Webt Manfred Weber (CSU) mit am Leichentuch Europas?

Europa steht vor einer Weichenstellung. Entweder biedern wir uns in egalitärfrömmlerischer Verblendung einem künftigen islamischen Europa als Geburtshelfer an – oder wir bäumen uns dagegen auf.

Europa braucht entschlossene Köpfe wie Orban, Salvini, Putin, Le Pen, Pernar, Gauland, Meuthen, Kickl und manchmal auch einen nicht wankelmütigen Seehofer. Aber keine stromlinienförmigen Dienstleister der Beliebigkeit wie Manfred Weber (CSU), der sich als Nachfolger von ischiasgeplagten Politikern wie Jean-Claude Juncker um Amt und Würden in der EU bewirbt.  Zusammen mit willigen Sekundanten wie Quasselborn und dem Kapo aus Würselen hat Juncker Europa gespalten und in eine denkbar schlechte Position der Schwäche manövriert.

Als Alarmsignal zu werten ist allein schon die Einschätzung der „Süddeutschen Zeitung“, die Manfred Weber am 24. August seltsam wohlwollend unter dem Titel „Ohne ihn geht in Brüssel nicht viel“ porträtierte. Von der „SZ“ einen Persilschein zu erhalten, kann für Europa nichts Gutes bedeuten.

Das Unbehagen, daß Manfred Weber (CSU) sein Handtuch weniger für die Belange Europas, sondern hauptsächlich für die eigenen Pfründe und seine eigene Karriere in den Ring werfen könnte, lässt sich nicht abschütteln. Zu sehr scheint sich der Kandidat durch zu lavieren, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen – oder um mit Franz Josef Strauß zu sprechen:

„Everybody´s darling is everybody´s Depp!“ (Franz Josef Strauß)

Manfred Weber, Chef der Christdemokraten im EU-Parlament, ist für ein Strafverfahren gegen Ungarn wegen Verstößen gegen EU-Grundwerte.

„Das Europaparlament hat in einem historischen Schritt den Weg für ein sogenanntes Rechtsstaatsverfahren gegen Ungarn freigemacht. Die deutschen Abgeordneten von CDU und CSU blieben in der Frage, wie sie es mit Premier Viktor Orbán halten sollen, allerdings tief gespalten. So stellten sich die CSU-Europaabgeordneten hinter Ungarns umstrittenen Regierungschef und damit gegen ihren eigenen Fraktionschef und möglichen Spitzenkandidaten bei der Europawahl: Manfred Weber.“ (SPON 12.9.2018)

Daß der 46 jährige Niederbayer Viktor Orban in entscheidenden Momenten lieber ins offene Messer rennen lässt und ihn wie eine heiße Kartoffel fallen lässt, statt dem ungarischen Premier Rückendeckung und Schützenhilfe zu bieten, kompromittiert Weber als rückgratlosne Umfaller und Opportunisent. Wer am Leichentuch Europas webt, taugt nichts für Europa.

Isabella Klais geht noch einen Schritt weiter und spricht dem Kandidaten Manfred Weber einen Toast der besonderen Art aus:

 

Flaschenexport

von Isabella Klais

Gerade schickt sich ein geistiger Tiefseetaucher an, den Höhenflieger (glaubt an Außerirdische)mit der fehlenden Erdstabilität an der Spitze der EU-Kommission zu beerben.

Manfred Weber ist von Beruf Consultant. Das ist das Lieblingsrefugium aller Versager. Zum Berater reicht es noch immer, wenn sonst nichts mehr geht. Andere zu beraten, enthebt sie der Notwendigkeit, selbst etwas zu unternehmen und daran gemessen zu werden. Geht es schief, hat der andere natürlich die goldenen Phrasen falsch umgesetzt. Gelingt es, klopfen sie sich selbst auf die Gänsebrust. (Mal ein Tipp: Wenn Berater eine gute Idee hätten, würden sie sie nicht verraten, sondern selbst anwenden. Fazit: Sie haben entweder keine gute Idee oder sind dämlich.)

Die Endstation ist dann die Betätigung als Berufspolitiker. Von denen landen diejenigen mit besonders wenig fortune in Europa-Gremien. Dort sitzt er nun auch schon seit geraumer Zeit.

Als sein Ziel erklärt er, Europa zu den Menschen und vor allem zur Jugend bringen zu wollen. Das dürfte dem farblosen „no name“ kaum gelingen, der außerhalb des Europäischen Parlaments kaum Bekanntheitsgrad besitzt. Die Zeiten europäischer Schwärmereien sind endgültig vorüber. Jetzt sind programmatische Inhalte gefragt – und da hat der Kandidat außer Floskeln nichts zu bieten, was geeignet wäre Interesse, geschweige denn Begeisterung hervorzurufen.

Ohne Vision, ohne Charisma und ohne Regierungserfahrung empfiehlt sich Weber nicht unbedingt für Höheres. Wenn er sich nun auch noch gegen Ungarn und die anderen konservativen EU-Staaten positioniert, wird ihn dies kaum seinen Ambitionen näher bringen.

In der Ausländerfrage oszilliert er zwischen nicht eben originellen Gemeinplätzen und Frömmeleien. Wie er konkret seine Vorstellungen verfolgen will, bleibt im Nebulösen.

Anstelle der von Donald Trump errichteten Mauern, will er Brücken bauen. Das klingt gut, aber inhaltsleer. Wie er das bewerkstelligen will, bleibt sein Geheimnis.

Für Deutschland wäre die Besetzung der Spitze der Europäischen Zentralbank von weitaus größerer Bedeutung, denn dort lauern die größeren Gefahren. Wenn man dann noch mit einem derart schwachen Kandidaten antritt, der mit seiner Unerfahrenheit droht, zum Spielball der anderen zu werden, bringt der Vorsitz der EU-Kommission auch nicht viel. Ein „Anti-Söder“, als der er apostrophiert wird, zu sein, bedeutet noch lange nicht, Erfolg zu haben. Besser als sich negativ abzugrenzen, wäre es, sich positiv zu profilieren. Damit aber hätte die graue Maus schon längstens beginnen müssen. Bescheidenheit, die ihm attestiert wird, darf kein Synonym für Langeweile sein.

Auch diese Personalie zeigt, wie dürftig das Angebot ist. Die intellektuelle Negativauslese in der Politik ist schon an ihrem Bodensatz angekommen. Der Luxemburger war wenigstens noch ein Original und wußte mit – wenn auch peinlichen – Einlagen zu unterhalten. Weber ist einfach nur ein blasser Wicht. Ein typischer Kasnerianer, der seiner Fördererin in vielem verdächtig gleicht.

Es zeichnet sich schon ab, daß Deutschland sich weder die Führung der Europäischen Zentralbank, noch die der EU-Kommission sichern wird. So wird es wieder einmal heißen: doppelt dumm gelaufen.

https://www.tagesschau.de/ausland/csu-orban-eu-parlament-101.html

https://www.tagesschau.de/ausland/evp-spitzenkandidatur-weber-101~_origin-ae68e23d-c916-423c-9bad-6b96b4c94bcc.html

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/weber-schlägt-umsiedlungsprogramm-für-flüchtlinge-vor/ar-BBMYUAx?ocid=spartandhp

 

weitere links:

https://www.sueddeutsche.de/politik/profil-manfred-weber-1.4103123

https://bayernistfrei.com/2018/07/14/juncker-nor-einen-wenzigen-schlock/

 

Anhang:

Ohne diese UNO-kompatible Rhetorik kann man in Brüssel nichts werden.

.

Es wird immer dreister: Der CSU Mann spricht von „Umsiedlungsprogramm für Flüchtlinge“, aber wenn wir von Austauschmigration (‚replacement migration‘ UN Begriff) sprechen, dann sind wir Verschwörungstheoretiker. Er will Präsident der EU-Kommission werden!

Früher war das Wort ‚Umsiedlung‘ genauso verpönt wie das Wort ‚Umvolkung‘. Sollen Millionen Araber jetzt „Heim ins Reich“ römisch Deutscher Nationen geholt werden, weil irgendwelche ‚inspirierten‘ Eliten das Römische Reich wieder aufrichten wollen? – Wer sich mit biblischer Prophetie befasst hat, erkennt schnell, dass dies nicht der Geist der Nächstenliebe ist.

„Als ein Kontinent, der christlichen Werten verpflichtet ist, müssen wir Menschen unterstützen, die unsere Hilfe brauchen.“

Jedoch von den Menschen, die unsere Hilfe wirklich brauchen kommen nur wenige in Europa an.

„Deshalb schlage er „ein umfassendes Resettlement-Programm“ vor. Die EU müsse Flüchtlinge aufnehmen und ihnen Schutz bieten, wenn sie etwa vor einem Bürgerkrieg fliehen müssten.“

Das Ziel sollte sein, den Menschen in geographisch- und kulturell nahen Ländern zu helfen, bis der Bürgerkrieg vorbei ist, sodass sie nach 3 bis 10 Jahren wieder zurückkehren können. Außerdem sollten wir sogenannten Verbündeten, die solche Bürgerkriege immer wieder anfachen, die Zusammenarbeit dabei verweigern.

https://www.handelsblatt.com/politik/international/cs..

 

2 Kommentare zu „Webt Manfred Weber (CSU) mit am Leichentuch Europas?“

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