Polnische Nationalisten zeigen Israels Staatspräsidenten an

Der israelische Staatspräsident Rivlin hatte sich am 12. April am Rande einer Gedenkveranstaltung in Auschwitz zu Gesprächen mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda getroffen. Bei den Gesprächen hatte Rivlin laut einer im Anschluss verbreiteten Erklärung gesagt, es sei nicht zu leugnen, dass das Land Polen und einige polnische Bürger an der Vernichtung der Juden während der Nazizeit „beteiligt“ gewesen seien.Bei solchen Aussagen dürfte jedem polnischen Patrioten die Spucke wegbleiben. Polnische Nationalisten haben  aufgrund dieser Aussage Strafanzeige gestellt. Das neue Gesetz in Polen stellt unter Strafe, wer quasi einen antinationalen Schuldkult hoffähig machen möchte. So steht auch die Bezeichung „polnisches Konzentrationslager“ unter Strafe, genauso wie die Schuldzuschreibungen zum Nachteil Polens.  Das Land Polen hat bekanntlich während des 2. Weltkrieges  nicht existiert. Es war nach dem Einmarsch der Deutschen von links und den Bolschewiken von rechts zerrieben worden. weswegen eine Exil-Regierung in England tätig war. Es wird nun interessant sein, wie mit dieser Anzeige umgegangen wird bzw.  wie schnell sie im Sande verlaufen wird.

 

 

2 Kommentare zu „Polnische Nationalisten zeigen Israels Staatspräsidenten an“

    1. Laut dem Herrn Rhonhof kündigte Polen also das Minderheitenschutzabkommen( https://www.europa.clio-online.de/quelle/id/artikel-3341). daß ihnen die Siegermächte auferlegt hatten. Meiner Meinung nach gut so. Ein freies Polen und Deutschland braucht keine international auferlegten angeblichen „Pflichten“ wie „Minderheitenschutz“ oder Versailler Diktat. In Bezug auf dem 2. Weltkrieg kämpften 200.000 Polen meist zwangsweise als Beutekameraden und rund 150000 Menschen jüdischer Herkunft (vgl. angaben des Stern) auf Seiten der deutschen Wehrmacht. Sie kämpften gegen den Stalinismus, der in der Ukraine in den 30ger Jahren einen Holodomor an 7 Millionen Ukrainern innerhalb nur eines Jahres hervorrief.https://www.youtube.com/watch?v=S8Yj4sbsRsg&t=283s Darauf sollte meiner Meinung nach der Schwerpunkt gelegt werden, wenn man von der Verfolgung von Ukrainern spricht. Natürlich wurde im Gegenmodell dazu zwangspolonisiert, genauso wie später zwangsgermanisiert wurde. Heute wurde der Begriff ja geändert, es heißt „Integration“ bzw. in der konsequenten Ausführung Assimilation. Bis ins Jahr 2006 verwendeten Politiker der Grünen den Begriff Zwangsgermanisierung, um Ihre Haltung gegen eine verpflichtende Teilnahme von Migranten an Deutschkursen zu unterstützen und deren Befürworter zu diskreditieren. Der Unterschied ist heute aber auch klar: Niemand Fremdes wird gezwungen, Regeln anderer Nationalstaaten zu beachten, denn die Person kann ja auch in sein eigenes Land zurückkehren, wenn ihm die autoritären Regeln eines Nationalstaates nicht passen. Allerdings wird heutzutage ohne dieses „Leistung -> Gegenleistungprinzip“ gehandelt. Sprich, auch jemand der sich nicht zwangsintegriert, bekommt Leistungen nach dem Gesetz. Und das geht auch auf diese internationalen „Minderheitenschutz“ oder Menschenrechte zurück.

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