Stauffenberg: Deutsche Rechte zwischen Blockwart und Freiheit

Wirmer -Flagge: Der Normalbürger kann damit nichts anfangen. Bildquelle: Von Ziegelbrenner – Eigenes Werk/Quelle: Neubecker, Ottfried: Gesamtdeutsche Flaggenpläne., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9384789

Muss man den Putschversuch  in der Türkei  für gut empfinden?  Muss man den Putschversuch im Deutschen Reich von Stauffenberg für gut empfinden?  Wenn es nach rechten Blockwarten geht, offenbar ja. Da greift dann die bunte Anti-Nazihysterie um sich.  Derzeit prüft die AFD ein Ausschlussverfahren gegen den Landesvorsitzenden der JA Niedersachsen, Steinke  weil dieser sich im einem begrenzten öffentlichen Bereich Stauffenberg-kritisch geäußert haben soll. Kritische Meinungen zu den antisemitischen Widerständlern zu äußern, sei angeblich wahnsinnig schädlich, und würde auch die Landtagswahlen in Bayern und Hessen gefährden. Das verwundert zurecht die Zeitungen der etablierten Medien, die auf Aussagen von Gauland und co selbst verweisen. Die waren nämlich in ihren Augen ähnlich „schlimm“. Beispielsweise wurden da die Leistungen der deutschen Soldaten gelobt oder von Vogelschiss geredet.  Geschadet hat das aber wohl weniger, im Gegenteil, das Sagbare – die Meinungsfreiheit – wurde erweitert, und die AFD stürzte auch nicht in den Umfragen ab. Nun wieder der Rückfall zum Prinzip der Nazi-Keule im Stile der meinungsbeschränkenden Altparteien. Und manche in der AFD sehen das Gesagte sogar justizabel. Also notfalls soll dann noch der Volksverhetzungsparagraph verschärft werden, oder was?  fragt sich der patriotische Wähler. Dann wäre eine hitzige Diskussion also  nicht mehr möglich:

Dann noch der Kult um die Stauffenberg-Fahne auf Pegida Demos.

In jedem Land der Welt geht man mit den Nationalflaggen demonstrieren. Nirgendwo sieht man da Flaggen irgendwelcher gescheiteter Attentäter längst vergangener Zeiten.  .Und in Deutschland? Da läuft man dann mit einer Widerstandsflagge auf – ganz so, als müsste man heute noch gegen Nazis demonstrieren und bunte Revolutionen notfalls mit Bomben durchführen. Sie mischen sich unter die Fahnen echter Patrioten, die mit weiß-blau oder mit schwarz-rot-gold ihre Bekenntnis zur Heimat oder Deutschland von 1848 abgeben.

Besonders erfolgreich scheint der diktierte Stauffenberg-Kult der Rechten nicht zu sein. Auf Münchner Pegida-Demos nimmt inzwischen kaum jemand mehr teil. Kein Wunder: Der Bürger kann im Bestenfall mit der Flagge nichts anfangen, und im Schlechtestenfall erkennt er sie als eine Flagge,  mit der  „Ich will auch ein Gutmensch sein“ – Rechte  versuchen, die Geschichte „aufzuarbeiten“.  Doch warum müssen heutige Deutsche, die bestenfalls das Europa vor 1945 noch im Kindesalter „erlebt“ haben, ihre Taten aufarbeiten? Und warum sollen die Deutschen Flagge zeigen, wenn einige Propagandisten selbst sich hinter Stauffenbergs- und der Israelflagge verstecken müssen? Das ist also keine Agenda der Deutschen.  Kurzum: Es bleibt beim Bürger der Eindruck, es geht um Themen von gestern, und nicht um die aktuellen, die  unter schwarz-rot-gold oder weiss-blau passieren.

Geht es auch anders? – Klar. Wie sangen einst die Böhsen Onkelz?

Nur 12 dunkle Jahre in deiner Geschichte macht unsere Verbundenheit zu dir nicht zunichte, Es gibt kein Land frei von Dreck und Scherben…

Und ja, zu solch patriotischen Konzerten ohne diesen Stauffenberg -Kult kamen einst schon mehr, und kommen auch heute noch mehr. Wer also Freiheit will, und das ganze Volk gewinnen will, der darf kein Blockwart sein.

11 Kommentare zu „Stauffenberg: Deutsche Rechte zwischen Blockwart und Freiheit“

  1. Stauffenberg war ein krummer Hund, der überhaupt nicht begriffen hatte, dass unsere „Befreier“ keinen Krieg gegen Hitler, sondern einen Vernichtungskrieg gegen das deutsche Volk führten.

    Hätte Stauffenberg Hitler ermordet, wäre sofort die Ostfront zusammengebrochen und weitere Millionen Deutsche wären in den deutschen Ostgebieten ermordet worden.

    Stauffenberg und seine Mittäter waren Verräter und Feiglinge.

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  2. Die AFD ist und bleibt ein Staubsaugersammelbecken für den, an sich notwendigen deutschen Widerstand. (…)Der Junge Lars Steinke hatte absolut Recht mit seinen Aussagen zu dem feigen Mörder Stauffenberg (3 unschuldige, tote Kameraden, die bei seinem mißglückten Attentatsversuch umkamen stehen zu Buche! Dieses wird nie öffentlich erwähnt!) Der Massenmörder Churchill nahm ihn und seine willfähigen Mittäter nicht als Widerstandskämpfer war, sondern als Traitor, also Verräter, was sie auch waren. (..) Maulkorbparagraphen §130 StGB (…) Was sagt die AFD dazu? – Natürlich nichts, den wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing‘! Noch sind einige (aus deutscher Sicht) aufrechte Personen in dieser „Partei“, die Reinigung wird spätestens dann stattfinden, wenn sie koalitionsfähig sein müssen.
    Die Reden vieler AFDler sind wahr und herzerfrischend, Auch eine A. Weidel oder ein Meuthin etc. halten vorzügliche Vorträge. Doch wichtig ist und bleibt was von dieser AFD nicht angesprochen wird. (…)

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  3. Es gab das „Deutsche Kolleg“, dem neben vielen anderen auch HORST MAHLER und OBERLERCHER angehörten. Es wurde die Frage diskutiert, was für eine National-Fahne man vorschlagen sollte, wenn die „brd“ erst untergegangen sein wird, und wenn das Deutsche Volk in freier Volksabstimmung über eine VERFASSUNG abstimmen könnte.

    HORST MAHLER hatte zusammen mit OBERLERCHER einen umfassenden Vorschlag für eine Verfassung vorgelegt, die bei einer VERFASSUNGSGEBENDEN VERSAMMLUNG vorgelegt werden sollte.

    Als Fahne sollten die alten deutschen Fahnen in einer Anordnung dienen, die den Fahnen der nordischen Staaten nachempfunden sein sollten. Das Ergebnis war wohl eher zufällig der von Goerdeler vorgeschlagenen Fahne sehr ähnlich.

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  4. Die Kennzeichnung der Widerständler als Verräter und Verbrecher, hunderttausendfacher Mörder (CANARIS !!) ist vollkommen richtig. Und es ist wertvoll, darauf hinzuweisen, daß sie außerdem verbrecherisch blöde waren. Sie hätten wissen und erkennen müssen, daß es den Alliierten nicht etwa um einen „regime change“ ging oder um die Vernichtung der „Ideologie der Volksgemeinschaft“, wie Hitler einmal den NS erklärte.
    Nicht einmal das (bereits deliktische) Vorhaben, den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands aus Gründen der Konkurrenz zu beenden und die auf Austausch („Barter-Handel“) beruhende Handelspolitik stand im Vordergrund.

    Sondern die Tötung möglichst vieler Deutscher, wenn irgend möglich, des gesamten Deutschen Volkes.

    Der Widerstandsmann Eugen GERSTENMAIER erkannte NACH dem Krieg und NACH dem äußerst verlustreichen Nach-Krieg
    (45 – 51): „Was wir im Widerstand nicht wahrhaben wollten, mußten wir NACH dem Krieg bitter erkennen: der Krieg wurde nicht gegen Hitler und das Regime geführt, sondern GEGEN DEUTSCHLAND !“

    Und Eisenowers Befehle an die marodierende US-Truppe im Westen lauteten: „Wir stehen vor dem Angriff auf deutsches Gebiet. Es geht nicht um den Sieg über die deutsche Wehrmacht. Ich erwarte, daß jeder Deutsche in dem gesamten Gebiet, das wir einnehmen, umgebracht wird!“

    Jeder deutsche Soldat, jeder kleine Gefreite kämpfte mutig und entschlossen bis zur letzten Patrone.
    Jeder wußte: „Wenn wir unterliegen, bringen sie die Überlebenden um, vergewaltigen und morden die Frauen und schlachten die Kinder.
    Schließlich war die Niederlage trotz allen Heldenmutes unabwendbar.

    Und es geschah genau das, was jeder Soldat der kämpfenden Truppe befürchtet hatte: 3 Millionen Ermordete bei dem einzigartigen Verbrechen der Vertreibung, mehrere Millionen verhungerter Kriegsgefangener (1 Million auf den Rheinwiesen), bis zu 8 Millionen Verhungerter und Erfrorener in den Städten infolge der inszenierten Hungerkatastrophe, dazu Vernichtung der nach den Terrorbomben verbliebenen Industrie („Demontage“), umfangreichste Kulturvernichtung aller Zeiten (46.000 Titel, nicht: ‚Bücher‘, aus allen Büchereien abtransportiert und vernichtet, Schulen und Universitäten geschlossen, Lehrer und Professoren zumindest entlassen ohen Pension, Lizenzpresse) unter einer MILITÄRDIKTATUR der „demokratischen“ Sieger. Von wegen „Demokratie gebracht“!

    ABER, bei allem, was man dem Widerstand schwer zur Last legen muß:

    Stauffenberg war nicht derart verkommen und volksvergessen, wie mancher Regierungschef der späteren „brd“:

    Er forderte einen souveränen deutschen Staat in den Grenzen des deutschen Siedlungsgebietes (Grenzen von 1914!!!), also einschließlich Ostpreußen, Pommern, Memelland, Schlesien, Oberschlesien, Danzig und Westpreußen, der Sudetengebiete, von Elsaß+Lothringen, Nordschleswig und Österreich.
    Er war wie der Freikorpskämpfer Goerdeler vökisch-nationalistisch gesinnt und Gegner der „Demokratie“, wie er sie im Weimarer System kennengelernt hatte, wollte in der Nachkriegsregierung aber mit Sozialisten und Kommunisten eng zusammenarbeiten.

    Goerdeler wollte die Konzentrationslager nach dem Umsturz beibehalten, der Wehrmacht übergeben und die Insassen richterlich überprüfen. Der Reichsinnenminister sollte das Recht erhalten, die „weitere Verwahrung“ auch nicht straffälliger – also politischer – Häftlinge anzuordnen, „soweit diese während des Krieges zur Sicherheit des Reiches unerlässlich ist“. Die NSdAP sollte nicht aufgelöst oder verboten werden. Das Bürgerrecht sollte nur Juden gewährt werden, die sich auf eine lange Vorfahrenreihe im Land berufen konnten; die später Hinzugekommenen („Ostjuden“) würden das Land verlassen müssen; Judenstaat in Kanada.

    In der heutigen „brd“ würden Staufenberg und Goerdeler als „Nazis“ wegen „Volksverhetzung nach § 130“ für Jahre und Jahrzehnte eingesperrt. Allerdings wurden Dutzende von Straßen, Institutionen und Presauslobungen nach den beiden benannt, nach Goerdeler sogar ein Asteroid.

    Stauffenberg:
    „Wir wollen eine Neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verbürgt, verachten aber die Gleichheitslüge und fordern die Anerkennung der naturgegebenen Ränge. Wir wollen ein Volk, das in der Erde der Heimat verwurzelt den natürlichen Mächten nahebleibt, das im Wirken in den gegebenen Lebenskreisen sein Glück und sein Genüge findet und in freiem Stolze die niederen Triebe des Neides und der Mißgunst überwindet.“

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      1. Danke, Philolaos!

        Dabei sind diese Informationen zum großen Teil „Allgemeingut“.
        Sie sind sogar (was die Gruppe Stauffenberg-Goerdeler betrifft) bei Wikilügia abzurufen.

        Aber was wir in der Schule lesen oder in den Abendnachrichten hören, ist sogar schlimmer verlogen als Wiki.

        Es ist schon schwieriger, über den NACHKRIEG Informationen zu bekommen, der erheblich MEHR Todesopfer gefrodert hat, als Deutsche als Soldaten im Krieg gefallen sind. Da ist METAPEDIA eine gute Quelle:
        https://de.metapedia.org/wiki/Hauptseite .

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