ARD: Wir wagen ein historisch einzigartiges Experiment: Multiethnisierung, Multikulti, 3E

Yascha Mounk findet klare Worte: „Wir wagen hier ein historisch einzigartiges Experiment und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln […] Dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen“. Wer das Wir ist, bleibt etwas im Dunkeln, aber die ARD rechnet sich implizit dazu:


Freut Euch,  Ihr werdet ersetzt!  Ihr habt nicht genug Kinder in die Welt gesetzt, aber „Ersetzungsmigration“, die in Dokumenten der UNO und EU „Replacement Migration“ genannt wird, sorgt für Ersatz. Jeder ist ersetzbar. Die spieltheoretischen Modelle der Ökonomen, von denen Politiker ausgehen, kennen keine Hautfarbe. Mit den erstbesten dahergelaufenen Versorgungssuchenden aus Arabien und Afrika lässt sich Europa genau so gut betreiben wie mit Euch. Daran wollt Ihr doch nicht etwa zweifeln, Ihr stotternden rassistischen Menschenkarikaturen, fragt Deniz Yücel. „Der Große Austausch“ („Le Grand Remplacement“ laut R. Camus) oder die „Große Ersetzung“ läuft auf vollen Touren. „Und das ist gut so“, „Völkersterben von seiner schönsten Seite“, fügt ein „deutscher Patriot“ (S. Gabriel) hinzu, der sich nicht einmal mehr als Satiriker ausgeben muss.
Die bestehenden Staatsvölker werden Enteignet, Entrechtet und Ersetzt (3E). Dies vor allem, weil es bequem ist. Jede alternative Politik müsste Volksinteressen dort artikulieren, wo sie hehren humanitären Anliegen entgegenstehen. Sie müsste gegen eine wohlklingende, längst zu Verfassungs- und Völkerrecht geronnene Ideologie angehen. 3E ist für die Lernmuffel-Eliten komfortabler, denn es findet langsam statt, tut keiner mächtigen Gruppe akut weh, und der verstreute Widerstand lässt sich leicht nazifizieren oder sonstwie ausgrenzen und verdrängen. Hierbei gehen Juden oft in Führung.
Yascha Mounk ist, wie Videoblogger Johannes Thiesen (ganz oben) aufzeigt und Hadmut Danisch weiter dokumentiert, laut eigener Aussage ein in Deutschland aufgewachsener und mit Deutschland fremdelnder Jude, der die nationale Identität Deutschlands leidenschaftlich bekämpft und schon 2015 von einem Experiment sprach, das Erfolg haben müsse. Neulich nahm Mounk die amerikanische Staatsbürgerschaft an und erklärte dazu, er sei stolz auf „seine“ Verfassung, die ihn nun dazu verpflichte, gegen Donald Trump zu kämpfen. Die Nation ist, so die Botschaft, ein bloßes Glaubenskonstrukt, das man sich als Rechtgläubiger sofort aneignen kann, um dann auch Ungläubige, die schon länger hier sind, bekämpfen, umerziehen oder ausbürgern zu dürfen. Die Verbindung von leidenschaftlichem Globalhumanitarismus und Judentum ist durchaus keine zufällige. Diejenigen Juden, die anders denken, gelangen innerhalb ihrer Glaubensgemeinde kaum zu Einfluss, und auch sie sind i.a. zumindest Kosmopoliten. Ernsthafte Meinungskonkurrenz gibt es allenfalls bezüglich der Zuwanderung von Muslimen nach Europa oder gar nach Israel selbst, das man als Heimstätte eines einzigartigen Volkes mit globaler Berufung versteht und schützen will, was natürlich etwas gaaanz anderes als der schnöde Nationalismus der Nichtjuden ist. Die schwedisch-amerikanisch-jüdische Aktivisten Barbara Lerner-Spectre stellt die Lage wohl ehrlich dar, wenn sie das Judentum als Geburtshelfer des Experiments, von dem Mounk spricht, sieht.  Auch sie glaubt, Europa müsse multikulturell werden „oder untergehen“.  Sie gibt somit eine mögliche Antwort auf die Frage, von welchem „Wir“ Mounk da sprechen könnte.

Buch des Pariser Religions- und Rechtshistorikers Prof. Jean-Louis Harouel: Die Menschenrechte gegen das Volk. Harouel sieht in den „Menschenrechten“ eine zivilreligiöse Fortsetzung der Gnosis und des Millenarismus

Wahrscheinlich handelt es sich hier aber um das Wir der UNO oder einer weltweiten Gemeinschaft der Guten, in der sich unsere Lernmuffel-Eliten komfortabel eingerichtet haben. Ein Heiko Maas etwa denkt kaum anders als Yascha Mounk, was sich auch dadurch erklärt, dass jüdischer Messianismus und gleicheitsfrömmlerische Heilserwartungen einiger heidnischer und christlicher Strömungen schon seit der Gnosis nah beieinander lagen.  Welche Glaubensgemeinde Mounk in der ARD meinte, mag dahingestellt bleiben, aber ganz unwichtig ist es wohl auch nicht, denn am Tag nach der ARD-Meldung wurde auf Mounks Wikipedia-Biografie der Hinweis auf seine bislang stets hervorgekehrte jüdische Identität gelöscht. Der schleichende globalhumanitäre Putsch hat längst so weite Kreise gezogen und Fakten geschaffen, dass manche Hemmungen fallen und man offen das sagt, was einem bis vor kurzem „Verschwörungstheoretiker“ als Absicht unterstellten, aber auch noch das Judentum mit hineinzuziehen, ginge dann doch noch zu weit.
Ungarns Ministerpräsident Orbán Viktor gibt in seiner Ansprache vom Sonntag die meisten Länder Westeuropas bereits als „gefallen“ auf, aber für manche Weichenstellungen wie etwa die Änderung des HumanitärUNrechts ist es nie zu spät. Orbán regt daher ein „internationale Bündnis gegen Migration“ an, dessen Hauptfeinde er in Brüssel, Berlin und Paris verortet.
Der EU-Kulturausschuss lehnte in diesen Tagen ein Bewerbungsvideo der ungarischen Stadt Székesfehérvár ab, weil dort „zu viele fröhliche weiße Menschen“ und nicht genug Zuwanderer, „Minderheiten“ und unterdrückte Minderleister gezeigt werden. Dies erklärt jedenfalls der Bürgermeister der Stadt, András Cser-Palkovics. Ihm zufolge kritisierte der Ausschuss den Mangel an „Armen und Migranten“, während „zu viele Kreuze und Kirchen zu sehen sind“. Somit widerspricht Székesfehérvár der EU-Politik der „Entnationalisierung der europäischen Nationalstaaten“. Offen einsehbare EU-Papiere sprechen von Personenfreizügigkeit und Migrantenansiedlung als Schlüsseln zu einem Raum der Freiheit und des Wohlstandes. Der Migrationskommissar verfolgt diese Strategie seit Jahren, prognostiziert einen Bedarf nach 70 Millionen Afrikanern bis 2050, und Parlament und Rat blasen ins gleiche Horn.
1990 mag der ein oder andere aus der ZEIT gefallene Bayer dergleichen Ansinnen noch für einen schlechten Aprilscherz gehalten haben, aber VordenkerInnen aus modernen Großstädten wie Hamburg und München drückten den schon damals herrschenden Zeitgeist treffend aus. Es folgten Maastricht, EU-Grundrechtscharta, Lissabon-Vertrag und solidarischer Selbstmord im Namen der Europäischen Menschenrechte. Die Spinelli-Gruppe und ihre VordenkerInnen (z.B. Joschka Fischer, Guy Verhofstadt, Ulrike Guérot und alles, was in Brüssel Rang und Namen hat) predigen diesen Kurs, und auch diejenigen, die davor inzwischen zurückschrecken, richten ihr Handeln weiterhin danach aus. Die GroKo will die Sache unter Führung des Pariser Hoffnungsträgers durchziehen. Mama Merkel unterstreicht ihr Engagement für den vom EU-Lagerkommandanten Kapo Schulz diktierten Koalitionsvertrag, indem sie Osteuropa zum zügigen Solidarischen Selbstmord mahnt.

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Juncker, Merkel, Irrenhaus –       in Europa geh´n die Lichter aus.

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Ohne Entrechtung klappt das 3E-Experiment nicht. Ebenfalls aus New York ermahnt uns daher Daniel Kehlmann, dass Menschen, die nicht an die Gleichheit aller Menschen glauben und uns nicht für ersetzbar/austauschbar halten wollen, kein Rederecht mehr haben sollen. Insbesondere nicht an Universitäten, die genau so wie Zeitungsredaktionen betreute Plattformen seien.


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7 Kommentare zu „ARD: Wir wagen ein historisch einzigartiges Experiment: Multiethnisierung, Multikulti, 3E“

  1. Was unser wundersamen Schriftstelzer Deniz vor Jahren so kunstvoll als Satire erklügelte, das findet nun – keine fünf, sechs Jahre später – seinen Eingang in die Öffentlichen Medien. Hinterfragt wird diese Ungeheuerlichkeit nicht, oder höchstens in den clandestinen Kreisen eines versprengten Widerstands. Der ist sich weitgehend einig und noch weitergehend machtlos. Hierzu in Absolut Absurdistan noch halbwegs zu lächeln, erinnert mich an Humor im Zahnarztsessel.
    http://n0by.blogspot.de/2018/02/absolut-absurdistan-zensur-schulz-deniz.html
    Aber schließlich muss Europa im allgemeinen und Buntschland im besonderen den Übervölkerungsdruck aus Failed States aufnehmen. Denn grausige Bilder nah unserer Grenzen, die an Elend, Not, bis hin an Krieg erinnern, darf niemand uns in warmen Stuben unserer Fernsehsesseln zumuten.

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  2. Jean-Claude Juncker:
    «Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.»1 (Die Brüsseler Republik, Der Spiegel, 27. Dezember 1999)

    Hadmut Danisch ist fassungslos
    http://www.danisch.de/blog/2018/02/23/ein-historisch-einzigartiges-experiment/

    Hagen Grell schreibt
    https://www.journalistenwatch.com/2018/02/24/hagen-grell-das-umvolkungs-experiment/

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  3. Ich finde Orbans Idee eines internationalen Bündnisses gegen Migration unterstützenswert. Allerdings sollte es „Massenmigration“ heißen, denn gegen normale Migration ist nichts einzuwenden.

    Daß man ausgerechnet in „good old Europe“ die unverantwortliche Bevölkerungsexplosion Afro-Arabiens abladen und uns zur überflüssige-Menschen-Müllhalde aus der 3. Welt degradieren will, ist ungeheuerlich.

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  4. „Mit den erstbesten dahergelaufenen Versorgungssuchenden aus Arabien und Afrika lässt sich Europa genau so gut betreiben wie mit Euch.“

    Ob die Austausch-Fetischisten sich da mal nicht täuschen. Wie will man mit gewalttätigen Analphabeten ein hochtechnologisertes Europa betreiben? Es sei denn man will es komplett ent-technologisieren.
    Solche Pläne würden mich auch nicht mehr groß wundern.

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