Bunte Stadtgesellschaft: „Frieden ist keine Option“

(Titelbild: Symbolbild zu G20 Krawallen). Martin B. (SZ) hat über uns geschrieben. Natürlich ohne   journalistische Standards   einzuhalten und  uns zu verlinken, und so entsteht eben bei vielen der Eindruck, daß es sich bei BR , SZ und anderen Leitmedien der BRD eben grundsätzlich  nicht um Journalismus handelt.  In Martin B.s   SZ „Artikel“ gibt es folgende Erzählung:

Und nicht nur sie: Auf der von rechten Pegida-Dissidenten gegründeten, flüchtlingsfeindlichen Internetseite „Bayern ist frei – auch in Gaststätten und Hotels“ werden die Droh-Mails seit Dienstag als „satirische Briefe“ verharmlost.
Wirte, die der AfD oder anderen rechten Gruppen Räume zur Verfügung stellten, würden in München „drangsaliert“, unter anderem von Initiativen wie „München ist bunt“, behaupten Autoren der Website immer wieder. Zu sehen ist in einem Beitrag dasselbe Foto einer Münchner Gaststätte, das auch das angebliche Greifswalder „Kommando“ auf seiner Seite verwendet.

Der Abschnitt scheint sich mit dem zu decken, was wir schon vermutet haben.

Meinen tut die SZ wohl unserem Beitrag „Interventionistische Rechte“ fordert: Kein Bier für Bunzis . (ohne Link fehlt die Eindeutigkeit). Darin schrieben  wir unter anderem:

Wenn die AfD ein Separee braucht, ergehen vom Buntstasi-Fußvolk regelmäßig hunderte von bedrohlichen Briefen an Gastwirte, denen auch Taten folgen. Aber wenn es mal „ein halbes Dutzend“ satirische Briefe in der anderen Richtung gibt, stellt man sich geschlossen dumm und reagiert mit den eingeübten Ritualen.

In den Beispielen heißt es unter anderem:

 Auch an der Türschwelle von Gastwirten wie Giovanni Costa, die ihr Haus (Casa Mia) gegen Anmaßungen von Katharina Schulzes Mitstreitern verteidigen und dabei Haltung zeigen, weicht die Stadtgesellschaft (Cosa Nostra) nicht zurück. Sie wird vielmehr beim Wirt vorstellig, fordert Gehorsam und sorgt für Schmierereien, Boykott und Vertragskündigung.

 

casa_mia_nazis_verpisst_euch20160308
Bunte Drohungen umgesetzt. Die Hausfassade eines Wirtes wird beschmiert.

Weiterführende Artikel hierzu:

(Aufzählung unvollständig, Suchfunktion stellen wir auf der rechten Seite zur Verfügung)

martinb1

Es rentiert sich übrigens,   die  Twitteraccounts von SZ „Redakteuren“ unter die Lupe zu nehmen.  Retweetet (Weiterverbreitet) werden von „Redakteuren“  unter anderem Tweets von einer Person, in dessen Headerbild  wohl Straßenkrawalle und brennende Autos (Hamburg?) gezeigt werden, vor dem ein Mensch steht, auf dessen Kleidungsstück „Peace is not an Option“ (Frieden ist keine Option) steht. Kein Frieden für die „alltagsrassistischen“ Bürger? Kein Frieden für die Polizei ? Für Gastwirte?  Für „Rechte“? Im Zweifel können wir alle gemeint sein. Der Aufstand der Anständigen kannte auch bisher keine Gnade.

Anhang:

  • Das SPD-Projekt Endstation Rechts hat eine  Gegendarstellung veröffentlicht. Der Staatssender BR ist zu ordentlicher Arbeit in Bezug auf Richtigstellungen hingegen nicht in der Lage und bleibt aufgrund der Form der Eingabe  bei der Unwahrheit. Damit ergeben sich neue Ansatzpunkte, um gegen die Haushaltsabgabe vorzugehen,aber auch um der These „Lügenpresse“ besorgter Bürger Nahrung zu geben. Wir berichteten über Pegida und auch über diesen ER-Artikel  in Bezug auf Stürzenberger und Werner.

    gegendarstellung1
    Endstation Rechts korrigiert Bericht

 

 

 

 

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