17. Juni – Tag der Patrioten

Es hätte kaum symbolträchtiger sein können, in welch dumpfer Geisteshaltung die Bundeskanzlerin Angela Merkel die ihr vom klatschenden Parteikollegen Gröhe (CDU) gereichte deutsche Fahne geringschätzig entsorgte. Als ob sich Frau Merkel belästigt fühlte. Während im Hintergrund treue Steigbügelhalter wie Ministerpräsident Laschet (NRW) brav und artig wie Claqueure nach SED-Vorbild Beifall spenden.

Unter der Regierung von Angela Merkel mutierte das deutsche Volk zu jenen, „die hier schon länger leben.“. Der von Helmut Kohl häufig verwendete Begriff vom „Vaterland“ wurde von Angela Merkel durch „Neuland“ ersetzt. Vor einigen Jahren verschwand die „Nationalmannschaft“ aus dem Wortschatz willfähriger Presstituierter. Mit dem Resultat, daß sich viele nicht mehr identifizieren mögen mit einer „Mannschaft“, die so prickelnd wie eine Mumie und so steril wie ein Kondom rüber kommt.

Die Medien fluten uns mit Begriffen wie „Flüchtlingen“, „Fachkräften“ oder „Klimaschutz“ und viele verwenden diese Inflationsware mit Geschmacksverstärker ohne zu hinterfragen, daß der Sinn dieser Begriffe entweder völlig pervertiert ist oder einfach nur mit soviel propagandistischem Zuckerguß versüßt wurde, daß kaum noch jemand die Mogelpackung darunter erahnt.

Der 17. Juni wurde während des Kalten Krieges zwar auch instrumentalisiert. Nichtsdestotrotz gibt es keinen Anlaß, einen 17. Juni 1953 aus dem historischen Gedächtnis der Deutschen verschwinden zu lassen.

Selbst überzeugte Kommunisten wie Bertolt Brecht (1898-1956) begannen an ihrem Weltbild zu zweifeln. Was in seinem famosen Gedicht „Die Lösung“ unverblümt zum Ausdruck kam:

„Nach dem Aufstand des 17. Juni
Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands
In der Stalinallee Flugblätter verteilen
Auf denen zu lesen war, daß das Volk
Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe
Und es nur durch verdoppelte Arbeit
Zurückerobern könne. Wäre es da
Nicht doch einfacher, die Regierung
Löste das Volk auf und
Wählte ein anderes?“

Die Pietät gebietet es, der Couragierten zu gedenken, die unter Einsatz ihres Lebens gegen Maschinengewehre und Panzer auf die Straße gegangen sind, und gegen Unterdrückung, Maulkörbe und Zensur gekämpft hatten. Gerade in den letzten Jahren verstärken sich die Indizien, daß unbequeme Meinungen verstärkt bekämpft und ausradiert werden sollen.

Geithain: Am 17. Juni 1953 wurde Eberhard von Cancrin ermordet!

Jedes Jahr geben wir an dieser Stelle am 17. Juni den durch Kommunisten ermordeten Deutschen ein Gesicht. Wir erinnern auch in diesem Jahr an Eberhard von Cancrin.

17. Juni, Tag der Deutschen Einheit

Der Arbeiter Eberhard von Cancrin wurde von den SED Schergen und Sowjets von einem Lastwagen gezerrt und ohne jedes Verfahren auf einer Mülldeponie erschossen. Seine Frau und seine Kinder, die in der kleinen sächsichen Stadt Geithain wohnten, wußten nicht warum der Ehemann und Vater nicht mehr nach Hause kam.  Zum 17. Juni!

http://www.17juni53.de/tote/crancin.html

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