Die neue CDU ist nun die CSU

Die CSU habe ja nur Bayern. Die CDU kann eine Landtagswahl verlieren, sie hat ja dann noch die anderen Bundesländer, in denen sie „Erfolg“ hat.  Parolen und Stimmungsmache wie diese hört man im Buntfunk. Die etablierten  Lügenmedien lassen derzeit also keinen Versuch aus, um die bayerische CSU unter Druck zu setzen. Sie lancieren eine Meldung, die behauptet, die CDU plane eine Gründung einer Bayern-CDU. Der CDU-Arbeitnehmerflügel droht demnach der CSU mit einer Bayern-CDU.

Sollen sie doch machen. Kommt nämlich im Gegenzug dann eine bundesweite CSU,  treten dann vermutlich nämlich die Ost-Verbände der CDU sofort über. In diesem Falle säße dann die CSU plötzlich in den mitteldeutschen Regierungen, und die CDU wäre in Mitteldeutschland weg vom Fenster. Diese Ost-Verbände  wären dann  nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen. Und eine Berliner „Bayern-CDU“ dürfte noch unbeliebter sein als eine Berliner Bayern-SPD in unserer Heimat Bayern.   Eine krachende  Blamage der CDU ist somit bei uns sicher wie das Amen in der Kirche.  Selbst in  bunten Großstädten wie München werden viele lieber das Orginal „Die Grünen“ wählen, anstatt die Kopie in Form einer Bayern-CDU.

Der Streit der CSU mit den Buntparteien inklusive der CDU dreht sich um ein Thema. Die FLüchtlinge und das Zurückweisungsprinzip. Die bayerische CSU ist sich offenbar der historischen Verantwortung bewußt  sich in der Sache in Bezug auf die Berliner Buntparteien wie der CDU durchzusetzen. Denn etwas wie 1922 darf sich nicht wiederholen.

1922 nämlich war es die konservativ-nationalistische Bayerische Volkspartei unter ihrem bayerischen Innenminister Franz Xaver Schweyer der das Zurückweisungsprinzip auf Adolf Hitler anwenden wollte. Von allen patriotischen Parteien inklusive der äußerst räääächtzzradikalen Deutsch-Nationalen Volkspartei bekam er für seinen harten Kurs in der Einwanderungsfrage Unterstützung.  Um  Adolf Hitler keine deutsche Staatsbürgerschaft  zu geben und an der Grenze abzuweisen, fehlt nur eine wichtige Stimme. Die der SPD.

Doch der SPD war das wohl zu „unmenschlich“. Sie lehnte das Ansinnen der NSDAP-Widerstandskämpfer ab. Als Begründung kann man in die Welt nachlesen:

„Er führte demokratische und freiheitliche Grundsätze ins Feld“, erinnerte sich Auers Konkurrent von der USPD. Wenn man mit ihnen Ernst machen wolle, könne man den NSDAP-Chef nicht ausweisen

Die Argumentation ist mit derer heutiger Buntparteien vergleichbar. Heute heißt es, aufgrund von Menschenrechten könne man Migranten  an der Grenze  nicht abweisen. Und im Kern meinte der SPDler ja damals auch das übernationale (internationale) (Un)Recht, nachdem quasi jeder in Europa sich frei bewegen kann und es keine Grenzen brauche. Diese könne man zudem ohnehin nicht sichern. Aja.

Menschenrechte gelten universell  und SPD-Innenpolitiker Veit sagte vor einiger Zeit:

Auch Straftäter sind Träger von Menschenrechten

Soll also heißen, jedermann hat das Recht sich überall hin frei zu bewegen. Zurückweisung an der Grenze wäre ja „inhuman“.

Hitler schrieb später als zentrale Überschrift in Mein Kampf folgendes:

Menschenrecht bricht Staatsrecht

Oder anders ausgedrückt: Menschenrecht bricht das Staatliche Recht (Demokratie). Und so bricht heute eben auch internationales Menschenrecht, EU-Recht etc. das Recht der Nationalstaaten.

Hilfeee! Das Logo der BVP sieht sehr rääächtzzz und patriotisch  aus

Die rääächtzzradikale Bayerische Volkspartei blieb übrigens auch 1932 bei der letzten bayerischen Landtagswahl stärkste Partei vor den sozialistischen Parteien.  Sie konnte trotz Krise der Weimarer Republik ihren Stimmenanteil sogar ausbauen.  Der SPD liefen hingegen die Wähler in Scharen davon. In den  preußischen Bundesländern war zudem ebenfalls der „Menschenrecht bricht Staatsrecht“ Mann vorne.

Buntland steht somit wieder vor der Entscheidung. Den Fehler von 1922 wiederholen – damals konnte sich Bayern dank der SPD nicht in  Sachen Zurückweisungsprinzip durchsetzen – oder nun es dieses Mal drauf ankommen zu  lassen und daher nicht vor der grünen Merkel-Union einzuknicken. Das freie Bayern jedenfalls muss sich von niemanden erklären lassen, wie man die Demokratie und den Gesellschaftsvertrag gegen die Freunde der Menschenrechte verteidigt.

Ein verlässlicher Partner war die SPD 1922 für die völkische BVP nicht. Die Folge: Das Dritte Reich. Ein Umdenken ist daher erforderlich.

Letztendlich ist der bayerische Weg der richtige. Bayern finanziert viele andere Bundesländer quer, und auch schon deshalb müssen wir zurückkommen zu  unseren   Werten: „Wer zahlt, schafft an“ ( also z.b. „schafft aus“ bei illegalen Geflüchteten) und dem „Geben und Nehmen“ Prinzip.  Die CSU ist somit sowohl die neue christdemokratische als auch die christsoziale Partei, Merkels  grüne CDU hingegen ist Teil der Vereinigten Bunten  – des breiten Bündnisses gegen Rechts. Der Bürger weiss das, und genau deshalb würde eine CSU im Bund schon jetzt rund 20% der Stimmen bekommen, während die Union ohne CSU wohl das selbe Schicksal erleiden dürfte, wie die SPD.  Die CDU hat fertig. Die Fake-News Presse hat es nur noch nicht gemerkt.

 

 

2 Kommentare zu „Die neue CDU ist nun die CSU“

  1. Diese Tatsache war noch 1923 vom damaligen SPD-Vizepräsidenten des Bayerischen Landtages Auer in der „Münchner Post“ bestätigt worden: Danach „galt seiner politischen Überzeugung nach“ Hitler „in den Kreisen der Propagandaabteilung als Mehrheitssozialdemokrat und gab sich auch als solcher aus, wie so viele war er aber nie politisch oder gewerkschaftlich organisiert.“
    https://ef-magazin.de/2009/05/01/1164-vergangenheitsbewaeltigung-sozialdemokrat-adolf-hitler

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  2. + Die CSU wird nun die neue CDU ohne Merkel +

    Umfrage: CSU käme bundesweit auf 18 Prozent

    dpa 19. Juni 2018 / Groko-Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Dr. Angela Merkel zusammen mit Bundesinnenminister und CSU-Chef Horst Seehofer. Die Unionsparteien sind in der Wählergunst weiter abgerutscht. Foto: Sven Hoppe/Archiv

    https://de.nachrichten.yahoo.com/neue-umfrage-sieht-union-30-071558983.html /

    *Bezogen auf ganz Deutschland hatte die CSU bei der vergangenen Bundestagswahl 6,2 Prozent der Stimmen geholt. Sollte die bayerische Regionalpartei bundesweit antreten, dürfte sie auf 18 Prozent hoffen.*

    Berlin (dpa) – Der Asylstreit schwächt einer aktuellen Umfrage zufolge die Union. Im INSA-Meinungstrend für die «Bild»-Zeitung (Dienstag) büßen CDU und CSU zwei Prozentpunkte ein und kommen nur noch auf 29 Prozent.

    Sollte aber die CSU bundesweit antreten und die CDU auch in Bayern, kämen beide Unionsparteien zusammen auf 40 Prozent der Stimmen: die CDU auf 22 Prozent, die CSU auf 18. Die AfD, die in der normalen Sonntagsfrage bei 16 Prozent liegt, würde in diesem Szenario hingegen auf 11 Prozent abrutschen.

    Die Unionsparteien haben sich über die Asylfrage tief zerstritten. Am Montag vereinbarten CDU und CSU, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zwei Wochen Zeit erhält, um mit EU-Partnern über die Aufnahme von Flüchtlingen zu verhandeln. Anderenfalls will Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf eigene Faust Zurückweisungen an der Grenze anordnen.

    Das Zerwürfnis lässt die Union im INSA-Meinungstrend von 31 auf 29 Prozent fallen – den bisher tiefsten Wert, der in dieser Umfrage für sie gemessen wurde. Im Stunden zuvor veröffentlichten Trendbarometer von RTL und n-tv hatten CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche sogar vier Prozentpunkte verloren und waren auf 30 Prozent abgesackt – ihren bislang niedrigsten Wert seit der Bundestagswahl im September. In dieser Umfrage nahm aber auch der Bündnispartner SPD Schaden und fiel um zwei Punkte auf 16 Prozent.

    Bei den Wahlforschern von INSA verbessern sich die Sozialdemokraten hingegen von 17 auf 19 Prozent. Alle anderen Bundestagsparteien stagnieren: die AfD bei 16 Prozent, die Linke bei 12, die Grünen bei 11 und die FDP bei 8 Prozent. Union und SPD kämen damit auf 48 Prozent – und hätten damit hochgerechnet weiterhin eine knappe Mehrheit im Bundestag.

    Neuer Beitrag auf *Bayern ist FREI*

    Die neue CDU ist nun die CSU

    von pfundshammel

    Die CSU habe ja nur Bayern. Die CDU kann eine Landtagswahl verlieren, sie hat ja dann noch die anderen Bundesländer, in denen sie „Erfolg“ hat. Parolen und Stimmungsmache wie diese hört man im Buntfunk. Die etablierten Lügenmedien lassen derzeit also keinen Versuch aus, um die bayerische CSU unter Druck zu setzen. Sie lancieren eine Meldung, die behauptet, die CDU plane eine Gründung einer Bayern-CDU. Der CDU-Arbeitnehmerflügel droht demnach der CSU mit einerBayern-CDU .

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    AfD schießt im Saarland von 6 auf 15 Prozent nach oben

    (Jürgen Fritz, 23.06.2018) Zuerst stieg die AfD diese Woche in Rheinland-Pfalz und in Hessen auf neue Rekordhochs, nun auch noch im Saarland. Allein der Ausdruck „Allzeithoch“ stellt hier sogar noch eine drastische Untertreibung dar. Denn in dem kleinen Flächenland im Südwesten steigt die Alternative für Deutschland nicht nur ein, zwei Punkte höher als je zuvor, sondern erreicht Dimensionen, die man dort noch vor einigen Monaten für unmöglich gehalten hätte.

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