Experte im Focus: ARD hat mit Journalismus nichts zu tun

Um festzustellen, daß die ARD nichts mit Journalismus zu tun hat, muss man kein Experte sein. Journalisten können rechnen und recherchieren.  Sie sind in der Lage neutral und unvoreingenommen das Wesentliche mitzuteilen, und nicht die Bürger mit einer penetranten Informationsflut zu nerven:

Schon im Titel (Screenshot, Abriss von Focus) stellt der Experte fest:

chemnitz-ard

Ganz genau.  Und so können wir nachlesen, was bisher von der an den Armen tätowierte Hayali nicht eingestanden wurde, Zitat:

Die ARD-Tagesschau ist ein Musterbeispiel dafür, wie Fake News geht und warum die Öffentlich-Rechtlichen nichts mehr mit Journalismus zu tun haben.

Offentsichtlich fühlt sich der Journalist auch in seinem Berufsethos angegriffen, denn weiter heißt es:

Ich bin seit 35 Jahren Journalist, aber ich denke immer: Sowas können die doch nicht bringen. Das ist ja wie früher in der DDR. Die müssen doch wenigstens so tun, als seien sie neutral und überparteilich. Wenigstens einen einzigen Teilnehmer von der wesentlich größeren Demo zu Wort kommen lassen, und wenn nur mit einem Halbsatz, um den Schein zu wahren.

Doch das können sie. Und die Vereinigte Bunte muss auch keine Leute zu Wort kommen lassen, die im 21. Jahrhundert noch an einen funktionierenden (National)staat, und nicht an die Vereinigten Staaten von Europa glauben.  SPDLerin Malu Dreyer,  gibt die Richtung vor:

„Es ist unerträglich, dass eine gewaltbereite, rechtsextreme Menschenmenge eine Hetzjagd durch die Straßen der Stadt macht. Wir dürfen nicht zulassen, dass Selbstjustiz und Gewalt zu Mitteln der politischen Auseinandersetzung werden.

Und die Vereinigte Bunte folgt dann. Warum sollte das ZDF, dessen Aufsichtsratsvorsitzende Malu Dreyer ebenfalls ist, denn  dann Journalismus betreiben? Das Ansehen Deutschlands im Ausland ist doch egal, wenn es darum geht, die SPD in ihrer Warnung vor Rechts mit Fake-News zu bestärken.

Denn schon in der DDR hieß es: Die Partei, Die Partei die hat immer Recht und erkämpft das Menschenrecht. Für echte Journalisten haben die Vereinigten Bunten doch ohnehin passende Drohungen parat:

„Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse“

Hier geht es also nicht mehr um Kritik an der Presse, wie man sie von Rechts kennt ( „Lügenpresse“ , „Fake-News“, DDR 2.0 ) sondern um bunte Gewalt- und Hassfantasien. So ein Text, nach dem gerade am selben Ort ein Mensch mit einem Messer getötet wurde, hat viel mit der Vereinigten Bunten zu tun.

 

 

2 Kommentare zu „Experte im Focus: ARD hat mit Journalismus nichts zu tun“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.