Polnische PIS verliert an Zustimmung – Bunte Lügen und wie man sie entlarvt

Das sagt die bunte Qualitätspresse:

Die PiS / Rechtspopulisten verlieren  deutlich an Zustimmung

Abriss, Quelle: https://krautreporter.de/2457-warum-die-rechte-regierung-in-polen-gerade-verliert
  • Polen und Ungarn werden gemeinsam betrachtet, wenn es um den Zustand der Demokratie in den osteuropäischen Ländern geht. Das sei nicht richtig.
  • Um die Demokratie steht es nicht zum Besten, ein Indiz sei, daß ein paar Bürger nicht ununterbrochen ein Parlament besetzen dürfen , mit den Bürgern redet und daher hilflos ist
  • Außerdem haben Polen und Ungarn  derzeit Ärger mit der EU, weil in beiden Staaten die Demokratie in Gefahr ist.

Das sind die Fakten:

DIe PIS liegt relativ konstant in Umfragen bei um die 40%, ein deutliches Plus gegenüber der letzten Wahl.  Die letzten beiden Umfragen  sehen die PIS derzeit bei 42%.  Die drittletzte Umfrage sah die PIS bei 38.2% und dafür die Kukiz-Liste mit 13.1% stärker. Auf der Kukiz-Liste sind jüngst viele Nationalisten ins Parlament eingezogen, die den Marsch für die Unabhängigkeit am 11.11. organisieren. PIS nahm im Rahmen der Demokratie diese Kräfte ausdrücklich in Schutz. In allen Umfragen seit der Wahl sind also vor allem Nationalisten gewachsen, Bunt hingegen ist weiter auf dem Rückzug.

Es gibt nur ein buntes Umfrageinstitut, die komplett aus  der Reihe tanzen, und das sind die Umfragen von Millward Brown (also den Braunen) – veröffentlicht von TV-N , die von Polen deshalb schon längst als TV-Niemcy  ( also deutsche „Lügenpresse“) verspottet werden. Dafür spricht, daß die Rechenfähigkeiten offenbar denen der Rayksbürgerbewegung entsprechen. So sind hier Prozentangaben gemacht, die zusammengenommen aber gar nicht  100 ( prozent) ergeben.

Umfrage im März

Unseren (r)echten Recherchen zufolge haben 13% angegeben, das sie nicht wissen was sie wählen. Also fast der gleiche Wert, den PIS hier angeblich verloren haben soll. Mit anderen Worten: Das Umfrageinstitut „rechnet“ halt wohl  schnell die Nichtwähler mit rein und macht somit die komplette Umfrage unbrauchbar. Denn Nichtwähler wählen ja nicht, und so verteilen sich die Prozente auf jeden Fall.  Ähnliche Methodik wurde bei der Wahl in den USA von Umfrageinstituten vorgenommen, dort ergaben die Prozentwerte auch niemals 100%, bzw. sie wurden absichtlich dritten Kandidaten zugeschrieben. Auch hier war von vornherein klar, daß alles im Grunde zwischen Demokraten und Reps aufgeteilt wird, und niemals z.b. 7% einen „Do not know“ Kandidaten wählen werden. Intelligente Rechte haben das erkannt, und sie daher als Fake News qualifiziert und natürlich gleichzeitig eine Wette von 4:1 auf Trump im Ausland abgeschlossen.

Im April dann die nächste Umfrage präsentiert von TV-N.  Nun legt PIS plötzlich 5% Punkte zu. und was für ein Zufall, nun fehlen nur noch 9%-Punkte, die nicht aufgeteilt wurden. Wem die wohl gehören, wenn andere Umfrageinstitute doch immer relativ konstant um die 40% für die PIS ermitteln?   Doch selbst in der Unlogik ergibt dann Buntreporter keinen Sinn. PIS legt hier im Vergleich zum März um 5% Punkte zu, und baut nicht ab, wie Buntreporter behauptet.

  • Die zweite Unkenntnis beweisen  dann eu-treue Buntreporter dadurch, dass sie Polen nach Osteuropa verlegen. Polen sehen sich als Mitteleuropäer. Polen nach Osteuropa verlegen zu wollen, könnte falsch verstanden werden.
  • Und natürlich hat Buntreporter auch nicht den Begriff Demokratie verstanden. Natürlich hat Polen Ärger mit Leuten, die die Demokratie in den einzelnen Nationalstaaten durch   eine EU-Diktatur ablösen wollen. Es gibt kein europäisches Staatsvolk und wenn Demokratie gerettet werden soll, darf Brüssel   nicht für Polen entscheiden oder sich in Nationalstaaten derart einmischen. Die Polen haben PIS gewählt und deren Programm, und nicht EU und deren Vorstellung. Wenn also die EU was anderes tut, als der Pole gewählt hat ist es gegen die Demokratie.
  • Das mit Bürgern überhaupt geredet und verhandelt wird, ist eine Stärke der polnischen Demokratie. Das Parlamente besetzt werden können, zumindest zeitweise, ebenso. Wer Demokratie als hilflos abwertet, weil die PIS mit den Bürgern reden will, zeigt sein wahres bunt-autoritäres Gesicht. Setzt man Polen dazu zum Vergleich dem menschenrechtstreuen autoritäre Buntland gegenüber, ergibt sich folgendes Bild: Hier stellt Frau Merkel sich nicht einmal anderen politischen Opponenten, geschweige den kritischen Fragen. Um den Buntestag ist eine große Bannmeile gezogen. Und wer „Raus aus dem Reichstag“ singt ist bereits böse. Das buntoffene Haus reagiert meist Mimosenhaft und verteilt Ordnungsrufe gegen zuviel Kontroverse und Demokratie. Und der Buntespräsident wird nicht wie in Polen vom Volk, sondern von einer Bundesversammlung gewählt.  Dort sitzen Personen drin wie „ich kann den Dreisatz-nicht“ Anders, die dann übers höchste Staatsamt in Deutschland entscheiden. Das Volk ist also da von der Entscheidung weitgehend ausgeschlossen.
  • Ungarn und Polen sind beides Visegrad Staaten und lehnen Kommunismus ab. Sie suchen Mittel und Wege, die Werte der Demokratie gemeinsam gegen die EU zu verteidigen. Die Betrachtung der Bürger ist daher richtig, und nicht die der Buntreporter.

Anhang:

  • Um unabhängig einer Presse, die den Konflikt zwischen europäischen Völkern vergrößern wollen, damit sich die EU dann als kommunistische Retter vor den angeblich schuldigen Nationalisten aufspielen können, gilt es nun  an die 200 freiwilligen Deutschen zu erinnern, die geholfen haben, den Bolschewistischen Überfall und die versuchte Unterwerfung Europas  im Jahre 1920 ( im Gegensatz zu 1941 unstreitig) bei Warschau zu stoppen.   (Około 200 ochotników Niemców walczyło w szeregach Armi Polskiej w 1920 roku w wojnie Polsko-Bolszewickie )  Wie entscheidend die deutschen Freiwilligen möglicherweise gewesen sind, zeigt nicht nur der Begriff „Wunder von Warschau“, sondern auch folgende Doku:

Der Krieg wurde zwar gewonnen, allerdings verzichtete man – wie sonst üblich – auch mangels fehlender Unterstützung der USA/England  in die Hauptstadt der Angreifer einzumarschieren. Vergeblich versuchten viele Deutsche, wie auch Max Hoffmann im Rahmen einer echten europäischen Gemeinschaft, diese Befreiung vom Bolschewismus zu verwirklichen.  Der deutsche Held Max Hoffmann   stellte 1925 fest:

Je mehr sich die europäischen Großmächte in von Moskau entfachte, niemals wirklich endende Kolonialkriege engagieren und sich darin erschöpfen, anstatt auf die Zentrale – auf Moskau – zu marschieren, umso mehr tun sie, was die Moskauer Sowjetregierung will. Je weiter die europäische Erschöpfung fortschreitet, weil die europäische Militärgewalt in Kolonialkriege verzettelt und aufgerieben wird, weil gleichzeitig durch diese Kolonialkriege die Märkte in Asien und Afrika schwinden und weil infolgedessen die wirtschaftliche Not in Europa steigt, um so schwieriger wird allmählich der wirklich entscheidende Feldzug auf Moskau

Polen haben schon passende Plakate entwickelt: Damals Moskau, heute Washington / Brüssel. Wir berichteten.

Am 15. August wird die Polnische Armee ( und damit auch die 200 deutschen Freiwilligen Soldaten) in ganz Polen per Feiertag geehrt. Buntland und Buntkanzler werden da natürlich wieder abwesend sein.

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