Christenfeindlichkeit: Wie die Bunten Schwindler die Übergriffe relativieren

Äpfel und Birnen Vergleiche sind in den Leitmedien der Vereinigten Bunten beliebt, da sich mit Äpfel und Birnen Vergleichen alles darstellen lässt. Ich zeige  dies einmal anhand des Artikels in dem Leitmedium „Die Zeit“ auf.

Die Zeit titelt:

Bundesinnenministerium
Hassverbrechen richten sich vor allem gegen Muslime und Juden

Als Verbrechen gelten in Deutschland nur schwerwiegende Delikte wie Raub , Körperverletzung mit Todesfolge, schwere Brandstiftung, Totschlag und Mord. Alle anderen Straftaten, die nicht mindestens ein Jahr Mindestfreiheitsstrafe vorsehen, werden als Vergehen qualifiziert. Da die Zeit jedoch die „Hassverbrechen“ mit Straftaten aller Art zu belegen versucht, liegt meiner Meinung nach eine klare Falschmeldung vor, bzw. der pauschalisierende Versuch, Straftaten generell als Verbrechen einzustufen.Es folgt dann folgende Mitteilung in der Zeit:

Der Kriminalpolizeiliche Meldedienst habe demnach 1.495 politisch motivierte Straftaten mit antisemitischem Hintergrund erfasst, 1.069 mit islamfeindlichem Hintergrund und 127 mit christenfeindlichem Hintergrund.

Daraus dann eine Schlussfolgerung bzw. Überschrift abzuleiten, nach der  sich Angriffe vor allem gegen Muslime und Juden richten, ist an Verdrehung der Wahrheit kaum noch zu überbieten. Denn wenn das Strafgesetzbuch keine Meinungs-Hassvergehen gegen Christen kennt, gegen Juden und Muslime aber schon, wie aussagekräftig ist dann eine solche Statistik?

Ist es denn in Deutschland beispielsweise strafbar, den Völkermord an den Armeniern als Lüge zu bezeichnen oder zu leugnen? Und was sagt das Strafgesetzbuch dazu, wenn Christen ihre Verbrechen leugnen? Die Antwort ist, daß erstes nicht strafbar ist, zweiteres schon.

Ist es als Volksverhetzung verfolgbar, wenn man gegen Deutsche hetzt? – Nein, denn Volksverhetzung gilt ja nur bei „erkennbaren Minderheiten“. Und da Christen (noch) die Mehrheit in Deutschland stellen, sind solche Vergehen strafrechtlich nicht relevant. Ja, das Strafgesetzbuch gilt für alle, aber das Strafgesetzbuch hat auch spezielle Straftatbestände eingeführt, die nur Christen und Deutsche begehen können. Man stelle sich vor, Patrioten würden auf der „anderen Seite“ Verstöße gegen das Aufenthaltsbestimmungsrecht als Beleg dafür anführen, das Asylbewerber angeblich krimineller seien als Deutsche und dabei verschweigen, daß Deutsche ja gar nicht gegen die Wohnsitzauflage für Asylbewerber verstoßen können. Auffällig, ein solch niedriges vergleichbares Niveau haben wir von noch keinem Patrioten gelesen.

Im Artikel von „Zeit“ heißt es hingegen dann weiter:

Vor zwei Wochen hatten Medienberichte über fast 100 gezielte Angriffe auf Christen im vergangenen Jahr für Aufruhr gesorgt. Nach Angaben des Bundeskriminalamts waren darunter ein Mord, neun Körperverletzungen und ein Fall von Brandstiftung.

Und mit der unpassenden Gegenüberstellung der Zeit mit 1069 Straftaten   mit islamfeindlichen Hintergrund wird das keinesfalls relativiert. Denn das eine sind meist Meinungsäußerungen, die als Reaktion auf Terroranschläge wie am Berliner Weihnachtsmarkt entstanden sein könnten ( allein da gab es mehr als nur einen  Toten durch Hass auf Ungläubige) , daß andere sind konkrete Übergriffe und Brandstiftungen gegen Leib und Leben. Und wie gesagt, christenfeindliche Äußerungen wie „Scheiss CHristen“ oder „Scheiss Deutsche“ sind strafrechtlich ja nicht relavant und tauchen in keiner Statistik auf.

Zusammenfassung: Der Artikel in der Qualitätspresse hat damit wieder den Wert einer Ablage P – für Papierkorb – erreicht.

Anhang:

127 christenfeindliche Vorfälle  also nur? -Geschätzt 1000 christenfeindliche Parolen und Aussagen wurden allein am 16. September 2017 in Berlin, von der unabhängigen polnischen Presse dokumentiert:

 

2 Kommentare zu „Christenfeindlichkeit: Wie die Bunten Schwindler die Übergriffe relativieren“

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