Die Parallelen 1918 – 2018

Daß der Erste Weltkrieg 1918 endete, ist so nicht ganz richtig. Danach kamen abgesehen von der „Spanischen Grippe“ blutige Bürgerkriege nach Rußland, Ungarn, sogar nach Bayern.

Theresienwiese_1918
Ouvertüre zu den Unruhen in Bayern: „„Kein Frieden ohne Revolution!“ (Kurt Eisner, USPD);   (Foto: Theresienwiese 7. November 1918) (c) Wikipedia

Die nachträgliche Verklärung und  Verniedlichung der blutigen Vorgänge in Bayern 1918/19 durch wahrheitsscheue Historiker oder Künstler gehören zu den Mythen linker Propaganda. Bayern stand 1919 am Abgrund. Es war drauf und dran, in Chaos und Anarchie zu versinken. Eine Wahl zwischen Wiederherstellung der Ordnung oder einem sozialistischen Experiment mit unklarem Ausgang. Massaker wie in der Sowjetunion im Machtkampf zwischen Roten und Weißen Garden hätten sich in Bayern vermutlich ganz ähnlich abgespielt. Jetzt, zum hundertjährigen Gedenkjahr des Umsturzes in Bayern romantisieren linkslastige Historiker die brandgefährlichen Entwicklungen dieser Wochen und Monate. Kurt Eisner und seine linksradikale Entourage waren knallharte Demagogen und kein Teil der bayerischen Folklore.

Hundert Jahre nach dem Bürgerkrieg in Bayern und der sogenannten Münchner Räterepublik taucht Hans Well entsetzliche Wochen in ein aus linker Perspektive nostalgisches Licht und jammert einem „Roten Bayern“ nach. Einer Sowjet-Republik Bayern? Geht es eigentlich noch blöder?

Bayerns penetrante pseudo-intellektuelle Schickeria um die „Biermösl Blosn“ bis zu hin zu sich selbst hartnäckig beweihräuchernden roten Seelsorgern von der Sorte Christian Springer, Konstantin Wecker, Christoph Süß u.a. Gschaftlhuabern, Adabeis und Knastbrüdern zweckentfremdet viel Sendezeit im BR für Stumpfsinn.

Leider gehören diese Brüder allerdings zum unabkömmlichen Propaganda-Inventar des Bunten Rotfunks (BR). Die Indoktrinations-Artisten des BR dirigieren höchstwahrscheinlich ein Heer an Lernmuffeln, die ihren Verstand wohl schon vor dem Abitur an der Garderobe abgegeben haben.

Ohne die linken Revoluzzer, Umsturzversuche und das permanente linksversiffte Chaos wäre ein in München gestrandeter Kunstmaler wohl kaum dazu inspiriert worden, in die Politik zu gehen. Ohne Kurt Eisner und die nachfolgenden blutigen Unruhen kein Adolf Hitler.

Die Folklore vom „Freistaat Bayern“ ist ein Ammenmärchen, und die Führerfigur Kurt Eisner wird in linker Verblendung weichgespült. Unter Kurt Eisner und den ihm nachfolgenden mehr oder minder radikalen Aspiranten um das neue Machtgefüge hätte Bayern ein rotes Wunder und Blutbad erlebt wie die Sowjetunion 1918-1922 oder Spanien 1936-1939. Zuerst gab es eine bolschewistische Tscheka, ein Blutbad an der Zarenfamilie und Kerker und Lager für politische Gegner. Nach diesem Vorbild errichteten spätere Konterrevolutionäre ihre KZs und eine Gestapo. Jede Revolution provoziert eine Konterrevolution. Wer dann siegt, ist einerlei. Der gemeinsame Nenner sind Blut, Schweiß und Tränen.  Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg, die Pulverfässer in Nahost und Afrika – die Zeitenwende 1914 war und bleibt die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts.

1918 und 1968 waren Zäsuren. Das Auftreten der „Spanischen Grippe 1918“ und der „Hongkong-Grippe“ 1968 scheint sich besonders unter labilen Linken ausgewirkt zu haben. Ausgerechnet 1918 und 1968 haben auffällig viele den Verstand verloren.

 

Hadmut Danisch schreibt zum Thema 1918/2018:

„Ich habe schon ein paarmal geschrieben, dass ich erhebliche Parallelen

zwischen der heutigen Lage und der vor 100 Jahren sehe. Es bildet sich so etwas ähnliches wie eine Oktoberrevolution, man will den Weltkommunismus und es bilden sich Gegenreaktionen. Nur mit dem Unterschied, dass man es diesmal nicht so plötzlich macht wie damals, sondern es subtiler, langsamer angeht (das übliche Modell vom Frosch im langsam erwärmten Wasser).

Und ich bin der Meinung, dass das kein Zufall ist.

Ich glaube, dass man diese linken Kriege und die Massenmigration ganz bewusst und gezielt angezettelt hat, um die damals gescheiterte kommunistische Weltrevolution noch einmal anzugehen. Deshalb dieses „einzigartige Experiment”. Deshalb auch diese Meinungsdiktate. Man versucht Marxismus-Leninismus 2.0. Plus Kulturrevolution nach dem Mao-Schema. Wird uns als Genderismus verkauft.

Die Kieler Antifa will jetzt die Novemberrevolution von 1918 wiederholen.

Daraus wurde die Weimarer Republik, das hat nicht funktioniert, und das Ergebnis ist bekannt.

Die Linken wollten damals die Monarchie abschaffen (haben sie geschafft) und eine Räterepublik nach kommunistischem Vorbild (Sowjetunion) aufbauen, was man aber aus Angst vor einem Bürgerkrieg dann doch nicht gemacht hat. Im Prinzip haben sie alles kaputtgemacht, aber nichts stabiles aufgebaut (Linke eben), und das Ergebnis waren Hitler und das Dritte Reich. Und wie ich schon mehrfach schrieb: Hitler und die NSDAP sind nicht, wie man es gerne hinstellt, aus dem Vakuum entstanden oder vom blauen Himmel gefallen, auch nicht vom Teufel gebracht, sondern die Abwehrreaktion auf diesen linken Staats- und Weltputsch. Die Leute wollten eben keine Revolution. Umso absurder, dass die Linken sich heute als Demokraten bezeichnen. Hätten wir eine Presse, würde die das verhindern und denen nicht gestatten, sich Demokraten zu nennen.

Hätte es damals diese kommunistischen Revolutionen und die Weimarer Republik nicht gegeben, hätte es auch nie einen Hitler und das Dritte Reich gegeben. Wir hätten weiter das Kaisserreich gehabt, was ja immerhin mal besser war, als das Dritte Reich, und wären heute vielleicht sowas wie England oder Schweden mit einer Dekorativmonarchie.

Der Kommunismus-Ansatz vor 100 Jahren war nicht nur das mit seinen Folgen wohl größte Verbrechen der Geschichte, sondern auch der dümmste Fehler.

Und deshalb wiederholen sie das jetzt.

Und ich habe den Eindruck, dass man gerade deshalb großen Wert darauf legt, auch gewalttätige und kriegerisch ausgebildete Leute reinzuholen, weil man wohl will, dass sich diese Gegenreaktion nicht wiederholt, weil diesmal die „Fremden” stärker sind. Vermutlich nimmt man genau deshalb so viele kriminelle Migranten in Kauf, weil man genau die haben will.

Meine Prognose ist, dass das, was da kommen wird, die Geschehnisse des letzten Jahrhunderts als größtes Verbrechen der Menschheit ablösen wird. Es kann leicht mehr Tote geben.

Europa hat etwa 740 Millionen Einwohner.

Ich weiß nicht, wieviele davon Weiße sind, aber ich glaube nicht, dass sie diese neue kommunistische Revolution überleben werden. Die anderen vielleicht auch nicht.

Es wird dann übrigens auch keine Kommunisten, keine Sozialisten, keine Linken mehr geben.

Man könnte es vielleicht auch unter Rache verbuchen.“

 

 

3 Kommentare zu „Die Parallelen 1918 – 2018“

  1. Hundert Jahre liegen zwischen 1918 und 2018, soviel ist gewiss. Zu einem Jahrhundert Weltgeschichte sollten gescheite Köpfe (in Gedanken: „wie wir“) schlaue Sätzchen im digitalen Dschungel, dem Pussy-Album der Intellektuellen (in Gedanken: „wie wir“) hinterlassen, oder etwa nicht?

    Hadmut Danisch, ein aufrechter Recke! Hadmut hat Mut und schreibt unerschrocken gegen feministische Fabeln, entweiht geradezu das weiblich hormonelle Heiligtum mit seinen kruden, digitalem Informatikerintellekt. Was verstehen Leute (in Gedanken: „wie wir“) schon von magischen Mysterien aus den Feuchtgebieten der Gender*Ixen mit Professur, Staatspension und Aussicht ihrer Büste in der Befreiungs-, wenn nicht gar Feldherrnhalle?

    Bleiben Männer (in Gedanken: „wie wir“) doch besser bei Handfesten Ereignissen des letzten Jahrhunderts, bei massenpsychotischen Vernichtungsprozessen wie vor Verdun, Stalingrad, bei Männern wie Gustaf Noske, 1906 aus Chemnitz (hört, hört!) in den Reichstag gewählt, der als Reichswehrminister in Berlin, Bremen und München Aufständische niedermetzeln ließ und sich so den Ehrentitel „Blutnoske“ zuschreiben durfte.

    Nun gut: An massenpsychotischen Prozessen wie Krieg und Revolution verdienen Geschäftsleute sich goldene Nasen, Schreiberlinge lassen die Finger spielen, wittern Anerkennung und Beifall, denn Gewalt von Stahlgewittern, Sterben, Töten in massenpsychotischem Metzeln bewegt Märkte und Gemüter von Hinterbliebenen. Was sind dagegen weltweit übertragene Massenschaukämpfe millionenschwerer Gladiatoren in Arenen wie von der Allianz oder vor dem Kolosseum beim Vatikan? Wenig bis nichts!

    Wer heute die Immigration als Revolution 2018 sieht, der entdeckt bei der AfD, bei Pegida, bei Autoren wie Danisch, Philolaos, Floydmasika, Berger, Pirincci, Abdel-Samad, bei Peter Bartels, Sellner führende Köpfe der Konterrevolutionäre!

    Im Westen nichts Neues, 1918 bis 2018 und irgendwo mitten drin das denkwürdige Datum 1948 mit neuer Währung und mir als irrlichtendem Ankömmling auf der Besten aller Welten und dem anmaßenden Anspruch mein Scherflein zu schönen Sätzchen beizutragen – zu eigener und anderer Unterhaltung. Aber ach, wohin sich wenden?

    Soll man sich zu den Revolutionären gesellen, die in Talkshows, Büttenreden auf Kanzeln und Podesten die Richtung, den Glauben, die Ideologie bestimmen? Oder soll man sich mit Konterrevolutionären als AfD- und Pegida-Demonstrant vom Antifanten-Mob bedrohen, beschimpfen, beleidigen lassen? Soll man sich gar als führender Kopf der Konterrevolution qualifizieren, in dessen Daten- und Telefonleitungen sich der Verfassungsschützer einhackt? Furchtbare Fragen fordern eindeutige Entscheidung – oder etwa nicht?

    Vielleicht einmal sich bei anderen alten Männern orientieren: Wie wär es mit Martin Walser und einer erbaulichen Endzeit-Story: „Ein sterbender Mann“?

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  2. @ n0by, Revolutionen haben verschiedene Regisseure. Raffiniert wäre es, wenn man gar nicht merken würde – oder ausgeredet bekäme – daß eine Revolution stattfindet. Nach der Methode Frosch im sich langsam erwärmenden Wasser. Guillotinen würden zuviel Unruhe in die Bevölkerung bringen. Daher arbeiten unsere Regisseure nach der Methode Frosch. Wir befinden uns de facto nicht in einer „Flüchlingskrise“, sondern in einer Flüchtlingsrevolution. Wer, wie Pegida 2014 ff. behauptete, das Abendland würde islamisiert werden, wurde mit Statistiken lächerlich gemacht. In einer x-beliebigen Ossi-Town würden doch nur 0,2% Moslems leben. Daß am Münchner Hauptbahnhof, oder in den Straßen mit den Namen deutscher Dichter wie Goethe und Schiller Isarindianer in der absoluten Minderheit sind, zeigt daß alles nach Plan läuft. Täglich verschwindet Deutschland ein wenig mehr, und das ist großartig, ein Zitat, das einem GRÜNEN zugeschrieben wird.
    1918/19 sahen Hasardeure, Abenteurer oder Macchiavellisten ihre Stunde gekommen, um das alte und „Morsche“ zu beseitigen. Allen voran SPD, USPD, Spartakisten, Kommunisten und andere Linke.

    „Jede Revolution beginnt damit, dass die Literaten mit Tendenzen kokettieren, durch deren Sieg sie selbst an die Wand gedrückt oder an die Wand gestellt werden“ (Joseph Hofmiller)

    Linke sind machtgeil. Und wenn sie erst mal an der Macht waren, dann herrschten Terror, Hunger (1932 Ukraine Holodomor), Anarchie, Chaos, Korruption und Idiotien. Die Ausrottung der Spatzen durch Mao, die Zwangsenteignung der Bauern, Titos Massaker in den Karsthöhlen und slowenischen Wäldern, Bleiburg, Katyn …… In Südamerika wüteten Che Guevara, Fidel Castro, leuchtender Pfad die von rechten Konterrevolutionären bekämpft wurden. Pol Pot in Kambodscha, Idi Amin in Uganda, … Im kollektiven Gedächtnis dominieren die Schandtaten der Rechten. Sobald man der Sache auf den Grund geht, kommen immer militante Linke als Verursacher eines rechten Gegenschlags zum Vorschein.

    Auch heute ist der sogenannte „Kampf gegen Rechts“ eine probate linke Methode, um vom eigentlichen Problem abzulenken. In Chemnitz passiert ein Mord. Das Problem in den Medien ist aber nicht der Mord. Das Thema in allen Kanälen sind rechtsradikale Ausschreitungen, Zusammenrottungen und Hetzjagden. So funktioniert die SPD und ihr grüner Ableger.

    Ohne Linke gäbe es keinen „Blutnoske“ . Der hätte vielleicht nur Briefmarken gesammelt oder im Garten bearbeitet. Die Linken hindern Konservative, sich ihren Büchern oder ihrer Schallplattensammlung zu widmen, oder sich um ihren Apfelbaum zu kümmern. Hätte Noske den militanten Linken keine auf die Nuß gegeben, gäbe es vielleicht auch keinen n0by.
    Und die bayerischen Bauern wären zwangsenteignet worden, und die von linken Sowjets geführten Kolchosen hätten wie 1932 in der Ukraine zu einem Holodomor geführt. Linke waren im Kühe melken und Äcker bestellen meist ziemlich ungeschickt. Aber bei Genickschüssen wie 1940 in Katyn liefen sie zu Hochform auf.

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