„Refugees Welcome“ und Nationalpark: Wieviel Öko-NPD von vorgestern steckt in den Grünen?

Die Grünen von heute lassen in der Programmatik viele ältere geschichtsbewußte weisse Männer aus Bayern, auf die die Grünen kein Bock mehr haben, aufhorchen. Denn die Grünen-Programmatik von 2018 erinnert sie an die bayerische Landtags-NPD von 1966. Und Tatsächlich: Schlägt man im  historischen Lexikon Bayerns nach, kann man es Weiss auf Blau nachlesen. Dort heißt es nämlich:

Die Stimmen für die NPD resultierten einerseits aus einem generellen Anstieg der Wahlbeteiligung, andererseits gingen sie zu Lasten der Flüchtlingspartei GDP/BHE(die von 5,1 % 1962 auf nur noch 0,2 % 1966 abstürzte) sowie in kleinerem Maße zu Lasten der FDP (die jedoch nicht wieder in den Landtag einziehen konnte) und der Bayernpartei (BP).

Folgt man der  bunten offiziellen Logik, nach der der deutsche Vertriebene Flüchtling nichts anderes sei als der Asyl Flüchtling heutzutage aus aller Welt, so war die grüne „Refugees Welcome“ Partei von 1966 die NPD, denn die pro-Flüchtlingspartei  GDP/BHE verlor zu Lasten der NPD laut Angaben des historischen Lexikons Bayerns massiv.  Offenbar warb die NPD in ihren Anfängen wie die Grünen 2015 bei Merkels Grenzöffnung kräftig mit „Refugees Welcome“, nur eben halt für den deutschen Flüchtling aus dem Osten, was ja bei bunten Vereinfachungen keine Rolle spielt.

Doch es gibt noch weitere Gemeinsamkeit der Grünen mit der NPD.

Aktuell fordern die Grünen groß in der Presse den dritten bayerischen Nationalpark.

Auch hier schreibt das Historische Lexikon Bayerns:

Größeren Raum nahmen Fragen der Landschaftspflege und der Raumordnung bzw. des Umwelt- und Naturschutzes ein. So verlangte die NPD in einem Gesetzentwurf die Einrichtung eines Nationalparks im Bayerischen Wald. Eigentlicher Initiator dieses 1970 tatsächlich verwirklichten Projekts war jedoch der Deutsche Naturschutzring.

Was also der Deutsche Naturschutzring, bzw. im Landtag die NPD 1970 erstmals einbrachte, die Forderung eines Nationalparks, wärmen die Grünen von 2018  nochmal  auf, und fordern nun ebenfalls einen neuen Nationalpark. Nicht einmal einen neuen Begriff wie „Bunter internationaler Park für alle“ , „Weltbürgerpark“ oder „EU- Umwelt-und Menschenpark“ inkl. absoluten Parkverbot für Autofahrer haben sie sich einfallen lassen. Stattdessen ist der grünen Begriff mit dem völkischen Begriff des NPD-Antrages „bayerischer Nationalpark“ deckungsgleich.  Nach frischen Grünen Ideen sieht das nicht aus.  Auch die Raumordnung nimmt bei den Grünen heute wie für die NPD 1966 einen  wichtigen Platz  ein.  So wollen die Grünen eine Obergrenze für Flächenfraß. Sind die Ähnlichkeiten der Grünen mit der Landtags-NPD 1966 nur Zufall? Oder schreibt hier eine Ökopegida aus veralteten NPD-Programmen ab?

Verwundern würde es nicht. Ob Kosovo-Krieg, Umweltsch(m)utz , sozialistischer Öko-Nationalismus, oder auch die aktuelle Landtagskandidaten der Grünen, bei der kaum Deutsche mit Migrationshintergrund aufgestellt wurden. Scheinheilig waren die Grünen schon immer – Und auch wenn den Grünen kein Verbot vom Bundesverfassungsgericht droht, so ist sie eben eine Partei die gerne verbietet, weil sie Freiwilligkeit nervt.

 

Ein Gedanke zu „„Refugees Welcome“ und Nationalpark: Wieviel Öko-NPD von vorgestern steckt in den Grünen?“

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