2,4 Mio Visa an Afrikaner, +15%

Die Bundesregierung will bekanntlich durch großzügigere Visavergabe dafür sorgen, dass weniger Menschen sich in die Obhut von Schleppern begeben müssen.
Von den aus Afrika eingereisten illegalen Migranten kehrt nur 1/25 nach Afrika zurück. Um diesen unvermeidbaren Zustrom steuern zu können, setzt die Bundesregierung auf ein Einwanderungsgesetz und auf einen UNO-Migratkonspakt. In wie weit die vermehrte Visavergabe ein Teil dieser Bemühungen ist, wird sich zeigen.
Alice Weidel schreibt nun auf Facebook von explodierenden Visa-Erteilungs-Zahlen, die besser durch die politischen Bemühungen um Afrika als durch die Handelsbeziehungen zu erklären sind, von deren Zunahme immer nur geschrieben wird, ohne dass sich wirklich etwas tut. Allerdings liefert Weidel keinen Verweis auf die EPD-Meldung. Eine Stichwortsuche bei EPD und via Google lieferte auch nichts. Umgekehrt findet man bei EPD wütende Tiraden von Menschenrechtsvereinen gegen Bestrebungen der EU, die Visavergabe für afrikanische Geschäftsleute von der Bereitschaft ihrer Staaten abhängig zu machen, abgelehnte Asylbewerber zurückzunehmen. Auf dieser Basis könnte man vermuten, dass die Bundesregierung in dem Maße mehr Visa erteilt, wie mehr Regierungen zu kooperieren beginnen.
Weidels Aussage, deutsche Botschaften würden mit Visa „illegale Einreise“ unterstützen, verwirrt auf den ersten Blick. Das legale Handeln der diplomatischen Vertretungen könnte aber die falsche Botschaft aussenden, und am Schluss wächst dadurch sowohl der illegale als auch der nunmehr legale Zustrom.




2 Kommentare zu „2,4 Mio Visa an Afrikaner, +15%“

  1. Ach Gottchen, 2,7 Mio. Das ist ja gerade mal die Produktionsrate im Fertilitätssinn von etwas mehr als 2,5 Wochen in Afrika …

    Es kann einem nur noch anders werden in diesem Land. Falls die Statistik noch stimmt, werden pro Woche eine Großstadt mit 1 Mio. Einwohnern in Afrika geboren.

    Dann mal zu, es gibt viel zu retten, laden wir es ein …

    /Sarkasmus Ende

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