Intelligenzparadox: Evolution vom Dumpfblödel zum Buntblödel

Je intelligenter (laut IQ), desto eher sind Menschen zu experimentellen, selbstzerstörerischen Verhaltensweisen (vgl. Willkommenserotik, Buntblödelei) bereit, erklärt der in London lehrende japanischstämmige Evolutionspsychologe KANAZAWA Satoshi in seinem Buch Das Intellgenzparadox. Zusammen mit der stärkeren Wirkung des Konformismus im Kreise der Eliten (die mehr zu verlieren haben) erklärt dies viel über die Herrschaft der politischen Korrektheit.

Vlogger BlackPigeonSpeaks, der in Tokyo lebt, glaubt Kanazawa, dass Konservative wahrscheinlich im Schnitt „dümmer“ als Gutmenschen sind, und erklärt hier, warum das ihrer Glaubwürdigkeit nicht abträglich ist.  „Intelligent“ sei eben nicht „smart“.   Die Intelligenz ist teilweise ein Zivilisationsffekt, der mit einer Loslösung von der Scholle, der Familie, dem Stamm etc und einer besseren Fähigkeit (und leichtsinnigeren Neigung) zu Abstraktion und Universalismus zu tun hat, die in der modernen Großstadt allerdings schnell in neue Formen von Religion (Ideologie, Dogmatismus) und Stammesdenken (gruppenbezogene Menschenfreundlichkeit, Nazi-Obsession) regredieren und schließlich in einen Trend der Destrukturierung und Retardierung münden, der sich heute auch aus anderen Quellen (Digitale Demenz, Dysgenik) speist.  Die Argumentation ähnelt der von Jean-Jaques Rousseau über den Edlen Wilden und das Gesunde Volksempfinden: je gebildeter, desto wahrheitsscheuer und treuloser; je ungebildeter, desto geradliniger, wobei das Wort für geradlinig „droite“ ein Synonym von „rechts“ ist, vgl „aufrecht“.   Die höhere politische Intelligenz der Linken dient regelmäßig vor allem dem Schutz ihrer Komfortzone.   Kleine-Hartlage erklärt in „Warum ich kein Linker mehr bin“, dass die Linken ihre Intelligenz brauchen, um zu argumentieren, dass der Regen von unten nach oben falle.   Ähnliche Analysen lesen wir auch bei Michel Drac und zuletzt Michael Klonovsky.
Bezüglich der wirklichen Wilden  malte Rousseau wohl ein zu rosiges Bild, denn diese sind nicht nur keine Gutmenschen sondern gegenüber Fremden und Sonderlingen ziemlich grausam, wie etwa Pierre Clastres beweisen konnte, indem er hinging und beobachtete. Bei den Treppen-Schubsern, Kinderköpfern und anderen Zeitgenossen, die auf Einladung der Gutmenschen bei uns weilen, erkennen wir Spuren dieses Verhaltens. Ihre Grausamkeit hatte sich offensichtlich in langer Evolution bewährt, und auch im Dysgenik-Zeitalter des intelligent-dummen Homo Decadens Confusus scheint sie sich als Strategie zur Ausbreitung des eigenen Genoms wieder zu bewähren.
Einwände, wonach der Buntblödel (homo decadens confusus) nicht intelligent sein könne, da er ja im durchschnittlich hochintelligenten Ostasien fehle, täuschen. Man findet auf Youtube einige Videos mit Gesprächen über Diversität und Willkommenskultur auf den Straßen von Seoul und Tokyo. Insbesondere die jungen Frauen sind dort sehr an universeller Gleichheit über Gesellschaftsverträge hinweg, Diversität, Weltoffenheit und kultureller Bereicherung orientiert. Es hat zwar in Japan einen Rechtsruck (wir sprachen von konservativer Revolution) gegeben, aber den gibt es auch im Abendland, und in Japan ist viel davon als eine Reaktion gegen Chinas Aufstieg zu verstehen, bei der man sich an pro-westlichem Lagerdenken orientiert.
Das japanische Parlament hat erst gerade ein Gesetz verabschiedet, das die Parteien zur Förderung von weiblichen Führungskräften zwecks besserem Abschneiden in UNO-Statistiken verpflichtet.  Viele wissen, dass die dem Gesetz zugrundeliegende Egalitärfrömmelei grober Unfug ist, aber öffentlich sagt das keiner.  Konformismus korreliert eben auch mit Intelligenz.     Die von Kanazawa beschriebenen Mechanismen wirken in Japan sehr wohl, aber Japan ist als Ferner Osten stets relativ gut geschützt gewesen. In China wiederum gibt es den Gutmenschen seit dem Altertum als literarischen Helden, nämlich als den Mönch Tang Xuanzang in der „Reise nach Westen“ (7. Jhd. n.Chr. s. Bild).   Bezeichnenderweise muss das Leben dieses hochgebildeten Gutmenschen stets von einem Affen und einem Schwein vor den tödlichen Folgen seiner Naivität gerettet werden, was aber oft nur durch Verletzung von heiligen Regeln gelingt, wofür  sich die tierischen Retter dann von Hochwürden Vorwürfe anhören und Strafen gefallen lassen müssen.

Anhang

Irenäus Eibl-Eibesfeld: Mensch als riskiertes Wesen

Der österreichische Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt knüpfte 1988 mit seinem Buch Der Mensch – das riskierte Wesen an die von Konrad Lorenz begründete ethologische Zivilisationskritik an. Von der Erkenntnis ausgehend, daß das Verhalten des Menschen in starkem Maße durch sein stammesgeschichtliches Erbe geprägt ist, geht Eibl-Eibesfeldt der Frage nach, inwieweit der Mensch an die Lebensbedingungen der modernen Zivilisation angepaßt ist. Tatsächlich erweisen sich viele verhaltenssteuernde Programme unter den heutigen Bedingungen als fehlangepaßt. U.a. mahnt er: »Naive Philanthropie hat manches Volk ins Unglück gestürzt. Man kann zweifellos zuviel des Guten tun. Das geschieht vor allem, wenn Tugend ideologisiert und damit zum Programm erhoben wird.« Irenäus Eibl-Eibesfeldts Renommee als Verhaltensforscher sichert ihm die Publikationsmöglichkeiten in anerkannten Medien und Verlagen. Spätestens seit seiner Kritik an der Masseneinwanderung ist er aber zum Feind der Bunten Republik geworden. Zeit und Spiegel warfen ihm vor, rassistische und fremdenfeindliche Positionen zu vertreten. So unter politischen Generalverdacht gestellt, blieb Eibl-Eibesfeldts Mahnung vor der »multikulturellen Gesellschaft« weitgehend ungehört, und es gelang ihm in den letzten beiden Jahrzehnten nicht mehr, Einfluß auf die öffentliche Diskussion zu nehmen. Ein letztes leitmediales Interview führte mit ihm Michael Klonovsky, der später ebenfalls seine Position im immer bunteren Focus räumen musste.





3 Kommentare zu „Intelligenzparadox: Evolution vom Dumpfblödel zum Buntblödel“

  1. Ich glaube allerdings nicht, dass Linke und Gutmenschen intelligenter sind als Konservative. Mag sein, dass sie eine bessere Bildung haben, intelligenter sind sie dadurch aber noch lange nicht. Linke und Gutmenschen unterliegen seit Jahrzehnten einer Gehirnwäsche, die sie gar nicht hinterfragen. Und sie Leben in einer Traumwelt.

    Ich stelle auch immer wieder fest, dass Linke z.B. keine Ahnung vom Islam haben. Wie wollen sie über den Islam urteilen, wenn sie ihn gar nicht kennen? Linke und Gutmenschen sind von einem Gutmenschentum beseelt, der die ganze Welt retten möchte und dabei nicht erkennt, dass sie ihr eigenes Grab schaufeln. Sie denken gar nicht über Folgen ihrer Politik nach.

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    1. Er hat dafür Statistiken. Es ist auch klar, dass so etwas rauskommt, wenn man die ganzen Prolle, Halbprimaten etc zu den „Konservativen“ rechnet. Letztlich ist ja auch der Islam „konservativ“.

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