Buntes Berlin von Patrioten geentert

Fremdenfeindliche Rechtspopulisten und Nazis gegen die friedliche, ausgelassen feiernde Berliner Zivilgesellschaft. So plump war auch diesmal die leitmediale Berichterstattung – dieses Mal über die Großdemonstrationen am Sonntag in Berlin. Dabei verschweigen viele Medien, wie es im Regierungsviertel wirklich zuging. Denn ein Blick auf beide Lager zeigt: Der Hass kam einmal mehr von links. JF-TV zeigt das andere Gesicht der angeblichen Vorkämpfer für eine „bunte“, „tolerante“, „weltoffene“ Gesellschaft.

Das neue an der Berliner Erfahrung war, dass die Patrioten im Stammesrevier der gruppenbezogenen Menschenfreunde nicht wie frühere gerade mal 500 sondern 10.000 Menschen auf die Straße brachten und auf diese Weise erstmals eine wirklich beeindruckende Präsenz zeigen und genießen konnten. Das versuchten die Leitmedien nach Kräften zu vernebeln, indem sie die Zahlen nach unten manipulierten und Birnen mit Äpfeln verglichen, nämlich die Zahl der echten Demonstranten von der AfD mit der von Partygästen und Passanten der Gegenseite. Leider spielten auch die russischen Medien bei der Berichterstattung nicht den „fehlenden Part“. Sputniknews verstieg sich sogar zu der Aussage, 72000 hätten „ausgelassen und friedlich“ gegen die AfD demonstriert. Allerdings liefert RT eine sehr umfassende Videodokumentation, anhand derer man sich ein objektives Bild machen kann

https://vk.com/wall-113930409_7093

Das Muster des Austreiben böser Geister mit Loveparade-Liebe ist altbekannt. Allein die Tatsache, dass hier  gegen bloße verbale Äußerungen der Opposition eine massive staatsnahe Gegendemonstration organisiert wird, zeigt, dass die Gegendemonstranten von nichts so weit entfernt waren wie von friedlich-fröhlicher Feierstimmung. Normalerweise demonstriert man nicht dagegen, dass Mitbürger eine andere Meinung auf die Straße bringen. Hier geht es darum, diese Mitbürger zu dämonisieren und ihnen politische Grundrechte abzusprechen, diesmal nach dem Motto: „Ganz Berlin hasst die AfD … Stoppt den Hass“. JV-TV zeigt hier noch nicht einmal die hässlichsten Szenen wie etwa das Kippen von Altöl auf Demonstranten, das Verhindern der Zufahrt von Bussen und die Abtrennung der eigentlichen Demonstration von den spazierenden Berlinern, die zwangsläufig allesamt der Gegendemo zugerechnet wurden.

https://vk.com/wall-113930409_7120

Mit der massiven Werbung eines Breiten Bündnisses der Kirchen, Gewerkschaften, Medien, Parteien und Besten der Guten für eine Gegendemo sollten die Bürger eingeschüchtert und an der Artikulation von Volksinteressen gehindert werden. Es sollte gezeigt werden, dass Berlin buntes Stammesrevier ist. Das ist gründlich misslungen, und die (angeblich) so große Zahl von Gegendemonstranten unterstreicht dies nur noch.  Münchens Pogrom-OB Dieter Reiter rief Pegida München immer wieder entgegen „Ihr werdet in München keinen Fuß auf den Boden bekommen“.  Genau darum ging es dem Breiten Bündnis auch in Berlin, und es ist damit gescheitert.
Beim nächsten Mal wird auch ein noch größeres Schreibündnis die Leute nicht mehr abschrecken. Die bunte Blase platzt. So ähnlich erklärt es auch Jörg Meuthen in der JFTV-Doku.

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