Türkei baut auf, Deutschland baut ab

Während sich der sogenannte „Exportweltmeister“ Deutschland mit seinen Projekten überhebt stampft die Türkei auch dank westlicher Hilfe innerhalb kürzester Zeit neue Tourismus-Zentren, Infrastruktur, Straßen, Brücken, Paläste, Moscheen, Minarette, Automobil- und Rüstungs-Industrie aus dem Boden. Erdogans Panzer arrondieren kurdische Teile Syriens und vermutlich werden sie diese auch nicht mehr zurück geben.

Deutschland verkrüppelt zum Hort der Kiffer und Stümper. Projekte wie Stuttgart 21, BER u.a. laufen hinaus auf No future oder wahlweise auf „Warten auf Godot“. Während Buntversiffte die Welt retten wollen, läuft im Land der Vorväter alles aus dem Ruder. Totalversagen im Bildungswesen, marode Schulen, Schwimmbäder und Straßen. Berlin u.a. Städte verwahrlosen, vom Pöbel zugekotzte bengalisierte Fußball-Arenen, Mauschelein im BAMF und beim DFB, Özil und Gündogan desertieren aus No Future-Land zu Erdogan, dem Prächtigen.

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Stolz auf die osmanischen Eroberer die moderne Türkei (c) n0by

Nach Stationen in Slowenien, Kroatien, Monenegro, Albanien und Griechenland staunt Reiseschriftsteller n0by über signifikante Veränderungen in der Türkei. Seine Türkei-Impressionen von 1976 verglichen mit Erdogans Türkei lassen erkennen, daß die Zukunft auf Seiten der Osmanen ist. Die Ungläubigen kacken ab und kämpfen in ihren kühnsten Träumen immer noch in Woodstock gegen ihre geistige Impotenz. Abkacken statt Nachdenken ist zur Devise von Buntland geworden.

Aus n0bys mit unkonventionellen Breitseiten und nonkonformistischen Gedanken gespickten und reich bebilderten Blog zitieren wir einige Passagen im Original:

 

„Wer sich aber lieber als sprichwörtlich „Fauler Hund“ auf den Rücken legt und Vater Sozialstaat einen guten Mann sein lassen will, der zieht nach Berlin, Dortmund, Köln oder Gelsenkirchen, wo er auf nichts mehr verzichten muss, nicht mal auf einen ebenfalls vom Sozialstaat gesponserten Friedensrichter, der kleinere Streitigkeiten wie einen nachbarschaftlichen Mord zur Erhaltung der Familienehre schlichtet, er muss nicht auf den von der DITIB gesponserten Imman verzichten, der alle halbe Jahr in seine türkische Heimat zur Überprüfung seiner eingehaltenen Richtlinienkompetenz zurück beordert wird. Kein heimatverbundener Türke muss auf auf die über Satelliten 7/24 ausgestrahlten heimatlichen Sendungen verzichten, um kulturell und ideologisch Erdogan bei der Stange zu bleiben. Kein tapferer Türke soll und darf dem aggressiven Assimilationsdruck wie durch die Verführung sitten- und zuchtloser Schlampen mit Miniröckchen und offen lockigem Haarschmuck erliegen, sondern jeder Koran brave Mann bleibe bei der von Altvätern vorgegebenen leitkulturellen Linie.

Uns gibt es nur mit Kopftuch!.
Der flehentliche Blick bringt der Kleinen Schwarzen kein Fressen. Der türkische Sprung nach vorn gleicht dem eines jungen Wolfes über einen schlapp ergrauten Vertreter der spießigen Köterrasse, dessen Enkeltöchter allenfalls noch zur Befruchtung und zum Austragen prächtiger Kopftuchmädchen reichen, zu sonst nichts mehr – außer vielleicht noch zum Abrechnungsbetrug bei der Altersheimversorgung.
Die alte Türkei, die mir noch von meiner Reise 1976 in Erinnerung ist, als abgewrackte US-Straßenkreuzer auf maroden Straßen in Istanbul klapperten, war einmal. Heute pimpen Jungtürken ihre BMWs, Daimlers auf, lassen Golfs im Sonnenlicht schillern und nur wenige arme Markthändler und Bauern fahren Autos, Trecker oder Lastenräder, deren Bremsen hoffentlich packen.

 

Nach der zweiten Nacht im Panorama-Camp von Göreme, der ersten Dusche nach drei Nächten, nach 500 Kilometern und einem langen Marsch durch die Einsamkeit, sind meine Lebensgeister wieder erwacht. Zuvor sah es so übel aus, dass mich die Reiselust verließ.

 

Es störten mich….

Es stören Toiletten, deren schwache Wasserspülung keine Scheißwurst abspült. Es stört mich ein Schild im Teehaus, welches vor Flöhen warnt.

Flohwarnung
Ungeziefer als Mitesser

Es stört mich, wenn bei meinem Tee alte Männer sich mit meinem Tischnachbarn unterhalten, ungeschützt ihre Bakterien über mich husten. Es stört mich, wenn im Baustellenbereich die Geschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt wird, der Mittelstreifen durch Begrenzungspfosten den Spurwechsel verhindern soll, dann dennoch schwere Kastenwagen zwischen den Pfosten auf die Gegenspur wechseln, um zu überholen. Es stört mich, wenn im Stadtbereich ein 20-Tonner mein Gefährt mit knappstem Seitenabstand überholt, obgleich mit 70 km/h meine Geschwindigkeit schon 20 km/h über der Vorschrift liegt. Zerdepperte Glasflaschen am Badestrand stören mich. Wenn zu viel stört, wächst meine Sehnsucht nach Spießers Lala-Land, nach vorgeblichem Frieden und falschen Freuden, die mich nach einer Woche dort dann auch wieder stören.

Man kann Spießern in Lala-Land nicht einmal vorwerfen, dass sie sich in ihrer Idylle von nichts und niemanden beunruhigen lassen wollen. Erst wenn der Pöbel bunte Blümchen aus dem Garten reißt, wird der Spießer zum Tier, soweit Kraft und Saft noch reichen.

Thilo Sarrazin: Rede auf dem Neuen Hambacher Fest (05.05.2018)
43 Minuten 36 Sekunden

Die Aufmerksamkeit und geistige Auffassungsgabe des deutsch-dummen Spießers reicht sicherlich für wenige Minuten von Millionenfach geklickten Spaßvögeln, die mit körperlicher Artistik, manchmal sogar verbunden mit ein paar Takten Computer generierter rhythmischer Klänge irgendwelche nichtssagenden Laute darbieten und auf YouTube veröffentlichen. Die Aufmerksamkeit und geistige Auffassungsgabe des deutsch-dummen Spießers reicht sicherlich dafür, in öffentlicher geistiger Verarmung einem mittlerweile an AIDS erkranktem Travestiekünstler wie Conchita Wurst im Eurovision Song Contest in Kopenhagen 2014 mit Siegerlorbeer zu küren, die Aufmerksamkeit und geistige Auffassungsgabe des deutsch-dummen Spießers reicht sicherlich, mitreißenden Sportschauspielen Millionen schwerer Ballathleten zu folgen, die Aufmerksamkeit und geistige Auffassungsgabe des deutsch-dummen Spießers reicht sicherlich, mit der 15. Staffel von RTL „Deutschland sucht den Superstar“ zu fiebern, doch die Aufmerksamkeit und geistige Auffassungsgabe des deutsch-dummen Spießers reicht nicht, um dreiviertel Stunden dem Vortrag von Thilo Sarrazin zu folgen. Dessen Gedanken soll der deutsch-dumme Spießer auch nicht folgen, weswegen ihm Systemmedien, Kultur, Klerus mental mit Junkfood zu müllen mit dem berechenbaren und gewünschten Resultat der Wahlergebnisse. Die Wahlergebnisse sind die Spitze des Eisbergs. Weit unter der Wahrnehmung des beschränkten Wählers finanzieren bürgerlich sich gebende Grinsegesichter links-faschistische Antifa-Truppen, die alles, was nicht in die Deutschland hassende idiotische Ideologie von global-humanitärer Hilfsverpflichtung passt, nieder schreien, angreifen, Autos und Wohnungen demolieren, vor Gewalt gegen Gegner nicht zurück schrecken.

Während links-grün-rote ideologische Idiotie Denkmäler von Trümmerfrauen schändet, gedenken die Türken ihrer ruhmreichen Jahrhunderte, in denen Osmanische Sultane die Welt beherrschten – ihre Welt. Dass ihre Nachfahren diese glorreiche Tradition fortsetzen, stört deutsche Schlafschafe weniger als schlechte Nachrichten in Spießers Lala-Land bei vorgeblichem Frieden und falschen Freuden. Blödelbarden sahnen Preise ab, politisches Kabarett prostituiert sich ebenso wie mediale Mietmaulhuren der Lügenpresse. Soll das pfäffische Gesindel doch ihre leeren Kirchen an die DITIB verhökern, statt Glocken Druckkammerlautsprecher auf die Türme, statt Kreuzen Halbmonde montieren Fünfmal Muezzin täglich hypnotisiert zum wahren Glauben..

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Stolz auf die osmanischen Eroberer die moderne Türkei (c) n0by 2018

 

Der Reisende vom Westen duckt sich unter dem Schwert, dass der Krieger aus dem Osten gegen den Ankommenden warnend erhebt.

 

Die junge Türkin zickt weniger rum als eine feministische Furie aus Berlin, bleibt brutbereit und mehrt die Macht der Koran konditionierten Köpfe. Genug davon!

Ruhe, Ruhe und nochmal Ruhe

Meine überspannten Nerven brauchen Ruhe, Ruhe, Ruhe. Bei der Einfahrt nach Göreme fällt meine Wahl auf den ersten Platz, das Panorma-Camp. Der Blick von der obersten Terrasse ist mir weniger wichtig als der Blick in die Internet-Welt, die wie pi-news.net oder Wiki hier nur per „Virtual Private Network“ erreichbar ist. Erstklassige Staatsmänner wie Putin, Trump und Erdogan tun was für ihr Land, ihre Leute, solange sie wie Menschen in Spießers Lala-Land im gleichen Tritt und Schritt marschieren, mit marschieren.

Buntschland kackt ab!

Gibt es mehr Ruhe und gutes WiFi beschäftigen mich wieder Nachrichten aus Deutschland. Ein Freund sammelt fünf, sechs Mal in der Woche Meldungen, die er unter dem Titel „Wie bescheuert kann Deutschland werden?“ verschickt. Die Spießer wollen davon nichts wissen. Soll mein Blog diese Kopf kranke  Klientel bespaßen? Dies Publikum vergnügt sich besser bei Helge Schneider, bei den Übertragungen von Fußballspielen oder dem Telemüll für Blöde bei Rammeln, Töten, Lallen: RTL! Politik? Braucht der Pöbel nicht, Brot, Bier und Spiele reichen. Das Land ist reif zur Übernahme, auch wenn gelegentlich etwas Licht ins Dunkle dämmert.

 

Na und? Jetzt kann die SPD noch auf die „Islam-Integrationsbeauftragte“ verzichten. Doch mit steigendem prozentualen Anteil nachwachsender und „eingemeindeter“ Islamisten steigt die Verpflichtung, diese Koran-Klientel zu bedienen. Menschen, die „schon länger hier leben“, werden sich an Moscheen, an Gebetsaufrufe gewöhnen müssen. Jetzt rocken noch Real-Islam-Aktionen wie „Uns gibt es nur mit Kopftuch“. Das ist der Anfang. Wer das Spiel kennt, rechnet mit mehr. Dummdeutsche Schlafschafe wollen ihre Spießerruhe, wählen weiter Vorzeige-Spießer wie Merkel, Maas, Altmeier. Eine Vielzahl Frauen und junger Leute stehen drauf. Das Deutschschland, wie sich Verbleibende im Widerstand wünschen, kannst Du vergessen. Gruss an ein absteigendes Land aus einem aufsteigenden:

 
Das Schönste am Spiel des Schreckens: Das „Recht“ ist auf Seiten der „Neubürger“. „Recht“ ist, was eine kranke Klasse von Grinsegesichtern oberhalb sechsstelliger Jahresarbeitsverdienste ausheckt – auf Kosten derer, die sie bezahlen.

Schon betrüblich, wenn Der Kleine Akif der Propaganda des Augsteins-Erben Recht geben muss!

Wer wie Jakob Augstein mit den Wölfen heult, sichert sich seinen Teil der Beute.

 

Wer sich selbst blutig schlägt, schlägt andere umso leichter blutig. Die Übung macht Sinn für Eroberer, umso mehr als die Köterrasse entsetzt den Schwanz einkneift und erschreckt abzieht. Auch das ist Sinn der Übung.

  In Frieden, Freiheit und Wohlstand zu leben ist immer etwas langweilig. Wenn die Nachrichten sich von Blut, Gemetzel, Terrorangriffen überschlagen, dann sind die Nerven hoch gespannt. Diese Konsequenz bedenken die angesprochenen Wähler nicht. Saturierte Spießer wählen solche Spruchbeutel, weil ihnen ihr eigenes Spießerleben zu langweilig wird. Gruss aus einem spannenden Land:
 
Vor allem haben sich Spießer mehrere Perioden bei der Wahl versündigt. Die Folgen tragen sie jetzt, später und immerdar.
 
Unzählige solcher Meldungen haben besorgte Bürger schon veröffentlicht. Na und?
Man könnte, wie Stürzenberger in seinem YouTube-Kanal mit Fleiß und Hingabe über Jahre islamistische Perlen aus der digitalen Klärgrube fischen, schön sorgsam sammeln und dem Publikum zur erbaulichen Unterhaltung anbieten, ebenso könnte ein fleißiger Fingerficker die Nachrichten islamistischer Machtergreifung zu einer imposanten Datenbank verknüpfen ….

…. und nachdem sich die Frucht solchen Fleißes wachsender Leserzuspruch lohnt, wäre dann wie am Beispiel Stürzenbergers YouTube-Sammlung nur eins gewiss: Die Mühe verschwände irgendwann unter lausigem Vorwand wie „Volksverhetzend“ aus dem Netz und der Autor säße traurig da mit dem Schwanz in der Hand, während das hochverehrte Publikum sich einer anderen Unterhaltung hingäbe. Vorstellbar wären Koran-Auslesungen zur Verbesserung und Stärkung der koran-kulturellen Basis.

 

Endlich darf auch Aachen sich eines 8,5 Millionen schönes Gemeindezentrum freuen, eine DITIB-Moschee, in der türkische Staats-Imane die Wehrhaftigkeit koranischer Konditionierung stärken. Kürzlich ertüchtigten sich dazu in einer Herforder DITIB-Moschee koranische Knaben in militärischer Formation.

Das ist alles hübsch und unterhaltsam, man muss sich nur daran gewöhnen, man wird sich schon daran gewöhnen müssen.

Wandern in und um Göreme

Wer sich mit schauderhaften Nachrichten aus Buntschland volldröhnt, weiß zwar was los ist, wird dabei aber depressiv. Das Türk-Radio beruhigt mit huldigenden Klängen, in denen ein hervorstechendes Wort ständig wiederholt zu verstehen ist: „Muhammed“,

 

Wiki erzählt von den in Fels gehauenen Behausungen:

Die ersten Christen nutzten sie, um in Abgeschiedenheit ein andächtiges Leben führen zu können, aber vor allem als Versteck vor ihren Feinden (Perser, Römer, Araber, Mongolen…). Sie legten nicht nur Kirchen und Kapellen an, die ins Gestein gearbeitet wurden, sondern ganze Wohnanlagen für mehrere tausend Menschen: Zum Teil bis zu zehn Stockwerke tief, ermöglichten sie mit Einrichtungen wie Küchen, Lager, Schlafräume und sogar Tierställe und Leichenhallen samt Lüftungsschächten einigermaßen komfortable Lebensumstände.

Als einziger Besucher schließt mir der Schlüsselverwahrer für fünf TL das Eisentor zur Weltkultur-Erbe Kirche auf.

Hier haben die mohammedanischen Eroberer noch nicht alle für sie heidnischen Ketzersymbole von den Wänden gekratzt. Als es mich dazu drängt, meinen Sonnenhut in der heiligen Halle abzuziehen, lässt mich der Wärter gelangweilt allein und bittet nur darum, hinter mir die Tür wieder zu zuziehen.

Von diesem welthistorischen Kulturmonument geht mein Weg weiter durch eine vollkommene einsame Landschaft. Nur Vögel über mir begleiten mich. Kleine Felder mit Weinstöcken sind auch sehr selten, nie größer als etwa 20 mal 20 Meter. Unter mir im Tal sind weitere Felder und mit Wellblech gedeckte einfache Hütten.
 

Obgleich meine müden Knochen schon recht mürbe waren, übte diese zweite Felsenkirche einen magischen Reiz auf mich aus.

 

Die Inschriften an den Wänden hatten die Eroberer beseitigt. Ein aus Berlin eingeflogenes türkisches Touristenpaar erklärte mir dies.

Hinter mir tut sich ein schwarzes, rechteckiges Loch auf. Es führt zu einem längeren Gang

Als Fußgänger steigt man kaum langsamer nach Göreme ab als in der Schlange von Bussen und PKWs, allerdings gab es dort auch nur einen Fußgänger: Mich.

Neben Ballon-, Quad- und Jeep-Fahrten kann der Tourist auch auf Kamelen reiten. Mich hat das nie gereizt.

Die junge Dame inmitten des Bildes zeigt sich mit ausgebreiteten Armen in voller Größe.

Von hier sind es nur noch etwa 200 steile Meter bis zu meiner einsamen Klause. Nach drei Nächten, mehr als 500 Kilometern und einer stundenlangen Wanderung hat sich mein Körper eine heiße Dusche wohl verdient.

Obgleich der Blog noch nicht fertig ist, hat sich der Chronist schon wieder eine Forelle verdient. Diesmal kommt der köstliche Fisch in einer glutheißen Eisenpfanne – nach anatolischem Brauch.

Noch mehr Felsenkirchen

Von den anstrengenden Wanderungen, der Dusche und einer köstlichen Forelle genügend erschöpft, kann mich nicht einmal der Muezzin morgens um 4.45 Uhr mehr wecken. Dafür faucht eine Stunde später über meinen Dachluken das unverkennbare Zischen eines Feuer spuckenden Gasbrenners. Als meine alarmierten Sinne einen Feuerschein über der Dachluke sehen, springt der von Adrenalin durchschüttelte Körper aus den Federn, rennt vor die Tür in die acht Grad kalte Morgenluft und sieht gerade noch, dass ein riesiger Ballonkorb mit etwa zehn Menschen beladen, knapp über mein Plastikdach schrappt.

Zum Glück segelt die Ballonbande vorüber, ohne Schaden anzurichten. Doch ein Land, welches voller Stolz seine Fluggeräte mit nationalen Farben und Zeichen geschmückt gen Himmel schickt, hebt ab. Schland baut ab! Messermörder metzeln in Paris „Ungläubige“.

Doch das türkische Radio, SAT-Empfang funktioniert nicht mehr, dudelt in Endlosschleife eindringlich und wohlklingend. Immerwährende Wiederholung der Silben Allahu Akbar drehen sich eingängig ins Ohr, ins Gemüt, ins Hirn. Ein tragischer Einzelfall hat wieder einmal den friedlichen Sinn der Worte nicht verstanden.

Da können Eierköpfe wie Sarrazin lange in der Bütt vor klatschendem Publikum predigen, sich Männer wie Pirincci, David Berger, Abdel-Samad, Floydmasika und Hunderte mehr die Finger wund tippen, die Nachrichtenlage ändert das nicht. Der Urnenpöbel wählt weiter, was er wählen soll.

Die Felsenkirchen von Göreme bieten mir eine erholsame Ablenkung von der hoffnungslosen Nachrichtenlage.

Schon in frischer Morgenfrühe karren zahlreiche Busse ihre Ladungen an zwitschernden Chinesen an. Ein vernachlässigbarer Prozentsatz des Abermillionen-Vielvölkerstaates trifft sich im Freilichtmuseum von Göreme.

An solchen Felstischen tafelten die Bewohner der Felshöhlen. Ein Groß-Clan von 40 bis 50 Leuten konnte hier beisammen sitzen.

Junge Damen fallen gleich auf in der Meute der China-Touristen. Die Meisten sind älter. Je älter der Tourist, umso dicker sein Bauch und seine Kamera. Doch die Mehrzahl begnügt sich mit Smartphone-Fotos.

Bald 1000 Jahre haben diese Felszeichnungen auf dem Buckel, und zeigen doch recht zeitgemäß, wie es damals zuging.

Eine hübsche Türkin lässt sich am Küchentisch bereitwillig fotografieren. Zuvor hat sie mich mit ihrer Freundin um ein Selfie gebeten, was den beiden viel Spaß gemacht hat.

Damit endet mein dritter Tag in Göreme, wobei sich mein Körper fast den ganzen ersten Tag bei Gewitterregen von den zurückliegenden Strapazen erholen musste.

Durch das Taubental zu Märchen aus 1001 Tag

Am vierten Tag in Göreme beseligt mich tiefe Glückseligkeit. Mein Blog bringt meiner Liebsten daheim viele Bilder von meinem Glück. Meine Reiselust steigt, morgen geht es weiter. Doch heute begeistert mich mein Spaziergang durch das Taubental.

Gestärkt von einer zweiten leckeren Abendmahlzeit im Anatolischen Restaurant und einem zauberhaften Sonnenuntergang gönnte sich mein Körper langen Schlaf.

Schon früh geht es in den frischen Morgen in ein ruhiges Tal, in dem Bienen summen, Vögel zwitschern und ein Bächlein neben dem Weg sprudelt.

Der Weg ist bestens ausgeschildert, Pfeilen weisen an Abzweigungen dem Wanderer die Richtung.

Vor dem Felsentunnel warnt das Steinschlagschild, was den Schritt des Wanderers beschleunigt. Doch die Ureinwohner kümmert das nicht, wie Spuren ihres Feuerchen im Tunnel zeigen.

Die Bauern konnten den kargen Böden weniger Früchte abringen als ihren stetig neu befruchteten Weibern. So schenkte ihnen Allah das Wissen, dass Taubenscheiße die Felder düngt. Wer genauer das Bild betrachtet, entdeckt im Schatten des großen Baumes links einen Sessel. Hier mag der Landmann ruhen und seinen Pflanzen zwischen den Gebeten beim Wachsen zusehen.

Wer denkt bei diesem Felsen nicht an einen steifen Phallus?

Am oberen Rand ragt ein verdorrtes Zweiglein ins Bild.

Diese Zierde am Wegrand wartet auf einen Sammler, der das gute Stück zwischen seinen Blümchen im Garten platziert.

Diese blumige Botschaft erinnert mich an meine Freunde daheim, hier besonders an einen treuen Kunden des SPIEGELS. Damit ist nicht die Glasscherbe im Klo gemeint, in der sich das pickelige Prekariat beobachtet, wie es Eiter aus Gesichtspusteln drückt sondern ein Hamburger Presseerzeugnis. Wie zuvor schon berichtet hat sich Pirincci meisterhaft des wunderbaren Walser-Söhnchens Augstein angenommen, der von Rudolf adoptiert Millionen über Millionen erbte. Diesmal bleibt Pirincci an einem weiteren Kolumnisten dieser Zeitung hängen, doch schauen wir uns doch erst einmal die Vögel an:

Wie lieb unser Kleiner Akif der Bande der SPON-Schreibkundigen doch die Leviten liest. Man kringelt sich vor Lachen, wenn es nicht immer noch Freunde gäbe die aus Jahrzehnten alter Gewohnheit ihr Abo nicht kündigen und sich entschuldigen damit, dass sie wissen müssten, wie der Feind denkt. Nun wie denkt er denn so?

Auch hier im „Biergarten“ – wäre zuviel gesagt – lässt sich wieder der türkische Technologie-Sprung studieren.

Die Erfindung und Entwicklung vom Vollholzrad zum Gummi bereiften Eisenspeichenrad.

Der nächste technologische Sprung entwickelte vom oder mit dem Vollholzrad dann die Schüssel, im weiteren Verlauf Teppich knüpfender Genialität entstand daraus die Satellitenschüssel, welche auch in diesem paradiesischen Plätzchen links im Bild nicht fehlen darf.

Doch dieser Tribut an die Moderne lenkt den frommen Muslimbruder nur vom wesentlichen ab, seinen fünf täglichen Gebeten, dem Fasten und der Wallfahrt nach Mekka und Medina.

Solange der Saft der Weinrebe unvergoren bleibt, ist das Getränk für Gläubige erlaubt.

Hier hausen nun die Naturdünger-Produzenten. Die Einkehr in einem gepflegten Wirtshaus stärkt den Wanderer nach seinem Weg durch das kühle Tal.

Wie schon die Satelliten-Schüssel vermuten lässt, ist das Wirtshaus an Strom und Straße angeschlossen. Der Wirt versorgt sein Geschäft mit Wagen und Anhänger. Der junge Hund ist „made in Turkiye“.

Zum weich wiegenden Radiogesang einer türkischen schmeichelnden Frauenstimme genießt der Wanderer die Rast.

Der bezaubernde Blick ins schattige Taubental, der frisch gepresste Orangensaft, die welligen Felsformationen, sanfter türkischer Frauengesagt – ein Gefühl wie aus 1001 Nacht.

Beim Blick in die komfortable Sanitäranlage fällt der Plastikstuhl mit dem ausgeschnitten Loch in der Sitzfläche auf. Wer beschwerlich in die Hocke kommt oder noch schwerer daraus wieder hoch, mag sich mit dem Kackstuhl helfen. Im Vordergrund erhitzt der Ofen Wasser – vermutlich für Tee.

Beachten Sie auch heute wieder die Grenzen der Meinungsfreiheit

Wer Fakten sammelt und darstellt, wird gesperrt!

Und weil die Gültigkeit des Zitats nicht ephemer ist, lohnt sich zum Adieu eine Wiederholung:

Vor allem haben sich Spießer mehrere Perioden bei der Wahl versündigt. Die Folgen tragen sie jetzt, später und immerdar. (noby)

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