Wahlgeheimnis ist rechts: Schweden wählt offen und bunt

Das Thema Migration bestimmt den Wahlkampf in Schweden. Ein Thema, wo Rechten traditionell mehr Kompetenz zugetraut wird.

In gut einer Woche, am 9.September wird in Schweden gewählt. In einer der letzten Herzkammern der Sozialdemokratie deutet sich ein Kurswechsel an. Was hat man in Schweden nicht alles unternommen, um den Aufstieg rechter Bewegungen  zu verhindern. Wahlrecht auch für Nicht-Schweden,  dauerhafte Multi-Kulti Propaganda, positive Diskriminierung, Sozialismus, Unterwerfung unter die EU-Diktatur. Gefruchtet hat es nicht. Laut letzten Umfragen schaut es nach einem Kopf-an-Kopf Rennen zwischen dem Aufstand der Anständigen, der Sozialdemokratie, und dem Aufstand der Vernünftigen, den Rechtspopulisten aus. Demoskop sieht aktuell die Sozis noch vorne.  Demnach kämen die S-Demokraten auf 19.8%, und die  menschenrechtstreuen Sozialdemokraten auf 24.5%. Das wäre für die Sozialdemokraten „nur“ ein Verlust von 6.5% Punkten gegenüber der letzten Wahl, und die Schwedendemokraten würden „nur“ rund 7% gewinnen. Anders sieht es Sentio , in einer Erhebung vom 30. August kommen die Schwedendemokraten auf 24%, die Sozialdemokraten auf 22.1%.  Die SD hätten damit einen Vorsprung von 1.9%- Punkten.  Inzwischen haben die Vorwahlen begonnen, RT Deutsch berichtet über fragwürdige bunte Wahlpraktiken:

Man nehme sich in einem der aufgestellten Wahlstände drei Zettel seiner favorisierten Partei (als Nicht-Schwede nur zwei) von einem Wühltisch. Es ist also leicht zu erkennen, wer was wählt, und der ordentliche Schwede nimmt nie mehr Papier als nötig – der Umwelt zu Liebe.

Blöd ist also dann, wenn Wahlzettel fehlen von der Partei, die man wählen will. RT Deutsch berichtet über Wahlmanipulationen:

Auf Twitter beschwerten sich die Schweden-Demokraten, dass es bei den Vorwahlen zu Sabotage und Fuscherei (unter dem Hashtag Valfusk) kommt. Sie teilten einen Tweet der Politikerin Annie Lööf, die sich bei einer Wählerin bedankt, die ihre Stimme Lööf gab und pries, dass Leute die Wahlzettel der SD haben verschwinden lassen.

Konkret heißt es dann:

In Falkenberg sollen die Wahlzettel der Schweden-Demokraten schier vergessen worden sein, sie wurden nicht ausgelegt, berichtete die Lokalpolitikerin Sara-Lena Bjälkö. Und in einer Bibliothek wurden die Wahlzettel der Schweden-Demokraten auf einem anderen Tisch platziert.

Geheimniskrämerei ist eben dann für das breite bunte Bündnis nicht angebracht, wenn es um die Entlarvung und das Outing vermeintlicher „Rechter“ geht.  Und deshalb wollen sie eben sehen, wo jemand sein Kreuzchen macht. Schweden praktiziert seit Jahrzehnten vorbildlich die Menschenrechte. Wenn dann derjenige Demokrat, der schon länger hier lebt, wieder die Wahlkabine verlässt, weil er sich nicht wohl fühlt, ist das dann ein Riesen Erfolg . RT Deutsch berichtet von eigenen Beobachtungen:

Einem sehr ernsthaft wirkenden Pensionär gefiel es gar nicht, dass sich andere Personen an dem Wahltisch aufhielten. Er entfernte sich wieder.

Die Rechtspopulisten haben also Recht, wenn sie sich SchwedenDEMOKRATEN nennen. Und sie scheinen auch erkannt zu haben, daß die nicht-gewählten EU-Menschenrechtler, die diese demokratiefeindlichen Methoden eingeführt haben, in Brüssel sitzen. Die Schwedendemokraten planen daher ein Referendum zum EU-Austritt. Ein Anliegen, von dem beispielsweise die deutsche AFD noch meilenweit entfernt ist. Auch dies macht die Sache für die Vereinigte Bunte so brandgefährlich. Und genau deshalb sollten patriotische Organisationen auf alles in Schweden vorbereitet sein.

 

5 Kommentare zu „Wahlgeheimnis ist rechts: Schweden wählt offen und bunt“

  1. Während sich die Schwedendemokraten dem kaputten System total angpasst haben (eine Schande!), präsentiert sich deren Abspaltung AfS (Alternativ för Sverige) sehr patriotisch (siehe link,). Die werden die 4 % -Hürde schaffen. Warum hier über die nicht berichtet wird und stattdessen nur über die bürgerlich-konservativen und total angepassten Schwedendemokraten, ist erstaunlich.
    https://www.unzensuriert.at/content/0027161-Schweden-Neue-Partei-will-500000-Einwanderer-ausweisen-und-Asylsystem-komplett

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    1. Ob sich die Schwedendemokraten total angepasst haben, kann man ja erst beurteilen, wenn sie in der Regierung sind. Das gilt auch für die AFS. Da sowohl AFS als auch SD mit Eiern beworfen wird, können sie ohnehin machen was sie wollen, die Bunten akzeptieren sie nicht. Es ist natürlich wünschenswert, wenn auch die AFS ins Parlament kommt, allerdings taucht die AFS in keiner repräsentativen Umfrage auf. Mit 800 Mitgliedern hat sie auch meiner Einschätzung nach kaum eine Basis, um da die Medienblockade effektiv zu durchbrechen. Ich schätze die AFS als deutschfreundlicher ein, weil sie mit der FPÖ auf EU-Ebene paktieren will, die SD sind da dagegen. Aber nach der EU-Wahl wird ohnehin auch jede rechte Partei eine Fraktion suchen, und wenn es dann die UKIP nicht mehr gibt, dann bleibt auch der SD kaum eine andere Möglichkeit, als sich Richtung FPÖ und AFD zu orientieren.

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      1. Es bleibt zu hoffen, dass die jugendlich-dynamische AfS mit ihrem bombastischen Wahlprogramm (massenhafte Remigration, Abschaffung Asylrecht, etc.) die 4%-Hürde knackt. Die AfS geht eine Woche vor der Wahl von rund 5 % aus.

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