Ottobrunn: Flüchtling verletzt Notärztin schwer

Vier Verletzte waren das Resultat eines Zwischenfalls mit zwei afrikanischen „Flüchtlingen“ in Ottobrunn bei München, wie u.a. der „Münchner Merkur“ berichtete.
Am 22. Juni 2018 wollten ein 20 jähriger Eritreer und 17 jähriger Äthiopier das Jugendhaus in Ottobrunn mit einem Trolli voller alkoholischer Getränke betreten. Eine Betreuerin verwies auf das Alkohlverbot und rief eine Kollegin zur Hilfe. Der Eritreer verletzte die beiden Betreuerinnen durch Faustschläge.
Zur selben Zeit war der Rettungsdienst der Feuerwehr im benachbarten Hanns-Seidel-Haus, einem Alten- und Pflegeheim im Einsatz, um eine Person wegen lebensbedrohlicher Beschwerden zu versorgen. Kurz darauf traf aus dem Klinikum Neuperlach ein Fahrzeug mit einer Notärztin ein. In diesem Moment attackierte der Eritreer das Notarztauto mit einer Whisky-Flasche, die er durch die Seitenscheibe warf, wo die 46 jährige Notärztin als Beifahrerin saß. Die arglose Ärztin wurde durch diesen Angriff völlig überrascht, und wurde durch die Wucht des Geschosses bewusstlos. Die 46 jährige erlitt einen Kieferbruch, ein Schädel-Hirn-Trauma und mehrere Schnittverletzungen. Darüberhinaus hatte ihr das Wurfgeschoss mehrere Zähne ausgeschlagen. Eine Chance zu reagieren hatte sie nicht. Sie musste stationär in die Klinik aufgenommen werden.

Der Fahrer des Notarztwagens, ein Feuerwehrmann erlitt Glassplitterverletzungen am Auge und leichtere Schnittverletzungen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fand klare Worte für die Vorgänge in Ottobrunn:

„In unserem Land Schutz und Sicherheit zu suchen und gleichzeitig in einem Anfall blinder Aggression unsere Rettungskräfte anzugreifen, geht gar nicht. Wer in unserem Land Gewalttaten begeht und unser Rechtssystem derart missachtet, muss hart bestraft werden. Außerdem werden wir zusammen mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die möglichst rasche Abschiebung prüfen.“

Im Zuge einer Sofortfahndung gelang es der Polizei, die Täter in Tatortnähe festzunehmen. Sie sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.

 

Querverweise:

https://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/verletzte-notaerztin-in-ottobrunn-polizei-widerspricht-geruechten-100.html

 

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