Österreich & Ungarn streiten über Soros

Bundespräsident Van der Bellen und die SPÖ-Wochenzeitschrift Profil.at bekräftigen ihre Nähe zu Soros György und verharmlosen dessen Rolle beim Anfachen der Massenmigration nach Europa in allzu plumper Weise. Dem hat jetzt Ungarns Außenminister widersprochen:

Der Präsident Österreichs habe sich „auf die Seite von George Soros und den Migranten gestellt“, sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó am Sonntag gegenüber MTI. Szijjártó reagierte auf die jüngsten Äußerungen von Alexander Van der Bellen, der kürzlich in einem Interview auf den US – Finanzier Soros verwies und vorschlug, dass Österreich die Politik Frankreichs unterstützen sollte anstatt die der Visegrad-Gruppe, die „nichts aufregendes für Europa bietet“.
In seinem Interview mit der Profil-Wochenzeitung wies Van der Bellen außerdem darauf hin, dass die demografischen Probleme in Europa durch die Aufnahme von Migranten gelöst werden könnten, fügte jedoch hinzu, dass man sich stärker auf ihre Integration konzentrieren müsse oder das Problem in 10–20 Jahren nach hinten losgehen würde. Siedler müssten Bildung und Arbeit sowie Dienstleistungen für Kinder erhalten, zitierte die Zeitung den österreichischen Präsidenten.
Szijjártó sagte als Reaktion, Van der Bellen liege falsch, weil Soros „Migranten und vor allem seine eigenen Interessen und nicht die Europäer vertritt“. Soros ist ein „Spekulant“, der „Migranten, Chaos und Zerstörung hinterlässt“. „Die ungarische Regierung möchte auf ungarische Familien bauen, die in Frieden und Sicherheit leben und nicht auf Migranten“, betonte Szijjártó.

Auch Ex-Kanzler Kern und das Gros der SPÖ bekennen sich zu ihrer Soros-Affinität und treten die Flucht nach vorne an, indem sie Orbán ebenso wie FPÖ-Obmann Gudenus „Nazi-Codes“ unterstellen.
Offenbar aus einer ähnlichen Motivation heraus verlieh neuerdings Adam Fischer, „Principal Conductor“ (Chefdirigent) der Düsseldorfer Symphoniker, in einem Festakt Soros den „Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf“.
Auch wir haben immer wieder argumentiert, dass Soros lediglich „ein Philanthrop und Investor“ ist, der die Prinzipien der höchsten europäischen Menschenrechtsinstitutionen konsequent vertritt und sein Geld in die Völkerwanderung investiert,  wie sie die Europäischen Menschenrechte seit 1967 vorschreiben. Es ist auch folgerichtig, dass Linksgrüne auf diesen Weg ähnlich skrupellos-prinzipientreu mitgehen wie Soros selber, wohingegen Schwarzblau sich in Bauchschmerzen windet und ein paar Rückzugsgefechte zu führen versucht.
Konsequenterweise will Soros seine Mitteleuropäische Universität von Budapest nach Wien verschieben. Eine schwarzblaue Schwalbe macht noch keinen Sommer. Österreich ist nach wie vor ein Humanitärstaat westeuropäischer Prägung, in dem  menschenrechtlich korrekte Subversion willkommen ist, wohingegen Asylkritiker politische Verfolgung genießen.
Recht ausgewogen beurteilt Douglas Murray, Autor des inzwischen übersetzten Buches „The Strange Death of Europe“, den Beitrag von Soros und Orbans Reaktion





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