Bayerischer Bilderbogen. Brennende Raffinerien und Straßenbarrikaden

In den frühen Morgenstunden des 1.9.2018 ereignete sich gegen 5.15 Uhr eine schwere Explosion auf dem Raffinerie-Gelände in Vohburg an der Donau. Dabei wurden zehn Menschen verletzt, einer davon schwer. Die Raffinerie der Bayernoil ist Zielort der Pipeline Triest-Ingolstadt. Den Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es den Großbrand in Griff zu bekommen. An der Hilfsaktion waren auch Kräfte von THW, Notärzten und medizinischem Personal beteiligt.

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Brennende Raffinerie in Vohburg/Donau am 1.9.2018 Foto: Quelle Sepp Wörmann

Prüderie war gestern. Zeitgemäße Straßenkontrollen erfordern einen Paradigmenwechsel. Moderne Ordnungshüter pfeifen auf ihre Uniform.

Autofahrer in Thalham, Landkreis Miesbach (Oberbayern) sahen sich mit höherer Gewalt der anderen Art konfrontiert. Am Ortsausgang blockierte ein splitternackter Ordnungshüter den Verkehr und potenzierte den Genuß der malerischen Landschaft durch ein gewisses Sahnehäubchen (der Begriff „Negerkuß“ wurde aus dem Verkehr gezogen.)

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Neue Fachräfte in prickelnder Uniform

Wir wissen nicht, ob eine verlorene Lederhose, tribalistische Rituale oder der plötzliche Temperatursturz und Wetterumschwung hinter dieser sehr originellen Aktion standen, aber dem Mann muß man Mut und Eigeninitiative zugestehen.

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Schwarze Ordnungshüter

Während Landesvater Söder und Innenminister Seehofer reden, handelt der Mann. Innovativ und unerschrocken.

Anhang

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Ein Gedanke zu „Bayerischer Bilderbogen. Brennende Raffinerien und Straßenbarrikaden“

  1. Der ’schwarze Mann‘ (darf man das noch sagen?) hat doch nur im überragenden Maß gezeigt, wie man eine richtige Panzersperre aufbaut und anschließend mannhaft verteidigt.

    Nach der Überlassung eines Leopard IIs durch den Fahrer, wollte er eigentlich nach Chemnitz und irgendwas gegen Rechts machen, wie die Kisuaheli-kundige Dolmetscherin nach dem sich anschließenden Stuhlkreis verkündete.

    Allerdings scheiterten seine Bemühungen an der deutschen Bedienungsanleitung und es ist momentan noch nicht geklärt, ob „Kunta-Kinte“, wie ihn die Oberklingenthaler-Presse liebevoll nennt, nicht einfach nur den Schalter für die Standheizung suchte.

    Der dortige OB Döbke-Knautschmich wandte sich anschließend in einem eindringlichen Appell an die Presse: „Es kann nicht sein, „dass dieser Mann mangels eines Manuals in Swahili sich nicht in dieses Land integrieren kann, das ist ein Skandal!“.

    Unter großem Beifall der Presse und der Ortsverwaltung organisierte man anschließend einen beheizten Bus (vgl. letztes Bild), mit dem Kunta-K. nun aktuell nach Chemnitz chauffiert. Alle anderen Gäste in Richtung Südtirol wurden zwecks Studium der Staatskunde im Gasthof „Zum Linientreuen“ ausgeladen.

    So setzt man ein Zeichen gegen Rechts und für die bunte Freiheit, verkündete, nicht ohne bebendem Stolz in der Stimme, Döbke-Knautschmich zu den anwesenden Reportern der Oberklingenthaler-Mediengruppe …

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