Eine Minderheit demonstriert gegen die CSU

Auch die GEZ-Medien jazzten die Demo des Breiten Bündnisses der linksstaatlichen Institutionen und linksextremen Vereine zur gesamten Zivilgesellschaft hoch. Der Spiegel, der den Aufstand in der CSU simuliert hatte, sprach gar von „Volksdemonstration“.  Dabei hatte das Breite Bündnis trotz langer Vorbereitung und überregionaler Mobilisation auch nicht mehr als seinerzeit in wenigen Tagen gegen Pegida München auf die Beine gestellt.

Blog & Tagebuch von Ben Krischke

In München demonstrierten gestern 20.000 Leute gegen die CSU, vor allem gegen Markus Söder und Horst Seehofer und von ihnen verwendete Begriffe wie „Asyltourismus“. Unter dem Motto #ausgehetzt fanden sich demnach knapp 1,6 Prozent der Münchner Einwohner bzw. rund 0,2 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten in der Münchner Innenstadt ein. Inklusive derjenigen, die gar nicht wahlberechtigt sind oder nicht aus Bayern stammen oder beides. Bei derlei politischen Happenings trifft sich schließlich immer auch das Who-is-Who des deutschlandweiten linksgrünen Protestapparates.

Nachdem ich die obigen Vergleichszahlen getwittert hatte, wies mich ein User und Demo-Teilnehmer daraufhin, dass dies die falschen Vergleichsgrößen seien. Man müsse, so der gute Mann, stattdessen zum Beispiel andere Demonstrationen heranziehen, um wirklich vergleichen zu können. Macht in dem Zusammenhang nur keinen Sinn. Denn eine wirklich vergleichbare Demonstration zu einer Anti-CSU-Demo wäre ja eine Pro-CSU-Demo und eine solche wiederum wäre totaler Blödsinn. Und weil das so ist, sehen wir uns stattdessen aktuelle…

Ursprünglichen Post anzeigen 239 weitere Wörter

Ein Gedanke zu „Eine Minderheit demonstriert gegen die CSU“

  1. Wer dazu den Bayernkurier

    https://www.bayernkurier.de/inland/33914-gemeinsam-gegen-die-linke-hetze/

    liest, stößt auf merkwürdige, gelinde gesagt, bedenkliche Aussagen, welche Ausgehetzte aufhetzten. So zitiert der Bayernkurier den CSU-Generalsekretär Blume mit dem Satz:

    „Wer ‚CSU-Rassistenpack‘ skandiert, wer der CSU unterstellt, Konzentrationslager vorzubereiten, oder wer die CSU für schuldig erklärt am Tod von Migranten im Mittelmeer, der hat jeglichen Anstand verloren.”

    — Markus Blume

    Die Faz zitiert noch deutlichere Töne der Ausgehetzten:

    „Mass statt Hass“, „Seebrücke statt Seehofer“, „Souvlaki statt Seehofer“, „CSUrensöhne“, „Ich habe Angst vor der CSUkunft“, „Stop deportation, no border no nation“, „CSU Faschistenpack, wir haben euch zum Kotzen satt“, „CSU-Gefährder nach Ungarn abschieben“, „Hoch die internationale Solidarität“, „I bims dagegen“, „CSU buh“, „Kein Mensch ist illegal, Bleiberecht überall“, schließlich, weil das Wetter ja sehr schlecht war: „Das Wetter ist besser als die CSU.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gegen-die-politik-der-angst-muenchen-demonstriert-gegen-die-csu-15703014.html

    Es sind nicht allein die Anzahl der Demonstranten, mehr noch sind die dahinter stehenden gesellschaftlich-politischen Kräfte bemerkenswert: Vom Kleriker zum Kabarettisten, vom Schauspieler zum Sänger, jung wie alt versammeln sich unter Parolen, die für Gegner dieser Volksfest artigen Veranstaltung „Volkstod und Umvolkung“ signalisieren.

    Was nun? Schafft sich Deutschland von Sinnen ab, wenn Deutschland sich jährlich um eine mittlere Stadt an „kulturfremden“, häufig kaum des Lesens und Schreibens kundigen, in der Mehrzahl junger Männer bereichert? Oder bekommt „Deutschland Menschen geschenkt“, Geschenke ohne das Recht auf Rückgabe oder Umtausch, „wertvoller als Gold“?

    Die Geschichte wird es zeigen. Was die hohe Anzahl aufgehetzter Ausgehetzten mit der publizistisch jubelnden Präsenz, dem klerikalen Konsens der Welt rettenden „Gutwilligen“ ihre Gegner lehren kann, will und wird, ist steigernde Gewalt eines Mobs, den Täter von Schreibtischen, Kanzeln über unzählige Mikrofone, Kameras, in Talkshows, Unterhaltung und Comedy in die gewünschte Richtung steuern.

    Wie die Richtung aussieht, vermeldet US-Amerika:

    https://www.epochtimes.de/politik/welt/eine-welle-der-gewalt-bedroht-die-trump-unterstuetzer-a2499616.html

    In Amerika geht das große, kollektive Halali-auf-zur-Jagd gegen Trump jetzt schon los, gegen ein ähnliches Szenario müssen sich hierzulande Politiker und Anhänger wie von der AfD gegen aufgehetzte Ausgehetzte wappnen. Wobei sich viele der Anhänger als Lohn- und Meinungsabhängige kaum öffentlich zum Widerstand bekennen können, wenn sie berufliche und gesellschaftliche Nachteile vermeiden wollen. Dr. Rainer Rothfuß konnte es als Selbständiger wagen, von der CSU zur AfD zu wechseln. Andere trauen sich mit „freier Meinungsäußerung“ aus der Deckung, wenn sie in Rente sind, wie wir „bösen, alten, weißen Männer“. Dr. Rainer Rothfuß „outet“ sich schon mit 40 Jahren als bekennender „AfD-Abtrünniger“ von der CSU:

    Bleibt nur zu hoffen, dass in der Verborgenheit der Wahlkabine sich der verhaltene Zorn über die Verhältnisse die Oppositionsarbeit der AfD noch weitaus wirksamer werden lässt!

    Gefällt 1 Person

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