Spot an im Desinformations-Stadl bei BILD

„Wenn es nicht wahr ist, ist es doch gut erfunden.“ Für BILD-Journalisten scheint dieses Zitat von Giordano Bruno eine grosse Bedeutung zu haben.
Am Montag, den 19.3.2018 berichtete BILD in seiner Printausgabe über die Kundgebung von Pegida am 17. März 2018 am Münchner Marienplatz. Aus schlecht informierten Kreisen lässt BILD seine Lesern wissen:

„Übrigens: Lutz Bachmann wurde nicht gesichtet. Später kam raus: Er wollte lieber in London eine Rede halten, doch die Briten ließen den Pegida-Chef nicht ins Land. Während seine Anhänger auf ihn warteten, saß Bachmann in Abschiebehaft ...“

 

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Lutz Bachmann bei seiner Rede am 17.3.2018 am Münchner Marienplatz. Links neben ihm Siegfried Däbritz
(c) BIF

Nun, wir haben nicht nur die Fotos von Lutz Bachmann als Beweis. Hunderte von Augen- und Ohrenzeugen haben die Rede von Lutz Bachmann gehört. Bachmann erklärte die Zivilcourage der Pegida-Anhänger so: Pegida-Demonstranten eint ein Ziel: sie seien für etwas. Die Gegendemonstranten hingegen nicht. Immer gegen etwas zu sein, zehrt an den Kräften. Daher werden die Gegendemonstranten allmählich mürbe und in der Folge schlapp machen.

Dass es BILD mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt, gehört zur Volksweisheit. Zum Anlaß des ersten Pegida-Spaziergangs am 12. Januar 2015 in München ließ BILD einen so titulierten Undercover-Reporter, der sich angeblich unter die Pegida-Spaziergänger mischte, im besten Revolverblatt-Stil seine delirant anmutenten Impressionen zum Besten geben. Sein Bericht war dermaßen wirklichkeitsscheu, daß man annehmen muß, der gute Mann hat sich die Story entweder wahnsinnig pantasievoll ausgedacht, oder die Ausnüchterung war gescheitert.

Im selben Monat lancierte BILD die Story vom Hitler-Bärtchen, mit dem Lutz Bachmann auf der Titelseite zu sehen war. Ein weiteres Beispiel für Dichtung und Wahrheit.

Lügen über Rußland, Lügen über Putin,Lügen über Syrien, Lügen über die FPÖ, über die AfD, über Pegida, Identitäre, Pirincci …. BILD lässt nichts anbrennen, wo sich die Chance bietet, jemandem etwas in die Schuhe schieben zu können.

2 Kommentare zu „Spot an im Desinformations-Stadl bei BILD“

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