Österreich-Umfrage: Regierungsbeteiligung nützt FPÖ

In einer großen Koalition wird der  Juniorpartner immer geschwächt. so lautet die Argumentation der GroKo-Gegner in Buntland. Und tatsächlich: Immer wenn die SPD in einer GroKo war, ging sie anschließend geschwächt daraus hevor. Mit der GroKo hat das aber wenig zu tun. Denn auch wenn die Sozis federführend  regiert haben, etwa in NRW oder zu Schröders Zeiten, hat sie anschließend vom Wähler oft die rote Karte bekommen. Und wer einen Blick nach Österreich wagt, kann gerade erleben, daß die FPÖ auch als Juniorpartner wieder erstarkt. So liegt die FPÖ inzwischen wieder bei

29% österreichweit, 3 %-Punkte mehr als sie bei der Nationalratswahl bekommen hatte. Die Kurz-ÖVP sinkt nur minimal auf 31%. Die Sozialdemokraten hingegen  werden mit 27% auf den 3. Platz verwiesen. Die Grünen hingegen scheint keiner zu vermissen, sie verlieren gegenüber der Nationalratswahl weiter und kommen nur noch auf 2%. Auch die Neoliberalen verlieren, sie kämpfen nun mit 4%  um den Einzug in den  Nationalrat. Es scheint so, als könne bei den Neoliberalen Rechten die FPÖ am ehesten also Stimmen holen. Die Liste Pilz hingegen kann leicht auf 6% zulegen, sie profitiert offenbar vom Niedergang der Grünen. Die Umfrage stammt vom  11. Mai 2018 anlässlich  der Nationalratswahl Österreich 2022.  Es wurden 997 Personen (Methode: Face-to-face) im Zeitraum März 2018 befragt.

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