Lifeline – moralische Erpresser auf See

Gestern schrieb Claudio-Michele Mancini:

Es funktioniert für den verlängerten Helferarm der kriminellen Schlepper alles wie am Schnürchen. Jetzt stürzt sich die rote Pest der schreibenden Zunft in Übereinstimmung mit den grünen Weltbeglückern auf die sich anbahnende Katastrophe. Noch immer dümpelt das so genannte Rettungsschiff „LIFELINE“ vor der maltesischen Küste und versucht vergeblich, seine menschliche Fracht an europäischen Gestaden abzuladen.

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Das Klientel der Humanitärschlepper

Kein europäisches Land fühlt sich für selbsternannten Lebensretter und deren Fracht zuständig. Keiner hat vor, Hunderte von Migranten aus ihrer misslichen Lage zu befreien, die, wenn man es genau nimmt, erst durch das Eingreifen militant-verbohrter Koberer an Deck gelockt wurden. Man könnte glauben, man befände sich auf der Reeperbahn, auf der zwielichtige Anreißer vor den Pornoläden den Vorbeiflanierenden  maximales Glück versprechen und sie zum Eintreten nötigen. „Kommen’se rein, kommen’se rein, hier werden Sie bestens bedient.“Das Seenot-Bergungs-System funktioniert ganz ähnlich und ist so scheinheilig wie effizient. Da versucht eine Handvoll blindwütiger Rettungsfanatiker mit einem sich selbst verliehenen Habitus moralischer Verpflichtung ganzen Nationen Barmherzigkeit aufzuzwingen. Und mit Hilfe der Medien klappte das bis vor wenigen Wochen auch ganz gut.
Malta hat jetzt seine Zusage, das Schiff in ihren Hafen anlegen zu lassen, inzwischen wieder zurückgezogen, weil bislang ihre Bedingungen nicht erfüllt wurden, die Asylbewerber in andere Länder aufzunehmen und dort umzuverteilen. Nicht das Schiff, sondern das Drama nimmt nun Kurs auf die europäischen Politiker, das Dank der schreibenden Erfüllungsgehilfen nicht nur ein Podium für medienwirksame Hilfeschreie, sondern auch auflagenträchtige Einnahmen der Presse versprechen. Voyeure und mitfühlende Bürger reißen den Verlagen die herzanrührenden Faltblätter aus den Händen.

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Chef von „Mission Lifeline“ screenshot ARD-Tagesthemen 23.6.2018

Jetzt ist auf der „LIFELINE“ unter den eingepferchten Territorialflüchtlingen auch noch die hochansteckende und keineswegs harmlose Krätze ausgebrochen, was den Druck auf die handelnden Politiker erhöht. Der maximale Zynismus findet jetzt gleich auf mehreren Ebenen seine Fortsetzung, insbesondere bei den frommen Schreiberlingen roter Couleur, die einerseits mitleidstriefende Schlagzeilen kreieren dürfen und andererseits unseren Grünen Ökologie-Nerds Themen für die politische Selbstprofilierung liefern.
Kaum hatte die prekäre Situation auf der „LIFELINE“ die Runde gemacht, schon tauchten die Meister des indoktrinierten Journalismus in Berlin auf, um den CSU-Politiker Dobrindt in die Zange zu nehmen. Berlin und Nordrhein-Westfalen habe sich bereit erklärt, einen Teil der erbarmungswürdigen Menschen zu übernehmen, so der NTV-Reporter mit tendenziös-provokantem Unterton. Implizit wirft er Seehofer vor, jede Menschlichkeit missen zu lassen. In der Zielrichtung und dem Tenor des Fragers wird deutlich, die CSU mit ihrer Haltung in der Flüchtlingsfrage soll am Beispiel LIFELINE an den Pranger inhumanen und amoralischen Verhaltens gestellt werden.
Wenn man davon absieht, welches Land nun diese Menschenfracht aus welchen Beweggründen immer übernimmt, dieses Land darf auch gleich für die immens teure und langwierige Behandlung der von Parasiten befallenen Menschen aufkommen. Der Libanon hat bereits klar gestellt, ein Zurück für die LIFELINE gibt es nicht und damit wird Europa wieder einmal deutlich gemacht, auf welche Weise selbsternannte Hilfsorganisationen für ihre Flüchtlinge systematisch den Eintritt nach Europa erpressen.
Derweil jetten Abgeordnete der Grünen und der Linken zwischen Berlin und Malta hin und her, geben der Crew dieses verkappten Schlepperunternehmens auch das Gefühl der Anerkennung für ihren Einsatz und werten sie in ihrem gesellschaftsschädlichen Tun noch auf. Selbstredend wird mit Steuergeldern gereist, Spesen verbraten, um sich persönlich ein Bild zu machen. Dafür werden Hotelzimmer gebucht, in noblen maltesischen Restaurants diniert, anschließend ein paar Andenken für die Lieben zuhause gekauft und im heimischen Berlin in mediengeiler Manier unserer Journaille empörte Interviews über dramatischen Zustände gegeben. Dabei verschweigen sie, dass mit der Methode moderner Menschenfängerei jede politische Lösung in Europa obsolet wird, ja untergraben wird.
Selbst das Publikum wird bei Bier & Chips auf ihrem gemütlichen Sofa mit braunen Kulleraugen und weinenden Kindern optimal versorgt. Sie begreifen nicht, welch ein Schindluder mit Flüchtlingen getrieben wird. Sie ahnen nichts von den einträglichen Mechanismen terroristischer Gutmenschen. Die muslimischen Glückssucher dagegen verlassen sich darauf, dass sie ins Land ihrer Träume geschippert werden. Der TV-Konsument schaut zu, wie eine pervertierte Flüchtlingsindustrie, die Wohlfahrtsverbänden Reputation sichern, und mit schrecklichen Bildern satte Spendengelder über mildtätige und zu Tränen gerührte Zuschauer generieren. Humanismus auf den Kopf gestellt.

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Schlepper-Industrie

Geschäftsmodell Seenötigung

Ich frage mich, wer diese deutschen Schlepperbanden, die unter der scheinheiligen Flagge der Lebensretter beauftragt und legitimiert hat, vor den afrikanischen Küsten zu kreuzen, um gezielt „Ausreisewillige“ aus Schlauchboten zu ziehen. Ich frage mich auch, wer diesen Menschenhandel unter dem Label der verlogenen Barmherzigkeit und ihrer pseudo-moralischen Selbstverpflichtung finanziert? Wer bezahlt die Schiffe? Wer den Sprit? Wer die Verpflegung der Geretteten? Wer bezahlt die Gehälter der Crew? Und weshalb kommt man nicht auf den einfachen Gedanken, solche Schiffe international zu ächten, zu beschlagnahmen und diese bigotten Schlepper ein für alle Mal festzusetzen?

Nun, an Geldern von philanthropischen Investoren herrscht kein Mangel.
Der berühmteste von ihnen traf gerade den neuen spanischen Premierminister Pedro Sanchez, der in Gibraltar für neue Aufgabenfelder gesorgt hat.
Es geht darum, den dekadenten Humanitärstaaten Westeuropas die Modalitäten ihres Untergangs diktieren zu können.


Die Seenötiger berauschen sich insoweit an einem Machtgefühl, und bei ihrem gestrigen Auftritt vor dem Bundestag kosteten sie dieses Allmachtgefühl weiter aus, indem sie den zuständigen Minister Horst Seehofer anmaßend zur Rede stellten und moralisch zur Schnecke machten, worauf dieser in seiner üblichen gelassenen Art reagierte.
Einen angemessenen Gegenangriff lieferte Philipp Amthor (MdB,CSU), aber die meisten Bürger kuschen vor diesem Gesinnungsterror, wenn sie sich ihm nicht gar anschließen.
So wird aus dem Allmachtgefühl auch noch eine politische Hegemonie.

über das Geschäftsmodell der Hilfsschlepper („vice-scafisti“ laut Salvini) schrieb gerade Petr Bystron:

„Die Berliner SPD, Grünen und Linken setzen sich eiskalt darüber hinweg, dass die Mehrheit der Bürger Europas nach den vielen Morden und Vergewaltigungen durch angeblich Schutzsuchende keine weitere Masseneinwanderung wünscht.“
Die rot-rot-grüne Landesregierung von Berlin und die Grünen-Fraktion im Bundestag versuchten die Bürger moralisch mit Einzelschicksalen von Menschen zu erpressen, die in Not geraten sind, so Bystron.
„Dabei haben sie kräftig daran mitgeholfen, dass diese Menschen überhaupt in diese missliche Lage gekommen sind. Denn die linksgrünen Parteien arbeiten seit Jahren eng mit den NGOs zusammen, die erst den Anreiz für zahlreiche Migranten schaffen, in völlig seeuntaugliche Boote zu steigen – im Wissen, dass man 12 km vor der libyschen Küste abgeholt und hunderte Kilometer weit nach Europa verbracht wird, anstatt in den nächsten sicheren Hafen. Sie sind damit mitschuldig an den zahlreichen Toten im Mittelmeer.“
Wenn man die angeblich in Seenot befindlichen – und das seien für die NGOs alle, die in ein Gummiboot steigen – nach Afrika zurückbringen würde, würden diese NGOs sicher keine Millionenbudgets gespendet bekommen, kommentierte Bystron. Das Budget von SOS Mediterranée lag 2017 bei ca. 4 Millionen €, von Sea-Watch bei 1.773.310,10 €, von Sea-Eye bei ca. 500.000 €, und von Mission Lifeline bei ca. 248.000 €. Der Verdacht auf bandenmäßige Schlepperei, wie die italienische Regierung bereits letztes Jahr dokumentiert hat, liegt also nahe. „Wir werden juristische Schritte gegen dieses kriminelle Vorgehen prüfen“, so der AfD-Abegordnete.
Die Argumentation der Grünen nannte Bystron „pure Heuchelei“. „Es sind dieselben Grünen, die uns so gerne vorwerfen, die Mord- und Vergewaltigungsopfer der links-grünen Merkel-Politik zu ‚instrumentalisieren’. Dabei weisen wir lediglich auf die Folgen einer Politik hin, vor der wir bereits von Anfang an gewarnt hatten. Sie selbst aber nutzen jede Gelegenheit, um die Opfer ihrer eigenen, fehlgeleiteten Refugees-Welcome-Politik zu instrumentalisieren – nämlich Menschen, die erst durch die Merkelsche Grenzöffnung und vor allem durch die Schlepperangebote deutscher NGO-Schiffe dazu angestiftet wurden, ihr Leben bei der Überfahrt nach Europa zu riskieren.“
Eine Regierung sei in erster Linie dazu da, die Sicherheit und Interessen der eigenen Bürger zu schützen, und nicht die illegale Einschleusung fremder Staatsbürger auf deutsches Staatsgebiet zu fördern. „Die Landesregierung von Berlin schafft mit Ihrem Angebot positive Anreize zur Förderung organisierter bandenmäßiger Schlepperei“, so Bystron.

Die Lifeline-Schlepper selber betrachten sich als „Sündenböcke für eine gescheiterte Europäische Migrationspolitik“. Da ist etwas dran. Wir können uns nicht dazu durchringen, die Schlepperkunden zum Ausgangsort zurückzubringen (und die dafür nötigen legislativen Weichenstellungen vorzunehmen). Für uns ist es zu schwierig, den armen Teufeln aus Afrika etwas abzuschlagen und sie in ein Land zurückzubringen, wo sie weiter leiden. Dafür mag der normale Fernsehzuschauer, Studioklatscher oder Medienmensch keine Verantwortung übernehmen, und deshalb moralisiert er lieber. Da bietet sich dann eine Debatte über die deutlich unsympathischeren Hilfsschlepper an. Sie sind insoweit Sündenböcke, als sie uns eine kostengünstige Wutabfuhr ermöglichen. Aber deshalb sind sie nicht unschuldig.





6 Kommentare zu „Lifeline – moralische Erpresser auf See“

  1. Wenn Sie sich diese Frage stellen, sollten Sie sich mal bei der UN; UNHCR, die beide zu 80% in islamischer Hand sind und der EU-Kommission, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Soros, der im EU-Parlament mehr als 226 mitarbeitende Parlamentarier ,wie z.B. Ska Keller,Rebekka Harms für die Grünen und den zuverlässigen Herrn Lambsdorff für die FDP in mehr als 48 Vorträgen in privater Eigenschaft überzeugen konnte, am Vernichtungsfeldzug gegen die Europäische Kultur und den weißen Europäer schlechthin zu arbeiten. Natürlich zu seinem persönlichen Nutzen bei seinen Spekulativen Baisse-Wetten gegen das demokratische Europa. Interessant sind auch die Vorträge der Frau Barbara Lerner-Spectre/Schweden in Youtube.ch. In .de ist alles wegzensiert, was diese Dame der Ethnie so gegen alle Nichtjuden von sich gibt. Damit dürfte das Wort „Verschwörungstheorie“ seine Bedeutung verloren haben.

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    1. Die Ursachen liegen in unserer eigenen Unfähigkeit zu „wohltemperierter Grausamkeit“. Man sieht doch jetzt wieder, wie die „humanitäre Krise“ der Lifeline den Rotgrünen Oberwasser gibt, weil eben sehr viele Bürger, besonders Frauen, den liebenden und nährenden Staat wollen und sich in ihrer Komfortzone angegriffen fühlen, wenn er mal ein wenig Härte und Hierarchie spüren lässt. Diese Entwicklungsrichtung im demokratischen Gemeinwesen war Tocqueville und Platon etc schon bestens bekannt. Um das anzustoßen mögen Juden und islamische Staaten das ihre beitragen, aber benötigt werden sie dazu nicht. Der Versuch, hier einen Sündenbock aufzubauen, ist ja auch seinerseits nur wieder ein Symptom der gleichen Krankheit. Man schafft es einfach nicht, zu bemitleidenswerten Afrikanern hart zu sein. Gegenüber einem mächtigen Bösewicht ist das viel leichter. So arbeiten auch die Linken mit großem Erfolg. Der Bösewicht nennt sich „Kapitalismus“, „alte weiße Männer“, „Konzerne“, etc, und Linke dürfen das. LIeb hingegen sind die Flüchtlinge. Mit Realität hat es nichts zu tun, nur mit psychischen Bedürfnissen der dekadenten Demokratie.

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  2. Bezahlen tut das der Steuerzahler, Du und ich über die Millionenzuwendungen des sozialsozialistischen Staates BRD, die uns vorher in übler, kleptokratischer Manier abgepreßt werden. Dazu kommen dann noch die Idioten, die von ihren übrig geblieben 50 Prozent Netto diesem gutmenschlich getarnten Moloch auch noch Spenden in den Rachen werfen, statt mitzuhelfen, dass unsere Rentner bei eben diesem marxistischen Umverteilungsstaat keine “ Grundsicherung“ beantragen müssen, weil sie mit 500 Euro Rente nicht existieren können. Je fremder, ferner, schwärzer, desto mehr steigt der solidarische Adrenalinspiegel, desto lauter und schriller werden die Sirenen. Umso mehr verbreiten sich die Forderungen nach “ Solidarität“, im Zweifel auch mit Zwang. Spätestens dann hat jede Wohlfahrt ein Ende und es grinst die Visage des Totalitarismus hervor. Das Resettlement-Programm wird durchgezogen, sei es um den Preis eines kontinentalen Bürgerkrieges, dessen Auswirkungen alles in den Schatten stellen wird, was Europa (nicht die EU) bisher erleben musste. Sozialismus, auch als “ Humanismus“ getarnter, war schon immer Tod, Lenin, Stalin, Pol Pot und Mao lassen herzlich grüßen. Ich weiß, wovon ich rede, ich durfte 28 Jahre DDR „genießen“.

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