25 Jahre für Italien – Für Bunte immer noch ein Ausländer

Ja, vermutlich wurde er irgendwann mal in Nigera geboren, vermutlich waren auch Elternteile afrikanisch und daher ist er auch selbst schwarz. Das dürfte es aber weitgehend sein, was Tony Iwobi noch mit Nigera verbindet. Er lebt nämlich seit Jahrzehnten in Italien,  ist integriert  und setzt sich für die Italiener im Land ein wie kaum ein anderer. Seit 25 Jahren übrigens für die  Lega-Bewegung von Salvini , jener Partei die sich „Italiener zuerst“ auf die Fahne geschrieben hat – er indentifieziert sich also mit  den Vollblutitalienern.  Auf Facebook feiert er nun seinen Einzug in den Senat nach Rom.

Tony Iwobi ist der lebende Beweis, daß es bei Lega keinen Rassismus gibt, sondern das es bei der Lega um Respekt und um die Regeln des Gesellschaftsvertrages geht, die wieder zu gelten haben.

Ganz anders hingegen die Buntpresse in Deutschland. Die linksbunte Zeit schreibt beispielsweise über jemand, der Italiener durch und durch ist, immer noch „Afro-Italiener“.

Abriss aus http://www.zeit.de/news/2018-03/06/italien-rechte-lega-partei-entsendet-ersten-afro-italiener-in-senat-nach-rom-06182402

Diese Redeweise lehnt sich an die vom „Afroamerikaner“ (African American) an. Man versucht damit die reine Rassenbezeichnung zu vermeiden, meint sie aber immer noch. So kommt es, dass Olympiaberichterstatter in den USA afrikanische Schwarze, die Olympiamedallien erringen, aus Versehen „Afroamerikaner“ nennen. Man meint die Rasse, verbirgt diese Intention aber in einem Wort, welches die Staatsbürgerschaft als das einzig wesentliche beschwört. Dabei geht es vor allem darum, die Gleichwertigkeit von Außenseitern, die mit der Nation fremdeln und sich unterdrückt fühlen, zu beteuern. Von all dem kann aber gerade bei Iwobi im Verhältnis zu Italien nicht die Rede sein. Iwobi ist durch sein Selbstverständnis ein Italiener geworden, und nur die ZEIT und ähnliche Medien machen ihn zu einem Afrikaner. Zugleich unterstellen sie der Lega, mit der Iwobi sich identifiziert, „Fremdenfeindschaft“ und machen somit klar, dass sie selber (und nicht die Lega) Fremdheit mit Feindschaft assoziieren.

Andererseits können wir uns noch an Folgendes erinnern: Als in Deutschland das Wort „Nafri“ als Polizeikürzel für „Nordafrikanische Intensivtäter“ verwendet wurde, gab es einen gewaltigen Aufschrei gegen „Rassismus“. Dabei bezeichnete das Wort „Nafri“ eine recht eng umgrenzte Gruppe, von denen man aus gegebener Erfahrung annehmen konnte, dass sie in Gruppen anreisen und Ärger machen könnten, aber die bloße Verwendung eines Kürzels, das man mit „Afro-“ vergleichen kann, galt als Sündenfall und Förderung von „Rassismus“, obwohl derartiger nirgends in Sicht war.

Rassismus und Antirassismus gehen ineinander über

In den 1920er bis 40er Jahren kämpften japanische Nationalisten besonders laut gegen den „Rassismus“ der Amerikaner und Europäer. Die Regierung Japans brachte beim Völkerbund Resolutionen gegen Diskriminierung Nichtweißer in den USA und Europa ein und wurde abgebürstet. Japan versuchte sich auch mit geteiltem Erfolg als Wortführer und Befreier der gelben Rasse in einer Weltregion zu etablieren, in der es neben Japan fast nur Halbkolonien der weißen Völker gab. Japans Fehler dabei lag weniger in der Ideologie selber als darin, dass es sich zur Ideologisierung seiner Politik hinreißen ließ und sich an der eigenen angeblich gerechten Mission berauschte, statt mit beiden Füßen auf dem Boden die eigenen Interessen zu verfolgen.

Bisweilen stimmten sogar die mit Japan verbündeten deutschen Nationalsozialisten in diese ideologisierte antirassistische Propaganda ein. Als der schwarze Spitzensportler Jesse Owens im Berliner Olympiastadion die Goldmedallie holte, jubelte ihm nicht nur die deutsche Bevölkerung im Stadion zu, sondern sie bat auch um viele Autogramme. Er freundete sich mit dem deutschen Sportler Luz Long an. Auf den Besuchertribünen weißer US-Amerikaner war es hingegen still. In der USA herrschte zu dieser Zeit strikte Rassentrennung. Es war nicht möglich, das ein weisser US-Amerikaner mit einem schwarzen US-Amerikaner gemeinsam trainierte.

Auch zwischen dem Dritten Reich und den Kolonien, die gegen die Briten kämpften, kam es zu Bündnissen, wobei auch ideologische Gemeinsamkeiten gesucht wurden. Heutzutage nutzen Islamkritiker gerne diesen Umstand aus, um den Moslems eine besondere Nazi-Affinität anzukreiden. Dafür lassen sich auch Anhaltspunkte finden, doch auch der braun-grüne Pakt stand primär im Zeichen des antikolonial-antirassistischen Kampfes gegen den gemeinsamen anglo-amerikanischen Feind. Der bunte Focus titelt:

Nazis rekrutierten systematisch Moslems – etwa 600.000 kämpften in Hitlers Armeen

Die Seite Forschung und Wissen schreibt unter dem Titel: „Die vergessene Geschichte der Menschenzoos“ interessantes:

Menschenzoos hatten zwischen 1870 und 1940 ihre Blütezeit in Europa. Was man sich in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen kann, war früher ein übliches Verfahren. Menschen eines fremden Volkes wurden entführt und in einer Art Zoo für Besucher gut sichtbar, in Käfige gesperrt. (..)
(..)In Europa und Nordamerika lockten derartige Veranstaltungen Millionen von Menschen in die Ausstellungen. Während anfangs nur das Neue und Fremde betrachtet wurde, entwickelte sich nach einiger Zeit das Denken der Zuschauer in die Richtung, dass sie die Menschen in den Käfigen als Untermenschen ansahen. Sie wurden teilweise sogar für Forschungszwecke verkauft und von sogenannten Ärzten zu Tode gequält.(..)
(..)Ausgerechnet Adolf Hitler war der Vorreiter dafür, dass 1940 die ethnologischen Ausstellungen und Menschenzoos in Europa abgeschafft wurden. Er verbot eine öffentliche Zurschaustellung von farbigen Menschen.(..)
(..)Die letzte bekannte Ausstellung Menschen unterschiedlicher Rassen fand in Brüssel statt. Auf der Weltausstellung in Brüssel wurde im Jahr 1958 ein ganzes kongolesisches Dorf samt Einwohner aufgebaut (..)

Heute werden Afrikaner zwar nicht mehr nach Europa entführt, um sie zur Schau zu stellen, allerdings werden sie mit vielen Sozial- und Hilfsversprechungen in eine europäische Ghetto-Existenz gelockt.
Hierfür hat der Straßburger Menschenrechtsgerichtshof gesorgt, als er 2012 den Schleppermarkt großen Stils ins Leben rief.
Dabei zeigen die Leitmedien, dass auch die Menschen nach Aussehen und Abstammung einteilen.
Warum auch nicht?
Ein Problem mit „Rassismus“ haben dabei vor allem sie selbst.





2 Kommentare zu „25 Jahre für Italien – Für Bunte immer noch ein Ausländer“

  1. Nur mal unseren Bunt-Nazis zur Kenntnis. Als 1929 der sogenannte Rote Frontkämpferbund der KPD verboten wurde, wechselten viele seiner, bis dahin aufrechten Verfechter für Kommunismus, einfach mal so zur SA. Mal sehen wohin die ANTIFA-Nazis wechseln, wenn es mal anders kommt

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