Schockstarre beim breiten bunten Bündnis: Rechter Jair Bolsonaro legt in Umfragen weiter zu

Brasilien, ein Land am Abgrund. Jahrelange bunte Regierungen haben ihre Spuren hinterlassen. Doch nun scheint der Wähler die sozialistischen Heilsversprechen satt zu haben.  Am 7. Oktober noch vor den Wahlen in Bayern (14.Oktober)  und Südtirol (21.Oktober) ist es endlich so weit. Dann findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Brasilien statt. Zur Wahl steht der extrem rechte Politiker Jair Bolsonaro, der Opfer einer brutalen Messerattacke wurde. Der bunte Täter war früher in einer sozialistisch-linken Partei aktiv. Dies führt die Nervosität beim breiten bunten Bündnis vor Augen.

Während Jair Bolsonaro nur knapp dem Tod entronnen und noch nicht genesen ist, drückt das breite bunte Bündnis  daher auch nicht etwa Mitgefühl aus, sondern startete die Kampagne Mulheres Unidas Contra Bolsonaro, zu deutsch „Frauen gegen Bolsonaro“.  Und schon davor besuchte Martin Schulz lieber einen sozialistischen Knastinsassen. Auch dies zeigt die Schockstarre und Nervosität, denn es ist ungewöhnlich, daß Buntland ausgerechnet mit seinem Schulz-Zug in der nähe des brasilianischen Urwalds Wahlkampf machen muss.

Auf Amerika21 (ganzen bunten Artikel findet ihr auf dieser Amerika21-Seite) heisst es beispielsweise zu Aktionen von Frauen gegen Bolsonaro in Brasilien:

Im Land hat sich eine weibliche Protestbewegung gegen Bolsonaro formiert. Auch prominente Schauspielerinnen, Fernsehmoderatorinnen und Journalistinnen äußern sich unter dem Hashtag #EleNão (#ErNicht) über die unüberbrückbaren Unterschiede in moralischen Fragen, zu dem offen frauenverachtenden und homophob auftretenden Rechtsextremen von der Sozialliberalen Partei. Bei Meinungsumfragen führt Bolsonaro inzwischen mit Zustimmungswerten um die 24 Prozent.

Ein breites buntes Bündnis also gegen Rechts, doch letzteres scheint nicht ganz richtig zu sein. Die aktuelle Umfrage vom 26. September 2018 sieht Bolsonaro bei 31.2%, mit 11% Vorsprung vor dem sozialistischen Zweitplatzierten Haddad mit 20.2%. Eine weitere Umfrage, ebenfalls vor kurzem, sieht Bolsonaro sogar bei 33%, ebenfalls mit ca 10% Punkten Vorsprung vor dem 2. Platzierten (siehe Seite 11) Der niedrigste Wert der letzten Wochen liegt bei 27% für „Brasiliens Trump“, hier erhält der oppositionelle 21% , hat also auch dort mehr als 5% Punkte Rückstand. Das man Bolsonaro bunterseits zu niedrig einstuft, ist das dritte Zeichen dafür, daß bei Bunt Schockstarre und Nervosität herrscht.

Die Einschätzung von uns, das Jair Bolsonaro für eine Überraschung sorgen könnte, und der Sieg der Sozialisten oder halben Sozialdemokraten (wie letzte Regierung) diesmal nicht gelingen könnte, war also richtig. Brasilien steht möglicherweise vor rechter Revolution.

 

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