Lenggries Mittwoch 18:30: Protest gegen städtisches „Speed-Dating“ mit „Flüchtlingen“

Im bayerischen 9.000-Seelen-Luftkurort Lenggries (Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen) wollen morgen Mittwoch, den 15. August 18:30 am Rathausplatz unzufriedene Bürger gegen die Willkommenspolitik der Gemeinde protestieren.

Der Münchner Merkur berichtete am 10. August über ein Vorhaben der städtischen Willkommens-Aktivistin und Ehrenamts-Koordinatorin Annette Ehrhart:

Bei der Vollversammlung von Geflüchteten und dem „Helferkreis Asyl“ Ende Juni in Lenggries wünschten sich etliche junge Migranten mehr Kontakt zu gleichaltrigen Einheimischen. Nach etwas Bedenkzeit kam Ehrenamts-Koordinatorin Annette Ehrhart eine Idee, wie man beide Seiten zusammenbringen könnte: per Speed-Dating.
Anders als im klassischen Sinne geht es am kommenden Mittwoch aber nicht darum, den Partner fürs Leben kennenzulernen. Unter dem Motto „Meet and Greet“ sollen Deutsche und Geflüchtete ungezwungen miteinander ins Gespräch kommen und Berührungsängste abbauen. Bestenfalls entstehen Freundschaften. „Mal sehen, was passiert“, sagt Ehrhart.

Die Caritas Essen warb dafür, junge Mädchen mit Flüchtlingen zum Zwecke des gemeinsamen U-Bahn-Fahrens zusammen zu bringen. Auch hier ist die Willkommenserotik offenbar intendiert.

Beifall kam vom Breite Bündnis Bunt wird’s in Lenggries, das offenbar ein örtlicher Ableger der Münchner Buntstasi-Strukturen ist und für die Mittelmeer-Völkerwanderung ebenso wie für die Zurückdrängung des weißen Anteils an der einheimischen Bevölkerung wirbt.

Volker Poss (SPD); Bürgermeister von Kandel
Posting von Petra Börnemeyer

Hieran ist man gewöhnt, aber muss das ausgerechnet auf Kosten junger Mädchen gehen? Viele Bürger fühlten sich an unselige Aktivitäten des Bürgermeisters von Kandel erinnert, in deren Folge die 15jährige Mia Valentin einen afghanischen „Flüchtling“ kennenlernte, der sie später brutal ermordete, weil sie sich seinen wohl doch irgendwie herkunftsbedingten Eigentumsansprüchen zu entziehen versuchte.  Ein Vorurteil hätte hier schützend gewirkt.

Auch bei der Aktion der Caritas Essen war die Willkommenserotik intendiert.

Unter „Speed-Dating“ versteht Frau Ehrhart zwar nicht ausschließlich die untertänige Darbietung junger Mädchen als ultimatives Zeichen der vorurteilslosen und vorbehaltlosen Gastfreundschaft, aber es ist klar, dass diese Idee dabei mitschwingt und zur politischen Signalisierung ebenso wie zur Aufmerksamkeitswerbung genutzt wird. Jegliche Warnung der eigenen Jugend vor den hierin liegenden Gefahren wäre im vorgegebenen  Kontext undenkbar gewesen, denn es sollte ja gerade um den Abbau von „Vorurteilen“ und „Berührungsängsten“ gehen. „Mut geben, Angst nehmen“, wie Katharina Schulze sagen würde.
Doch einige ängstliche Bürger, die um ihre Töchter fürchteten, wurden unruhig, und da verließ auch die Gemeindeverwaltung der Mut. Ehrenamtskoordinatorin Ehrhart musste die Veranstaltung absagen. Womöglich wäre sie sonst zur Ehrenmordkoordinatorin geworden.
Auch Michael Stürzenberger schreibt auch über das Speed-Dating von Lenggries. Er wird in Lenggries dabei sein.

Anhang

Lenggries ist bunt und nicht braun. In mindestens einer lokalen Traditionsgaststätte haben die AfD-Wähler, die  bei der Bundestagswahl 12% der Bürger von Lenggries ausmachten, keinen Zutritt.
Flüchtlingshelferin Gudrun Jäger bietet in Lenggries die „Zirkusschule Windspiel“ an, die Kinder von Einheimischen und Geflüchteten zusammen bringt. „Ich wollte etwas zur Integration der Geflüchteten beitragen“, erklärt die ehemalige Gymnasiallehrerin. Da sie sich gut mit Zirkuspädagogik auskennt, entschloss sie sich, ein Zirkuscamp anzubieten. Laut Jäger erleben die Besucher dort „sehr viel Freude zusammen, und das verbindet“. Ihr Ziel ist es, mit der „Zirkusschule Windspiel“ das Augenmerk weg von den Gegensätzen hin auf die Gemeinsamkeiten zu lenken. Und das ist ihr offensichtlich gelungen: Gemeinsam spielen und lachen die Kinder, helfen sich gegenseitig in schwierigen Situationen und überwinden gemeinsam ihre Schüchternheit.

Michael Stürzenberger berichtet in pi-news über das Lenggrieser Experiment.





5 Kommentare zu „Lenggries Mittwoch 18:30: Protest gegen städtisches „Speed-Dating“ mit „Flüchtlingen““

  1. Nur mit vorausschauenden Menschenexperimenten, um die Fruchtbarkeit junger Mädchen aus Lenggries ihren afrikanischen Schwestern wie aus Nigeria anzupassen, ist zwar nicht die bayrisch deutsche Art und Tradition zu erhalten, doch zumindest lässt sich der galoppierende Bevölkerungsschwund aufhalten.

    Dass hierbei der traditionelle Macho, wie ihn traditionell Clan-Gesellschaften aus Weltregionen formen, wo die Geburtenrate ein Vielfaches gegenüber der Gebärmüdigkeit hierzulande beträgt, von unschätzbarem Vorteil gegenüber einem verweichlichten, vergnügungssüchtigen bayrischen Burschen ist, steht außer Zweifel.

    Hier leisten Grüne wie auch die im Artikel angesprochenen Damen Katharina Schulze und die Ehrenamts-Koordinatorin Annette Ehrhart vom Helferkreis Asyl nicht zu unterschätzende Pionierarbeit, um Madeln aus Lenggries bestenfalls so früh als möglich zu gebärfreudigen Frauen und Müttern unter fester Aufsicht und Kontrolle von Stammes- und Traditionsbewußten Männern aus dem Morgenland, aus Afrika oder woher auch immer zu machen. Vögeln für’s Vaterland, Gebären für den Großen Clan kann den ehrenwerten Kupplerinnen von Pro Asyl nicht hoch genug angerechnet werden. Was in Deutschlands dunkelsten Zeiten der Vogelschiss-Periode noch als Rassenschande verpönt und verachtet war, das ist heute gerade gegenteilig der Weg zur Weltöffnung gerade auch im bayerischen Hinterland. Nur Mut Madeln!

    Was eure Schwestern aus Nigeria schaffen, das schafft ihr auch – wenn ihr Eurem männliche Macho bei der Stange bleibt. Doch der wird schon auf Euch achten und aufpassen. Nochmal: Nur Mut Madeln!

    https://gefira.org/de/2018/03/26/gehoeren-die-deutschen-in-naher-zukunft-noch-zu-deutschland/

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  2. Beim Veranstaltungsmotto hat sich der Frau Ehrhardt ein Buchstabierfehler eingeschlichen. Soll eigentlich heissen „meat and greed“ (Fleisch und Gier).

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