VolkspädagogInnen auf Unwortjagd gegen Seehofer und Söder

Aus dem Gezwitscher der ARD-JournalistInnen wird ihre Haltung gegenüber Seehofer/Söder aber auch gegenüber dem eigenen Beruf überaus deutlich. Wenn etwa Seehofer einen Plan der Pläne „Masterplan“ nennt, ist das „autoritär“ und gehört in Anführungsstriche gesetzt. Wenn Merkel von „nationalem Alleingang“ lügt, gehört das hingegen als Tatsache ohne jede Distanz oftmöglichst wiederholt und in Überschriften gesetzt. Wenn Söder von „Asyltourismus“ spricht, ist das „Framing“. Alle Grenzübertreter als „Flüchtlinge“ unter Schutz zu stellen und unzufriedene Einheimische als „Fremdenfeinde“ zu stigmatisieren, gehört hingegen zum humanitären Sendungsbewusstsein und Berufsethos der audiovisuellen Medien.
Dass Merkel in der Auseinandersetzung um ihre Nichtzurückweisungspolitik überhaupt noch Chancen hat, über ein paar Paladine hinaus Gehör zu finden, verdankt sie dieser „Ethik“.

2 Kommentare zu „VolkspädagogInnen auf Unwortjagd gegen Seehofer und Söder“

  1. Durch gelenkten Neusprech steuern Mächtige die Menschen bewußt in die gewünschte Richtung. Eine Mehrzahl dürfte diese ihre Steuerung nicht bewusst wahrnehmen. Was Intellektuelle wahrnehmen und wie in diesem Beitrag verdeutlichen, erreicht kaum die, welche in die gewünschte Richtung gesteuert sind und höchstens ihren Irrtum bemerken, wenn sie persönlich unter den Folgen leiden.

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