Süddeutsche Fachstelle für Demokratie

„Gute Nachrichten für die Demokratie: Man kann knallharte Fakten menschlich darstellen.“ Humanitärrechtswächter Ayatollah Prantl präsentiert die SZ als eine „Fakenews-Entzauberungsanlage“. Sie filtere vor, auf dass der Leser erkenne, welche Informationen vertrauenswürdig sind, und dann auf dieser Basis seine Rolle als demokratischer Souverän wahrnehmen könne. Die SZ sei keinen Geldinteressen sondern nur der Demokratie verpflichtet. Prantl leitet gewissermaßen eine Süddeutsche Fachstelle für Demokratie. Wenn nicht Fachleute für uns die „knallharten“ Fakten filtern und humanisieren würden, wäre nämlich das humanitäre Narrativ gefährdet, mit dem die prantlsche Demokratie steht und fällt. Indem die Süddeutsche Fachstelle sich mit der Demokratie identifiziert, schafft sie den Spagat zwischen knallhartem Wächterratsjournalismus und „Souveränität des Lesers“. Wo nämlich die Demokratie auf dem Spiel steht, darf, ja muss inhuman-egoistische „Souveränität“ jedweder Art der fachmännischen Rechtleitung weichen.




3 Kommentare zu „Süddeutsche Fachstelle für Demokratie“

  1. Hier in Albanien kommt mir das gute Einwicklungspapier für Weihnachtsmarktwaren ja nicht in die Hände. Die Idee die Prantlhausener Pest- und Pinoccio-Postille außerhalb der Deutschen Grenzen anzuklicken, kommt mir nie. Wo Prantl drauf steht, ist Prantl drin. Da freuen mich mehr die herrlichen Kommentare, die Prantl prächtig schmücken wie:

    „Mit geradezu exorzistischer Rhetorik beschwört ein Gespenst mit Krawatte in erlkönighaftem Ton den virtuellen Ansprechpartner aus den Redaktionsräumen der „Süddeutschen Zeitung“.“

    Dazu darf man sich die Runde prekärer Redakteure, kleiner williger Helferlein vorstellen, die um eine Praktikumsverlängerung nach der andern bangen, kaum die Miete in noch so entferntem Münchener Hinterland aufbringen und nur um alles in der Welt, ihrem Herrn und Meister zu Willen und Diensten sind, sein müssen.

    Geschwätzwissenschaftlich hoch geleert erfreut die Elendsbagage auf Prantls Sklavenschiff, den selbst höhere Sklaventreiber anweisen, ihre Leser mit Laiern gleich tibetischer Gebetsmühlen: „Eine Welt, Ehe für alle – auch mit mehreren Scharia konform angetrauten Mädchen, befruchtbar ab dreizehn, Gendergerechtigkeit, Dieselabgas freie Umweltzone, saubere Energie nach Umwelt gerechter Förderung und noch gerechterer Verteilung, Tafelspeisungen für alle, Wahlrecht auch mit ohne deutschem Pass, jedem MUFL einen Sozialarbeiter, jedem Flüchtling einen Traumatherapeuten und Unterkunft

    …. in diese politisch korrekte Zukunft pusht Prantl mit seinen Praktikant*Innen seine Postille. Die Pest, wer braucht die Pest?

    Doch wenn sich jemand die Mühe macht, seine Nase näher in die Prantlhausener Pestbude steckt, dann noch erbauliche Sätzchen über den SPIN-Doktor korrekter Münchener Lebensart kompiliert, dann erheitern mich manch gelungene Sätzchen und vertreiben mir auf’s Beste die Zeit in meiner Rentnereinsamkeit in Albanien am Meer. Danke dafür und Grüße aus meiner Werkstatt als Wortwälzer

    http://n0by.blogspot.al/2018/04/von-ksamil-und-butrint-zwischen.html

    🙂

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    1. Albaniens Adriaküste, frische Fische und Feigen scheinen sich äusserst inspirativ auszuwirken. Köstlicher konspirativer Kommentar in Form mediterraner Küche. Heute auf der Tageskarte: „Gedünsteter Prantl an Petersilie und Olivenöl.“

      Gefällt 1 Person

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