Berufe mit Zukunft: Hilfsvollpfosten oder Huifsgschaftlhuaba

Not macht erfinderisch. Die uns angekündigten Fachkräfte, darunter Raketeningenieure, Molekularbiologen und Nobelpreisträger haben Schwierigkeiten beim 1 x 1 und mit dem Alphabet. Daher werden Sehtests nicht selten mit Kinderbildern statt mit Zahlen durchgeführt.

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Raketentechniker Ballistik-Experte

Nun sind Improvisationskünste gefragt. Der Nobelpreis wird nur einmal im Jahr verliehen. Bei so vielen Kandidaten aus Somalia, Eritrea, Nigeria, Marokko, Togo, Gaza oder dem Kongo ist daher Geduld gefragt, bis jeder seinen Nobelpreis bekommt. Unterdessen kann sich so mancher Weltraumexperte schon mal als Hilfsvollpfosten oder Huifsgschaftlhuaba seine Meriten auf den Weg zu den Sternen verdienen.

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Ingenieure und Gynäkologen on the road

Kathrin Göring-Eckardt (Grüne) und Martin Schulz (SPD) wechselten angesichts des Ansturms der Fachkräfte ins Metier der Hellseher und prophezeiten dem deutschen Volke wahre Wunder an Experten, die mehr wert seien als Gold. Nun sind sie nun mal da. Damit hat die Stunde der Migrationsexperten geschlagen.

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Netzfund. Quelle: facebook. Autor unbekannt

Je nach Qualifikation und Erfahrung der bei uns gestrandeten Fachkräfte sind nun Effizienz-Experten gefragt: ein somalischer Seeräuber könnte bei der Piraten-Partei als Hilfsfriseur für Furore sorgen. Marokkanische Messerstecher als Hilfsmetzger in Metzgereien. Afghanische Vergewaltiger und nordafrikanische Antänzer könnten als Hilfs-Türsteher freier entfalten.

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Rassenunruhen (c) FB Marie Jones

Albanische Hütchenspieler und libanesische Kaffeesatzleser könnten die eh schon meist nicht mehr ganz nüchternen Festzeltbesucher vor der Unübersichtlichkeit des Bargelds schützen.

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Afrikanische Macheten-Männer könnten für mehr Abwechslung in Einkaufszentren sorgen.

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Und wenn uns Schulabbrecher aus Shitholia geschenkt werden: im RTL-Dschungelcamp herrscht immer Nachfrage. Auch nach Ende der Serie – der Ruf der deutschen Industrie und des Klerus nach Hilfsgratlern, Hilfsmönchen und Hilfs-Kartoffelschälern ebnet den Weg in den Olymp.

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Bank-Manager

Vom Hilfs-Tellerwäscher zum Bank-Manager. Selbstverwirklichungs-Schlaraffenland Germoney.

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Nobelpreisträger-Party: Hilfsvollpfosten und Huifsgschaftlhuaba

Markus Kink hat sich darüber seine Gedanken gemacht:

Hilfs**** und Polit****
(Satire)

von Markus Kink

„Heute wird die Flüchtlingsstudie „Schule als Sackgasse?“ vorgestellt. Migrationsexperte Thomas K. Bauer erklärt, in welchen Bildungsbereichen sich Deutschland künftig für Zuwanderung besser aufstellen muss…man könnte Berufe wie Hilfsgärtner schaffen.“

Ich gebe zu, verwirrt ich bin.

Bis gerade eben war ich der festen Überzeugung, dass nur Ärzte, Ingenieure und Fachkräfte den Weg zu uns gefunden haben – und diese Geschenke des Himmels kann man ja schlecht zu Hilfs-was-auch-immer degradieren.

Ich dachte, wir müssen mehr Unis bauen, damit all die hochspezialisierten Fachkräfte uns Deutsche noch etwas lehren können, unzählige Missionen zum Mars für all die Raketenspezialisten starten und Dutzende Gewerbegebiete mit Hightech-Unternehmen aus dem Boden stampfen, um all die Ingenieure unterzubringen.

Wieso sollen Raketenwissenschaftler denn als Hilfsgärtner arbeiten? Ist doch völlig vergeudetes Potential!

Aber eventuell sind unsere Migrationsexperten ja tatsächlich im emotionalen Überschwang über all die Goldstücke etwas über das Ziel hinausgeschossen und haben bei den Zahlen in den unzähligen Studien ein wenig geflunkert – ist ja menschlich völlig verständlich – und es sind tatsächlich nicht ganz so hochqualifizierte Raketenwissenschaftler zu uns gekommen und der ein oder andere Genforscher war in Wirklichkeit vielleicht eher ein Gendefekt, der nur in die falsche Spalte der Tabelle gerutscht ist, wer weiß…oder es waren, wie so häufig, Hilfssachverständige in Ausbildung am Werk.

In diesem Fall ist der Vorschlag mit dem Ausbildungsberuf Hilfsgärtner natürlich nicht von der Hand zu weisen.

Da werden richtige Geldströme in Bewegung gesetzt, wenn all die Hilfsgärtner ihr Scherflein zu den Sozialkassen beitragen – und erst, wenn diese Hilfsgärtner dann zu Oberhilfsgärtnern befördert werden – jedem Rentner könnten wir die jährliche Schlagerkreuzfahrt mit Andrea Berg bezahlen!

Natürlich kann nicht jeder Hilfsgärtner werden – mit der Ausbildung und dem geballten Fachwissen ist die eine oder andere „Hilfs“-Fachkraft möglicherweise überfordert. Aber hier könnte möglicherweise ähnlich dem Master/Bachelorsystem noch eine Abstufung zur Hilfsgärtner-Hilfskraft geschaffen werden.

Und ganz am Rande: so wird es ja vielleicht doch noch etwas mit den blühenden Landschaften. Und wenn mal in Garten und Parks nichts zu tun ist – kein Problem, irgendwer muss ja auch noch die ganzen Frauen belästigen. Apropos, wenn sich diese Ausbildung durchsetzt und flächendeckend Hilfsgärtner zum Einsatz kommen, werden auch andere Branchen massiv profitieren: Wachdienste, Alarmanlagenhersteller, Gartensanierungsfachfirmen, Panic-Room-Produzenten…

Wenn man tiefer in die Materie einsteigt, eröffnet sich ein ganzer Reigen von Möglichkeiten der hochqualifizierten Beschäftigung. Ich sehe sie schon vor mir, die Heerscharen von Hilfsküchenhilfen, Hilfsarbeitergehilfen und Produktionshelfershelfern. Myriaden von Unterhilfskellnern, Hilfsmüllmännern, Hilfsfriseuren und Schiffschaukelhilfsbremsern lassen unser Bruttosozialprodukt in schwindelerregende Höhe steigen!

Und hier ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht – im Gegenteil.

Warum nicht eine Ausbildung zum Hilfspolitiker einführen? Hier scheint unser Land einen unstillbaren Bedarf zu haben – zukunftssichere Jobs, keine Anwesenheitspflicht, keine Sachkenntnis, niedriger IQ, keine politische Ausbildung, keine sonstige Bildung, keine schwere Arbeit – ein Zukunftsmarkt.

Oder ein zehnstündiger Kurs an der Volkshochschule mit dem Abschluss „Staatlich geprüfter Sachverständiger und Experte für Expertisen aller Art“, Hilfssheriff – mit Waffen können die allermeisten Fachkräfte ja umgehen – undundund!

Zu guter Letzt hätte ich noch einen Vorschlag, der dem historischen Stand der zugewanderten Experten Rechnung trägt: Back tot he roots, will sagen ins Mittelalter! Wir schleifen unsere Fabriken, kehren zur Handarbeit zurück und produzieren wie unsere Vorväter. Wir werden jeden der künftig Einreisenden integrieren können, denn wir werden jede helfende Hand brauchen, nicht einmal lesen und schreiben müssten wir ihnen noch beibringen.

Und unsere deutschen Schuldkomplexe werden schmelzen wie Eis in der Sonne.

Endlich, endlich können wir wirklich und wahrhaftig die ganze Welt retten!

Markus Kink

#hilfsvollpfosten

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#seligsinddiegeistigarmen

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#huifsgschaftlhuber

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https://www.welt.de/…/Integration-von-Fluechtlingen-Man-koe…
Hilfs**** und Polit****
(Satire)

Heute wurde die Flüchtlingsstudie „Schule als Sackgasse?“ vorgestellt. Migrationsexperte Thomas K. Bauer erklärt, in welchen Bildungsbereichen sich…
welt.de

 

3 Kommentare zu „Berufe mit Zukunft: Hilfsvollpfosten oder Huifsgschaftlhuaba“

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