Pegida-Gegner präsentieren ihr Antlitz

Michael Stürzenberger schrieb gestern über seine Demo, die am Samstag, den 17. März 2018 am Münchner Marienplatz um 15.00 Uhr beginnt.
Die Stadt München und der BR setzen Steuern und Zwangsgebühren ein, um eine massive Gegendemo mit 35 Chören und berühmten Bands zu organisieren, die teilweise groteske Züge anzunehmen scheint.
Die bunte Egalitärfrömmelei trägt bekanntlich Züge einer psychotischen Massenerkrankung, und um dies noch weiter zu unterstreichen, verkleiden sich ausgerechnet die bunten FrömmlerInnen als Ärzte, um Stürzenberger & Co als geisteskrank zu brandmarken.

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München leuchtet? Nein, München heuchelt, und das seit 1991 mit stets der selben Masche
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Exorzismus mit Hinterteilen. „Stell dir vor, du hast Dünnpfiff und kein Klopapier“ — München ist Bunt am Marienplatz 20. Juli 2015 http://a2e.de/ius/15/07/lutz

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Stürzenberger gibt leider den Bunten Nahrung, indem er allerlei Personen aus dem Umfeld von Pegida München e.V., die nicht wie er den ideologischen Kampf gegen den Islam in den Vordergrund ihrer Reden stellen, als Nazis denunziert. Auch wer zu „Nazis“ dieser Art nicht genügend Distanz wahrt, ist laut Stürzenbergers Logik ein Nazi. Die Bunten werden es Stürzenberger nicht danken. Sie werden auch ihn weiterhin zu den verfassunsgsschutzrelevanten „Rechtsextremisten“ rechnen, obwohl er doch genau wie sie unentwegt mit 3D-Technologie gegen den „Faschismus“ kämpft. Warum Michael Stürzenberger trotz seiner antifaschistischen Musterdiskurse bei den Bunten keine Gnade finden kann, haben wir dargelegt.

Bürgermeister Josef Schmid (CSU) kommentiert in der Diktion der gruppenbezogenen Menschenfreundlichkeit:

Braune Rattenfänger haben in unserer Stadt und in unserem Land keinen Platz. Deswegen unterstütze ich die Aktion aus der Mitte der Münchner Stadtgesellschaft.“


Michael Stürzenberger kontert:

„Schmid wird am Samstag von mir zu hören bekommen, dass er ein absoluter Heuchler und Opportunist ist. Als ich noch in der CSU aktiv war, sagte er mir im Rahmen des Schwabinger Fischessens am 19.2.2010 vor Zeugen, dass der Koran ein „Handbuch zum Kriegführen“ sei. Er kennt also die Fakten, reiht sich aber trotzdem in die von oben verordnete Politik des Islam-Appeasements ein. Das ist eine üble Verantwortungslosigkeit, die auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen wird, die gemessert, vergewaltigt, beraubt, von LKWs überwalzt und anderswie von fanatischen Mohammedanern getötet wird.“


Dieses Argument hilft Stürzenberger aber nicht. In buntrepublikanischen Augen ist man immer dann braun, wenn man Animositäten der Einheimischen gegen Fremde anheizt, egal mit welchen Argumenten. Argumente spielen hier keine Rolle. Es handelt sich hier um einen Tabubruch, der mit irgendwie vage vergleichbaren Tabubrüchen der Braunen vor 80 Jahren assoziiert wird. Der bedingte Reflex ist ein unverhandelbarer Teil der buntrepublikanischen Leitkultur. Wer nicht „braun“ sein will, sagt manche Wahrheiten am besten gar nicht oder notfalls in geeigneter Verpackung, z.B. beiläufig lächelnd beim Fischessen. Zugleich ist es natürlich ganz normal, Mitbürger, die von dieser Leitkultur abweichen, als „braun“ zu denuunzieren und dann nach Kräften zu diffamieren und dämonisieren. Gegen Einheimische ist Pogrom statthaft. So tickt eben die „Moderne Großstadt“, und die CSU bemüht sich seit Jahren mit markiger Vertreibungsrhetorik, eine „moderne Großstadtpartei“ zu werden.

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Tatjana Festerling und Michael Stürzenberger (München 2015) (c) T. Riest

Michael Stürzenberger zitiert gerne Winston Churchill, der den „Appeasern“ um Chamberlain vorwarf, sie fütterten ein Krokodil, um selbst nicht gefressen zu werden. Aber ähnlich verhält sich auch Stürzenberger selber, wenn er die bunte „antifaschistische“ Denunziationskultur füttert. Tragisch dabei ist, dass sein Appeasement im Gegensatz zu dem der Bunten nicht funktioniert. Seine Islamfaschismus-Erzählung verfehlt zunehmend das Thema

Die Mobilisierungserfolge der städtischen Gegendemonstrationen gereichen München zu zweifelhaftem Ruhm. Heute sollen es laut Merkur „35 Chöre“ und insgesamt je nach Zählung 700-2500 SängerInnen und Ärzte-Fans gewesen sein, die dort unter Anstachelung durch OB Dieter Reiter bunte Hass-, Pathologisierungs- und Pogromparolen riefen, nur durch massive Polizeipräsenz mühsam an Gewaltexzessen gehindert werden konntenund den Demozug wie üblich zum Spießrutenlauf machten. OB Reiters Ruf, München lebe von seinen Zuwanderern, klingt immer weltfremder, und juristisch bewegt die Stadt sich auf dünnem Eis. Unter Führung einer „Fachstelle Für Demokratie“ tritt München das Demokratieprinzip mit Füßen und kämpft rechtswidrig gegen Rechts, was auch durch eine Reihe von Gerichtsurteilen dokumentiert ist, und in Sachen Linksstaat mausert München sich wieder zu einer international berüchtigten, von bayrischer Liberalität (Liberalitas Bavariae) denkbar weit entfernten Hauptstadt der Bewegung. Schmids Münchner CSU hilft eifrig mit, das bunte Krokodil auf Kosten der Steuerkartoffel zu füttern. Deshalb muss die Schmid-CSU hier wohl behaupten, ihre linksextremen Zöglinge kämen aus der „Mitte“ der „Stadtgesellschaft“.

Fotobericht

Es überraschte nicht, dass bei der Pegida-Demo unter den Gegendemonstranten wieder alle jene pfiffen und lärmten, die berufliche Existenzen durch Diffamieren und Denunzieren ruinieren. Buntstasi, Vereinigte Bunte, Buntblödel, Lernmuffel-Eliten, B- und C-Promis, EgalitärfrömmlerInnen und Schlafwandler präsentieren ihr Antlitz und verantworten ihre Lebenslügen.

Es kamen etwa 200 Pegida Teilnehmer.
Zeitungen schreiben von 120 und von 2500 Gegendemonstranten.

Die Redner von Pegida am 17. März 2018 in München

Die Kundgebung und der Demonstrationszug. Berichte darüber u.a. auf pi-news:

http://www.pi-news.net/2018/03/muenchens-kranke-laermterror-gegen-pegida/

oder bei David Berger https://philosophia-perennis.com/2018/03/18/muenchen-pegida/#comments

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Pegida-Opponenten München 17.3.2018 (c) BIF
2018-03-17 Pegida 005
„Wer die Meinung anderer unterdrückt, ist nicht bunt, sondern intolerant und undemokratisch“  –  Mehrere Pegida-U-Boote mit Botschaften im Dezibel-Park der Bunten (c) BIF
Lautstark, grölend, primitiv: Buntstasi, Buntmob, linksdrehende Dumpfbacken und Unschuldslämmer
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Der Gegendemonstrant Abteilung Stinkefinger Feldstudie München 17.3.2018 (c) BIF

Der bunte Lärmpegel war so hoch, dass viele Zuhörer Schwierigkeiten hatten, die Reden zu verstehen.
https://vk.com/video323817136_456239114

Von Buntblödeln unbemerkt gelungene Aktionen der Patrioten als U-Boote
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Von Buntblödeln unbemerkt U-Boote der Patrioten inmitten der Schreihälse (c) BIF

Trillerpfeifen und „München ist bunt“-Plakate deutlich weniger als 2015. Köln, Freiburg, Kandel, Berlin, Würzburg, Flensburg sägen am Ast der Tröter und Bahnhofsklatscher

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Buntpöbel und Buntblödel München 17.3.2018 (c) BIF

„Es geht um Menschen, sagen die Aktivisten des Anschwärzens, ganz so, als wären sie und die Flüchtlinge die einzigen Menschen in dieser Krise.“  (Don Alphonso)


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Lehrer animieren Schüler zum Exhibitionismus. Übergriffig, intolerant, neurotisch. Im Land wo die Neurosen blühen –  Im Kaff der Kiffer und Stümper –  Indoktrinierte Lernmuffel schreien sich die Kehlen heiser (c) BIF
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Asphalt-Dinosaurier (c) BIF

Linksdrehende Dumpfbacken frisch gefischt aus bajuwarischen Sümpfen

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Pegida-Opponenten 17.3.2018 (c) BIF





8 Kommentare zu „Pegida-Gegner präsentieren ihr Antlitz“

  1. In der Politik wie im Tierreich geht es darum, wer am lautesten und längsten auf dem Affenfelsen vor der Herde und Horde seine Balzlaute und Brunftschreie ertönen lassen kann. Jeder andere, der dem Rudelführer den Platz auf dem Affenfelsen streitig machen kann und will, den muss der Rudelführer mit 3D-Technoligie diffamieren, dämonisieren, dezimieren.

    Es war für Stürzenberger ärgerlich, dass nicht er sondern Gestalten wie Meyer, Richter, Röck auf Pegidas Bühne getrötet und getrommelt haben, wobei Stürzenberger seit Jahren als Kämpfer „für die gerechte Sache“ an „vorderster Front“ mutig und unentwegt seinen „Mann“ steht.

    Wie Stürzenberger schreibt, übernimmt nun er als „Guter“ die Fahne bei Pegida, und darf „Böse“ wie Meyer, Röck, Richter von „seiner“ Demo ausschließen.

    Jedem sei sein Späßchen im politischen Tier- und Trampelpark von Herzen gegönnt. Mir lockt das kaum mehr, mich lockt die Ferne, die Fremde. Die Einsamkeit ist mir lieber als jeder noch so charismatische Pöbelprediger auf dem Affenfelsen!

    http://n0by.blogspot.hr/2018/03/fahrt-in-den-fruhling-ljubljana.html

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  2. Ich bin irritiert: Im Livestream war ständig auch der bunte Schlachtruf „Nazis raus“ zu hören,sowohl von den Linken als auch von den Pegidas.

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    1. Diese gegenseitigen Anschuldigen „NAZI RAUS!“ von beiden Seiten waren schon bei der ersten, damals noch „Bagida“ genannten Demo so:
      http://n0by.blogspot.hr/2015/01/erste-bagida-demo.html
      Demos und deren Sprechchöre sind öffentlich theatralische Auftritte, in denen Menschen vor allem ihre Gefühle zur Situation ausdrücken.

      Das war schon bei unseren ersten Demos gegen den Vietnam-Krieg 1968 so, das bleibt so, das geht nicht anders. Der Sinn dahinter versteckt sich im Zeitgeist. Meier gebührt zumindest Respekt dafür, dass er mit seinen ersten Bagida-Pegida-Demos viele Menschen politisiert und polarisiert hat. Kein Ende absehbar, meiner Meinung.
      Gruss aus Kroatien

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  3. Sehr guter Beitrag. So habe ich es auch erlebt.
    Buntstatsi, Realitätsverweigerer … DANKE FÜR DEN BEITRAG. Die Lügenpresse wird bestimmt am Montag schreiben das PEGIDA nur ganz wenig waren und die Bündnisse TOTAL in der Überzahl. Das Entscheidende ist aber daß viele Münchner sowohl über Video-Stream als auch aus der Ferne teilgenommen haben. Nicht wenige saßen in den Kaffees um den Marienplatz und Hugendubel und kommentieren das Geschehen. Da waren viele Patrioten habe ich gesehen.

    Gefällt 2 Personen

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