Gedanken zur Münchner UN-Sicherheitskonferenz

Von Isabella Klais.

Die Münchener Sicherheitskonferenz bietet so manchem ein Forum der Selbstdarstellung. Dabei schießen sich einige selbst in den Fuß.

Der Gastgeber, Ex-Kollege Wolfgang Ischinger, eröffnet den blamablen Reigen. Er wählt die Freilassung des Deutschenhassers und Hackschreiberlings Deniz Yücel zum Gegenstand seiner Eröffnungsrede und kommentiert sie mit den Worten: „Ich denke, es ist die größte Nachricht, die wir hätten bekommen können.“
Damit hat er gleich in mehrfacher Hinsicht ein Eigentor geschossen. Wenn er solch dürftige Ziele verfolgt, daß eine solch redundante Nachricht bereits das Optimum dessen darstellt, was er zu erreichen trachtet, hängt er seine Ansprüche nicht besonders hoch. Daß einem erfahrenen Diplomaten die angemessene Gewichtung der globalen Probleme derart mißlingt, erscheint schon bemerkenswert und wirft so einige Fragen auf. Damit hat er die gesamte Veranstaltung in eine Schieflage gebracht und famos diskreditiert. Da er sich nicht mehr im Dienst befindet, hätte nicht einmal ein Anlaß bestanden, dem Erzengel Gabriel vor seinem Abflug (auf den noch zurückzukommen sein wird) die Steigbügel zu halten.
Wolfgang Ischingers Lapsus wird von dem anwesenden amerikanischen Politologen Ian Bremmer süffisant gekontert mit der Bemerkung: „Applaus hier in München bei der Sicherheitskonferenz, weil die Türkei (Nato-Mitglied) einen deutschen Journalisten (noch ein Nato-Mitglied) freigelassen hat. Die Schwelle für gute geopolitische Nachrichten wird gesenkt.“ Naja, diesen armseligen türkischen Tintenkleckser als deutschen Journalisten zu bezeichnen, wollen wir ihm als ausländischem Beobachter der Szene mal durchgehen lassen.
Vielleicht sollte man sich im Ruhestand wirklich Ruhe gönnen. Darum heißt er ja so.

Erzengel Gabriel verkündet derweil der Journaille draußen vor den Toren die frohe Botschaft: Deniz ist frei.
Ein wirklich bahnbrechendes Ereignis! Die Lösung des Nahostkonfliktes oder der Ausbruch der amerikanisch-russischen Freundschaft wären nichts dagegen. Wer ist dieser unbedeutende Wicht, daß er Eingang in die Weltpolitik findet?
Der Erzengel, der ja eigentlich nicht anfliegen wollte, will jetzt nicht mehr abfliegen und kettet sein Schicksal an diesen Knilch. Er dankt Kasner für die Chance, Deniz befreit haben zu dürfen. Welche Ehre! Eine tolle diplomatische Leistung! Das katapultiert den flügellahmen Engel fast in den Rang eines Richelieu oder Talleyrand – aber eben nur fast. Wahrscheinlicher wird für ihn der Flug ins Nirwana, denn seine Parteigenossen goutieren diesen Ego-Trip nicht wirklich.
Dann versteigt er sich auch noch in die Feststellung, als Vegetarier könnten wir unter den Fleischfressern nicht bestehen; will sagen, wir müßten militärisch mehr Flagge zeigen. Damit liegt er sogar richtig, wenn er auch das Falsche meint. Zu dumm nur, daß die dämliche Flinten-Uschi die Soldaten gerade verhungern läßt. Aber es gibt ja noch Zinnsoldaten.
Seine Haltung zu Rußland zeigt gute Ansätze. Der hilflose Hinweis, damit stehe er allein, ist schon fast des Mitleids würdig.

Den Auftritt von Uschi schenken wir uns. Sie ist die personifizierte Blamage schlechthin. Nur soviel: Auch sie will mit den Säbeln rasseln, versteht aber mehr von Kinderrasseln als vom Militär. Sie checkt noch nicht einmal die Absurdität ihres Vorhabens. Wo nichts ist….Und das gilt hier gleich in doppelter Hinsicht.

Die Russen zeigen wieder einmal allen, wie man es viel besser machen könnte. Daß sie sich für solch ein Schmierentheater Zeit nehmen, ehrt sie. Sie sind höflich und wollen schließlich auch einmal ausspannen. Aber bitte nicht totlachen. Das wäre schade.

Fazit: Sollte man Menschen nicht lieber vor sich selbst bewahren, als ihnen eine Bühne zu finanzieren, auf der sie sich selbst derart demontieren? Das wäre doch human und fair.
Nein, jetzt bitte nicht lachen!

Nachrichtenquellen:

https://steemit.com/deutsch/@isabellaklais/jeder-blamiert-sich-so-gut-er-kann-hier-einige-meister

3 Kommentare zu „Gedanken zur Münchner UN-Sicherheitskonferenz“

  1. Das Übelste was unter den linksextremistischen Deutschlandhassern herumläuft wird von der Regierung ins Land geholt. Damit dürfte der letzte Beweis erbracht sein, wo der feind Deutschlands steht. Ich hoffe, dass die AfD ordentlich was daraus macht.

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