Deutsche Luftwaffe am Boden

Seit der Wiedervereinigung wurde die Truppenstärke der Bundeswehr nicht nur kontinuierlich reduziert und dezimiert. Die Bestände der NVA an Panzern, MiGs u.a. Waffensystemen wurden karitativ in aller Welt verteilt. Mit einer Personalstärke von derzeit 180.000 Mann*Innen gefährdet die Bundeswehr nicht einmal Seehofers Obergrenze von 220.000. Anders formuliert: allein im Jahr 2015 marschierten fast unbemerkt Armeen in der zahlenmässig/quantitativ sechsfachen und einer qualitativ nicht zu unterschätzenden Kampfstärke im Vergleich mit deutschen Streitkräften in unsere Heimat ein.

Während die Luftwaffe unter der Agitation eines Putztruppen- und Häuserkampf-erfahrenen Joschka Fischer (GRÜNE) aus der Partei humanitärbigotter Pazifisten 1999 Christen in Jugoslawien zum Schutz der Moslems im Kosovo bombardierte, ging Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) noch einen Schritt weiter. Seit 2006 galt das Dogma: „Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt“. Was seinen Nachfolger Karl Theodor von Guttenberg (CSU) im Büßerhemd zum Eingeständnis zwang, daß sich die Bundeswehr in Afghanistan im „Krieg“, einem kontaminierten und hartnäckig bestrittenen Fachausdruck, befand. Bald danach fand sich ein willkommener Skandal für ein harsches Waterboarding des Ministers.

Erst seitdem eine Frau, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Truppe befehligt, kam es zu einem hormonell beeinflussten Paradigmenwechsel. Seither dürfen Soldaten auch weinen, Windeln wechseln und neue Akzente bunter Natur setzen. Die Bundeswehr mausert sich zum Spielplatz genderbetonter Neuland-Kombattant*Innnen. Bewußtseinserweiternde Erfahrungen, wenn Flugzeuge nicht fliegen, Schiffe nicht schwimmen oder segeln, U-Boote nicht tauchen und Gewehre nicht schießen, können Feinde überraschen und konsequent zu Ende gedacht sogar überrumpeln. Wenn sich der Feind tot lacht, dann spart das nicht nur Munition sondern auch Operationsbesteck.

Sollte die Bundesverteidigungsministerin noch länger oder auf unabsehbare Zeit im Amt bleiben, wird die deutsche Luftverteidigung auf die umweltverträglichen Klassiker von Otto Lilienthal oder des Schneiders von Ulm zurückgreifen dürfen.

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Verteidungsministerin von der Leyen (CDU)

Die Wiener Wochenzeitschrift DIE ZEIT liefert dazu einen Stimmungsbericht aus der fluglahmen Luftwaffe:

„Die Tränen sind noch nicht getrocknet. Der Schock ist noch nicht verdaut. Die DFB-Elf ist an einem Tiefpunkt angelangt. Nun kommt der nächste Schlag in die Magengrube für den vielgeprüften deutschen Michel. „Die Luftwaffe befindet sich an einem Tiefpunkt“, erklärte ihr neuer Chef, Generalleutnant Ingo Gerhartz.

Und im Unterschied zur DFB-Elf liegt es am Geld und nicht an der Moral. Derzeit erleben die Soldaten im Ausland eine andere Bundeswehr als in der Heimat, so der Generalinspekteur der Luftwaffe. Während für Auslandseinsätze zusammengekratzt wird, was man zusammenkratzen kann, herrscht bei der Heimatverteidigung Mangelwirtschaft. Nun könnte man argumentieren, dass die Soldaten so das Improvisationstalent erwerben, jedoch ist Europa keine Insel der Seligen mehr. Der russische Bär hat nur vor einem Respekt: Stärke.

Gemäß Planung sollte die Wartung eines Kampfflugzeuges nach 400 Flugstunden lediglich sieben Monate in Anspruch nehmen. Aktuell sind es aber 14 Monate. Hier nimmt Gerhartz die Rüstungsindustrie in die Pflicht.

Der Mangel an Ersatzteilen sowie Munition führt dazu, dass von 128 Eurofightern 39 einsatzbereit sind, von 93 Tornados 26 und von 72 CH-53 Hubschraubern 16. Bei derartig geringen Klarständen leiden sowohl die Ausbildung als auch die Moral. Letztere ist gemäß Gerhartz noch einwandfrei. Aber wie lange noch? Schließlich erklärte Napoleon, dass die richtige Moral die Kampfkraft verdreifacht. Ebenso verhält es sich bei einem Mangel an Moral.

[Text: G.B.; Bild: Wikipedia/Steppenmo; Lizenz: GNU Free Documentation License 1.2]“

 

Anhang:

Das lange dominierende Diktum „Männer haben Einfluss, Frauen haben Ausfluss“ bekommt zu Gunsten eines naiv-aggressiven Feminismus zunehmend Schlagseite. Kanzlerinnen, Verteidigungsministerinnen oder Moderatorinnen wie ReschkeIn und MotzbergerIn treibt und trübt emotionale Inkontinenz in ein Labyrinth tragikkomischer Wahrnehmungen und daraus folgenden Proklamationen von Irrwegen.

In Erweiterung klassisch antiker Medizintheorien und der Vier-Säfte-Lehre neigen Frauen mehr als Männer zum Heranziehen von Körpersäften, Schwingungen, Launen, Mondkalendern, abrupten Frisuränderungen und anderen Perlen der Esoterik. Viele Frauen lieben es, im Nebel zu stochern, um dann unvermittelt spontane Entscheidungen im Fukushima-Modus auf dem Altar der Panik zu treffen. Geschlechtsspezifische Defizite in der räumlichen Orientierung und menstruationsabhängige zerebrale Ödeme samt hormonellen Berg- und Talfahrten stärken dabei das Vertrauen in das himmelhochjauchzende zu Tode betrübende Mysterium der Stimmungsschwankungen, labiler Episoden, Intuition, Spontaneität, Panik und Esoterik und die Aversion gegen rationelles Vorgehen, dumpfe Vernunft und Hedonismus feindliche Besonnenheit.

Zum Komplex „Frauen in der Politik“ bemerkten die Autoren Hegel und Floydmasika:

Die Sicht der modernen politisch-interessierten Frau endet sehr häufig bei den Geschlechtsmerkmalen und Körpersäften oder bei den erstbesten über die Mattscheibe hereinflimmernden Fürsorgeobjekten oder bei der Maßregelung von „empathielosen“ Konsensstörer.

Feuchtgebiete. Die Avantgarde politischer Streitkultur zieht den letzten Trump(f) im Slip. Strahlende Argumentationskünste ersetzen kognitive Fähigkeiten. Pinkeln und Squirten gegen rohe Argumente.  Bild: Femen

Wenn der BH schlecht sitzt oder eine Meinung nicht passt, wird man nicht etwa selber aktiv sondern quängelt ein möglichst globales Zwangssystem herbei, welches andere in die Pflicht nimmt. Der Feminismus ist die Mutter dieser bunten Geistesschwäche.

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Águeda Banon, Kommunikationschefin der Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, beim Pinkeln; ausflussreiche Argumentation weiblicher Politikerinnen


Auch Merkel ist geistig schwächlich, konformistisch, skrupellos und fremdgesteuert, aber andererseits beim Durchboxen der dadurch geprägten politischen Linie sehr zäh, hartnäckig und energisch. Die fremde Macht gibt ihr Kraft. Sie ist insoweit Überzeugungstäterin, aber es ist eine implantierte Überzeugung. Für eine eigene reichte ihre Kraft nicht. Seehofer kämpt für die Erfüllung seiner Verantwortung, Merkel für die Flucht aus ihrer Verantwortung (zwecks Schutz ihrer Komfortzone).“  (Floydmasika)

Kundgebung gegen NPD in Berlin
Aktivistinnen der Gruppe „Femen“ protestieren am 16.02.2013 in Berlin vor dem Gemeinschaftshaus Gropiusstadt gegen die Rechtsradikalen. Mehrere Bündnisse haben zu Protesten gegen ein Treffen der NPD aufgerufen. Foto: Florian Schuh/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831), geistiger Vater linkstickender Glaubensbrüder notierte:

„Stehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat in Gefahr, denn sie handeln nicht nach den Anforderungen der Allgemeinheit, sondern nach zufälliger Neigung und Meinung.“
(Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, oder Naturrecht und Staatswissenschaft im Grundrisse, Berlin, 1833, § 166 S. 231
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Pussy-Terror gegen Trump. –  Brüllende Vaginas                  „Männer wissen nicht, daß auch Frauen Schwellkörper haben!“ (Zitat Pussy-Terror)-  doch: Hirnödeme im Menstruationszyklus
Andere Denker oder Volksweisheiten bündeln essentielle Lebenserfahrung durch folgende Bonmots:
„Intuition ist der eigenartige Instinkt, der einer Frau sagt, daß sie Recht hat, gleichgültig, ob das stimmt oder nicht“  (Oscar Wilde, 1854-1900)
„Intuition ist Intelligenz mit überhöhter Geschwindigkeit“ (italienische Bauernregel)
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Bunt Der Triumph der Feindbilder Foto: aus dem Blog-Archiv
„Intuition ist das, was eine Frau befähigt, zwei und zwei zusammenzuzählen und zu jedem Ergebis zu kommen, das ihr paßt.“  (aus Frankreich)

4 Kommentare zu „Deutsche Luftwaffe am Boden“

  1. Der passiv-aggressive Feminismus ist in keinster Weise naiv, sondern vorausschauend, berechnend und überaus erfolgreich. Feminine Macht hat sich an den Schalthebel der Gesellschaft gerade da breit gemacht, wo vom ideologischen Überbau Weichen gestellt und Gelder verteilt werden.
    Die produktiven Kräfte wie in MINT-Fächern hingegen sind mehrheitlich von arbeitsamen Männern bestimmt, die in ihrer verzehrenden Fokussierung auf Probleme und deren Lösung ihr Interesse an gesellschaftlichen Diskussionen und Politik verlieren und so dies Feld kampflos femininer Gestaltung überlassen.
    Obgleich mir meine Frau und Freundin als emotionale Stütze und Halt mein wichtigster Mensch und Partner im Leben ist, obgleich mich ihr intuitiver Zugang zu Sachverhalten immer wieder überrascht mit ihrer Treffsicherheit, ist auf gesellschaftspolitischer Ebene die Waage nach meinen Informationen in Deutschland in zu hohem Maß zugunsten femininer Macht gependelt. Es gehört schon mit zu den größten Tabus und der höchst verfemten Regelverletzung, femininen Einfluss anzugreifen. Es scheint mir das schwierigste Thema überhaupt zu sein. Hier mit Macho-Masche anzutreten ist m.E. absolut kontraproduktiv. Die besten Angriffe gegen femininen Machtmissbrauch kommen ohnehin von Frauen.
    http://n0by.blogspot.com/2018/07/polit-pestilenz-in-potenz-bose-berg.html

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  2. Die Heiligen Kühe wechseln und ändern sich. Früher war es die Bibel, heute der Koran und die Frauen. Im Mittelalter waren Zweifel an der unverrückbaren Wahrheit der Bibel Grund, sich ein schnelles Pferd zu kaufen. Holz für Scheiterhaufen gab es im Überfluß.
    Heute werden renitente Männer gegrillt, wenn sie sich bei Motzberger weiblichen Belehrungen und Übergriffkeiten entziehen wollen.
    Die Talkshows sind die Scheiterhaufen des 21. Jahrhunderts, und es sind Frauen wie Will, Motzberger, Hayali oder Reschke, die das Zündholz-Monopol verwalten.
    Am Beispiel von Merkel und Ministerinnen wie von der Leyen, die sich gerne aufplustern, aber aufgrund völliger Inkompetenz ein Land und eine Armee nicht nur herunterwirtschaften, sondern eine Situation herbeiführen, in der es auch für fähige Nachfolger extrem schwierig wird, den Karren wieder aus den Dreck zu ziehen, lässt sich unschwer leugnen, daß die Vorschußlorbeeren für eine kollektiv bessere Politik durch Frauen ad absurdum geführt wurden.
    Beißender Spott gegen politisch infantil agierende Frauen heisst nicht deren Qualitäten in Abrede stellen zu wollen. In mancher Hinsicht kann ich meine Frau nur bewundern. Was mich aber nicht abhält, den bunten Zeitgeist samt dazugehörenden Befindlichkeiten und Eitelkeiten gerade tabubrechend und politisch inkorrekt durch den Kakao zu ziehen. Daß Männer in Frauenrunden ungeschoren davonkommen gehört zu den Illusionen wettergegerbter Revolverhelden und Sirenenopfern. Es geht nicht darum, femininen Einfluß anzugreifen. Im Gegenteil, der ist sogar erwünscht oder anders formuliert das Yin und Yang. Es geht darum, feministische Besserwissereien und Gesichtsfeldverengungen mit totalitären Attitüden und Übergriffigkeiten, wie wir das bei grünen Frauen tagtäglich goutieren, wieder zu erden. Wer das Minenfeld des Verfemten betritt, kann sich des Aufschreis sicher sein.
    Der Aufschrei der Wahrheitshüter bei Galileo Galilei, Ignaz Semmelweis, Charles Darwin, Alois Alzheimer oder Alfred Wegener war so groß wie heute bei Pegida oder der AfD. Später wollen die Herdenmutigen schon immer auf der Seite verfemter Regelverletzer gewesen sein.

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  3. Sehen wir es doch mal ‚restpositiv‘ – in seiner rudimentärsten Art. Flinten-Uschi und ihre Aufkreisch-Gesellinnen haben unsere Verteidigungsarmee endgültig demilitarisiert. Denn nun können auch schwangere Soldatinnen mit dem rosaroten Fliwatüüt in den Krieg ziehen und dürfen sich beim Transport wie Jeanne d’Arc fühlen – auf ihrem Weg in die Entbindungsstation:

    „[..] eine Fülle an gesetzlichen Vorschriften sowie penibel ausformulierte Bestimmungen für den praktischen Gebrauch sind auch dann zu beachten, wenn die Arbeitsstätte ein Kampfpanzer ist. Auch für diese Fahrzeuge, die vorwiegend für den Einsatz in ausländischen Krisenregionen bestimmt sind, gelten zum Beispiel die aktuellen Auflagen des deutschen TÜV sowie die heimische Arbeitsstättenverordnung.

    Für Heiterkeit in Industriekreisen sorgt beispielsweise der Umstand, dass im Innenraum des Schützenpanzers Puma nach Maßgabe der Arbeitsstättenverordnung so gute Klimabedingungen herrschen müssen, dass selbst für hochschwangere Soldatinnen die Beförderung bei einem Gefechtseinsatz noch möglich ist.

    https://emannzer.wordpress.com/2015/02/21/gendergerechte-panzer/
    Hurra – hurra – hurra

    Erstaunlich, dass 3-Wetter-Taft-Uschi alles übersteht, was zurückgetretenen Ex-Verteidigungsministern die Schamesröte ins Gesicht treiben würde.

    Panzer die ein Geschossrohr als Besenstiel haben, Flugzeuge, die nicht abheben, U-Boote, welche unter Wasser absaufen und Rekrutinnen zum Niederknien (wenn sie auf einen Soldaten versehentlich draufplumpsen auf dem Weg zur Feld-Kaffeemaschine).

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