Die Illusion von der Integration

Die Weinsteins hinterm Völkerschlachtdenkmal und der Elefant im Raum

von Rocco Burggraf

Der Rechtsanwaltssohn und ausgebildete Stadtplaner Mohammed Atta galt in Hamburg als gebildet und integriert, bevor er ein Flugzeug samt Insassen ins WTC jagte.

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Mohammed Atta „gut integrierter Student in Deutschland“ (c) Wikipedia
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9/11 New York (c) Wikipedia

Salah Abdeslam und sein Kommando konnten es sich jahrelang im Vorgarten der EU-Halbgötter bequem machen, eher er in Paris zur Tat schritt. 130 getötete und hernach bestialisch geschändete Konzertbesucher blieben zurück. Mohamed Bouhlel war ein verheirateter Familienvater, ehe er 2016 in Nizza 86 Menschen überfuhr.

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Der Täter, der ebenfalls 2016 einem 86 Jahre alten Priester in dessen Kirche bei Rouen den Kopf abschnitt, wurde mittels elektronischer Fußfessel „integriert.“ Und er hatte Ausgang. Anis Amri konnte monatelang als bekannter Islamist unbehelligt mit zig Identitäten quer durch Deutschland und Europa reisen, bevor er den Truck bestieg. Hussein K. warf in Griechenland ein Mädchen die Felswand herunter, wurde verhaftet, amnestiert, als Minderjähriger in eine deutsche Willkommensfamilie verpflanzt und mit Geld ausgestattet, bevor er über Maria herfiel. Mia aus Kandel wurde von sektengleichen Traumtänzern „an den Mann gebracht“, bevor sie deren Naivität mit ihrem Leben bezahlte. Eine unbegreifliche „Beziehungstat“, hieß es später. Mireille Knoll hatte sich um ihren Mörder jahrelang wie um einen Sohn gekümmert, bevor der sie vergangene Woche abschlachtete. Die Frau, die den KZ-Öfen entkam…endete im Feuer. Was sagen uns diese neuzeitlichen Tragödien eigentlich über Integration?

Nichts?

Es scheint sogar, als würden diese „Highlights“ im Clash of Cultures das permanent anschwellende Grundrauschen überdecken. Mitten in Europa werden heute Kinder, Frauen, Christen, Ungläubige, Homosexuelle oder eben Zufallsopfer aufgeschlitzt, beraubt, vergewaltigt. Prügeleien und Schwerverletzte gehören ebenso zum Alltag wie devastierte öffentliche Räume. Ein falsches Mohammedbildchen, der Abfall vom „richtigen Glauben“, die Trennung vom muslimischen Ehemann, das Stehen am falschen Bahnsteig oder auch nur einfach ein mißgedeuteter Blick können direkt in den Tod führen. In Rotherham und Telford wurden über Jahrzehnte Tausende Kinder von in Netzwerken organisierten Pakistanis übelst missbraucht und zum Teil umgebracht. NoGo steht heute im europäischen Verständnis nicht mehr für „Unakzeptabel!“, sondern für „Geh einfach nicht hin!“ In der veröffentlichten Wahrnehmung der verantwortlichen Meinungsmacher heißt die Erosion zivilen Zusammenlebens dann auch schon mal „pulsierende Großstadt.“ Bereits das Zusammentragen dieser Mosaiksteine zu einem Gesamtbild gilt noch immer als hetzerischer, in Echoräumen entstehender Sakrileg. Und noch immer klammert sich die Masse an den Glauben, der Kelch würde irgendwie vorübergehen.

Nach nunmehr fast vierzig Jahren konkreter Erfahrung mit dem Wirken des Islam in vormals zivilisierten Gesellschaften, die mit einem stetig wachsenden Heer von Salafisten, Schläfern, Kinderschändern, Vergewaltigern, Antisemiten und Sozialbetrügern einhergeht, ist das Vertrauen in gelingende Integration und Säkularisierung des Islam nicht aufrechtzuerhalten. Es sollte nun auch den Letzten dämmern, dass das europäische Überleben nicht vom rechten Popanz, sondern ganz akut durch Sozialisationen bedroht ist, die sich seit 400 Jahren nicht weiterentwickeln, sondern in erschreckendem Maße radikalisieren.

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Der Islam – soviel Abstraktion darf, besser muss sein – kennt nichts Weltliches neben sich. Er lässt keinen Raum für Andersartigkeit, Bildung, Religionsfreiheit, Emanzipation, sexuelle Selbstbestimmung. Er agiert als Religion der Ungebildeten seinem Wesen nach überall auf der Welt totalitär, aggressiv, verdrängend. Anfangs im Verborgenen, später offen. Weder die Kreuzzüge noch die Missbrauchsskandale an katholischen Einrichtungen sind geeignet, die Herausforderungen, vor die sich die westliche Zivilisation gestellt sieht, zu relativieren. Genauso wenig wie es weiterhilft, immer wieder den friedlichen Dönerverkäufer und den iranischen Schönheitschirurgen ins Rampenlicht zu schieben. Auch die werden überall zu Opfern eines völlig verantwortungslosen Migrationsexperiments. Wir verlieren Kontrolle. Wir verlieren Territorien. Wir verlieren uns.

Seit Jahr und Tag aber sind die Antworten unserer Eliten auf die Migrationskrise an infantil-technokratischer Peinlichkeit nicht zu überbieten. Auf der einen Seite – Aufklärungsbroschüren für Familienclans, verordnete Besuche von KZ-Gedenkstätten für gewaltaffine Jugendliche, Integrationskurse für Analphabeten, Verhaltenspiktogramme für Vergewaltiger, Gefährderansprachen für Terroristen, Toleranz für Vielehe, Mehrfachidentitäten, gefälschte Biografien und Drogenkriminalität. Für die schon länger hier Lebenden – Abstandsgebote, Jogging zu zweit, zu dritt, einbetonierte öffentliche Veranstaltungen, Ermahnungen zu Wohlverhalten, Empfehlungen zum Tragen von Kopftüchern oder gleich zur Ausreise.

Ein weiteres Begleitprogramm besteht im sprichwörtlichen Zuscheissen mit, offenbar grenzenlos zur Verfügung stehenden Steuermitteln. Armeen von neu geschaffenen Behörden, Flüchtlingsorganisationen, Integrationsbeauftragten lagern an den Ufern des Migrationsstroms. 50 Milliarden Euro pro Jahr lauten allein in Deutschland die vorsichtigen Schätzungen der entstehenden Kosten. Wenn man weiß, wie sich solche Prognosen entwickeln, darf man getrost das Doppelte oder mehr ansetzen.

Nein, wir lernen nichts.

Die Reaktion der Westeuropäer mit einem hemmungslos parasitär agierenden Deutschland in der Mitte beschränkt sich auf immer absurdere Erklärungen. Stellvertretend sei die heutige Pressemeldung genannt, mit der man dem staunenden Leser – mitten in die längst laufende Empörungswelle hinein – weiszumachen versucht, die um 670% gestiegene Vergewaltigungsrate in Leipzig sei der durch die Metoo-Debatte erhöhten Sensibilität geschuldet! Aha – die Weinsteins. Lauernd hinterm Völkerschlachtdenkmal.

Mit Realitätsferne lässt sich ein solches Agieren kaum noch erklären, eher dürfte es sich um zynische Nach-Vorne-Verteidigungen von zum Selbstzweck agierenden Interessensvertretern handeln.

Unkontrollierte Grenzen, die zur Plünderung freigegebenen Sozialkassen, die zur Schau gestellte, völlige Hilflosigkeit der gewählten Regierung, die verantwortungslose Geschäftemacherei der Wirtschaftseliten mit Terrorregimen und die in egoistische Besitzstandswahrer zerfallene Bevölkerung bilden ein unheilvoll gärendes Gemenge. Vor diesem Hintergrund erscheint es unwahrscheinlich, dass wir die Errungenschaften der Aufklärung, die Vision eines friedlichen Zusammenlebens, die individuelle Freiheit und Würde des Einzelnen auch den nächsten Generationen werden erhalten können.

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Der Elefant im Raum, liebe kindliche Kaiserin und liebes Gefolge, verschwindet nicht durch Augenzuhalten. Da wir ihn aber partout nicht sehen wollen – geschweige denn begreifen, was sein Erscheinen bedeutet -, wird er uns wohl als blinde Schwätzer mitten in unserem sorgsam sortierten Porzellanladen einfach, völlig undifferenziert, zertrampeln.

Urbi et Orbi.

4 Kommentare zu „Die Illusion von der Integration“

  1. Heute zwei Artikel in der WELT, welche dem Bürger die Illusion geben, dass der Staat alles im Griff habe. Einmal der Failed State NRW mit Duisburg, Dortmund-Nord und der Kampf gegen Randale dort:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article174465352/Duisburg-Marxloh-Dortmund-Nordstadt-Wie-der-Staat-durchgreift.html
    Dann eine Festnahme in Berlin, der anderen Failed-State-Region mit 350 Polizisten + Hubschraubereinsatz für zwei Linke:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article174999424/Berlin-Rigaer-Strasse-Polizei-Grosseinsatz-hier-wird-ein-Haftbefehl-vollstreckt.html

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  2. Eine türkische Sexpertin schrieb einmal das 99% der Selbstmordbomber schwul sind.Ein Märtyrertod ist der einzige weg sofort ins Paradies zu kommen.
    Laut Islam kommt ansonsten JEDER Moslem zuerst in die Hölle wo er zuerst eins mit einem Eisenhammer vor den Kopf bekommt(Kein Witz).Die Zeit die er dort bleiben muss hängt von den Sünden ab…

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