Die Bombardierung Dresdens und die Vertreibung der Wahrheit

„Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens. Dieser heitere Morgenstern der Jugend hat bisher der Welt geleuchtet.“  (Gerhart Hauptmann, deutscher Nobelpreisträger 1912 der Literatur)

Geschichtsklitterern aus dem rotgrünbunten Spektrum der „Volkstod“-Fraktion kommt das Wegsterben der Zeitzeugen zupass.  Peter Helmes, Leiter des konservativen und liberalen Blogs CONSERVO schrieb vor einem Jahr zum verheerenden angloamerianischen Luftangriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945:

Unsere Nation trauert – aber ohne geschmacklose Grüne

„Dresden was a civilian town with no military significance. Why did we burn its people?

If there was no good strategic reason for it, then not even the passage of time can make it right“ (Dominic Selwood, The Telegraph, Ausgabe v. heute)

Dresden wurde am 13. Februar 1945 durch alliierte Flugzeuge fürchterlich bombardiert. Etwa 250.000 Menschen kamen ums Leben.

Aber „was nicht sein darf, das nicht sein kann“ bestimmt das Denken der politisch Korrekten unseres Landes. Also versuchen sie seit Jahren, das nicht zu bestreitende Bombardement zumindest bei der Zahl der Toten „herunterzurechnen“ – ein unwürdiges Theater!

Zeitzeugen erinnern sich noch mit Schaudern und blankem Entsetzen an die Flugblätter, die zwei Tage zuvor, am 11.2.45, über Dresden abgeworfen wurden, auf denen stand:

„Ihr Dresdner Zwerge, ihr kommt morgen in die Särge.“

Es ist schon erschütternd – und nicht zu rechtfertigen –, daß sogar Historikerkommissionen zur Überprüfung der Zahl der Toten eingesetzt wurden. Auf welcher Grundlage auch immer schätzten sie die Opferzahlen auf rd. ein Zehntel der bis dahin allgemein bekannten und kaum infragegestellten Summe von rd. 250.000 Opfern. Diese Experten „bogen“ die Zahlen nach unten, auf „rd. 25.000“ Tote.

Ein schreckliches Kriegsverbrechen

Diese Geschichtsklitterung (und Verneigung vor dem Zeitgeist) geht noch weiter:

Heute im Morgenmagazin „bog“ das ZDF/ARD die Opferzahl auf 20 000 runter.

Das ist angesichts der Fakten grotesk!

Horst Kornblum erinnert an die Tage im Februar 1945:

„Heute vor 72 Jahren fand an drei aufeinander folgenden Tagen eines der größten Kriegsverbrechen des II. Weltkrieges statt (…).

In Dresden wurden (…) mindestens 250.000 Menschen ermordet.

Dazu schrieb Ex-Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer:

“Der Angriff auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Dresden am 13.2.1945 forderte alleine etwa 250.000 Tote.” (DEUTSCHLAND HEUTE, Herausgegeben vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Wiesbaden 1955, Seite 154)

Die Stadt Dresden führt dazu in einem Schreiben aus: “Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei zufolge wurden bis zum 20.3.1945, 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder geborgen. Davon konnten nur etwa 30 % identifiziert werden. Einschließlich der Vermißten dürfte eine Zahl von 250.000 bis 300.000 Opfern realistisch sein …” (Bearbeiter: Hitzscherlich, Zeichen: 0016/Mi, Datum: 31.7.1992)

Somit ist die Bombardierung Dresdens eines der größten Kriegsverbrechen, welches auf direkten Befehl Churchills (der jetzt von unseren Medien geehrt wird) stattgefunden hat; die Opferzahl von Dresden übersteigt die kombinierte Opferzahl von Hiroshima und Nagasaki. Es handelte sich bei den Opfern überwiegend um Frauen, Kinder, Verwundete. Die Stadt war eine “Lazarettstadt”, die über keinerlei Flugabwehr verfügte.

Es ging den Westmächten keinesfalls darum, militärische Einrichtungen zu vernichten, denn die Angriffe beschränkten sich ausschließlich auf Wohngebiete, und es reichte keinesfalls, nur einen Bomberangriff zu fliegen, nein, es ging ihnen um einen Holocaust. Darum folgte dem ersten Bombenangriff natürlich noch ein zweiter, der dann die Menschen verbrennen sollte, die den ersten überlebt hatten.

Am Mittag des ersten Tages nach dem Bombenangriff folgte ein weiterer Bombenangriff, der zusätzlich noch von Tieffliegern begleitet wurde, die mit ihren Bordkanonen die Flüchtlinge auf den Elbwiesen niedermähten. Ebenso hat Churchill den Zeitpunkt der Bombardierung “geschickt” gewählt; sie fand statt, als die Stadt übervoll mit Flüchtlingen aus dem Osten war, die vor der Roten Armee geflohen sind…“.

„Bomber Harris, do it again!“

Selbst britische Militärhistoriker räumen ein, daß „Bomber Harris“ – Bomber-Kommandeur Air Marshall Arthur Harris – ganz bewußt ein historisches Viertel der Stadt zu seinem grausamen Plan ausgewählt hatte, weil es dort viele Holzhäuser gab, die schnell lichterloh brannten.

Statt zu trauern und das Gedenken an dieses Verbrechen wachzuhalten, üben sich Gutmenschen, allen voran Grüne, in einer besonderen Art von Schadenfreude. Unfaßbar, wie tief ihre menschliche und politische Kultur gesunken ist:

Mit dem Slogan: „Bomber Harris, do it again!“zertrampeln sie die Ehre der Getöteten, nur weil sie das deutsche Vaterland hassen. Sie werden wohl irgendwann zu dem Ergebnis kommen, es sei ja alles nicht so schlimm gewesen, und damals hätten die Briten wohl so eine Art Sightseeing-Flüge über Dresden durchgeführt. Beim Anblick der vielen lauten „Bomber“ seien die Dresdner dann wohl vor Schreck tot umgefallen.

Den Grünen ist nichts heilig!

Wir Konservativen trauern – sowohl über diese schreckliche Vergangenheit, als auch über den Schmutz, den solche grünen Gutmenschen über die deutsche Nation ausgießen.

www.conservo.wordpress.com   13. Februar 2017
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André Gide

Anhang:

Der US-Schriftsteller Kurt Vonnegut erlebte das Grauen der Bombardierung Dresdens als Kriegsgefangener. Das Trauma verarbeitete Vonnegut in Buchform.

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Dresden 1945

http://www.newslocker.com/de-de/region/dresden/wie-willy-roner-das-zerstrte-dresden-sah-die-welt/view/

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Dresden 1945 (c) Willy Roßner (1903-1980)

https://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/594218/das-trauma-der-luftangriffe-auf-dresden-1945#gallery&0&0&594218

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Dresden

https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2018/02/16/alliierte-kriegsverbrechen-dresden-1945-deutschland-wurde-angegriffen/

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Dresden 1945

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/fernsehen-es-war-napalm-1212798.html

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http://www.anonymousnews.ru/2017/10/31/alliierte-geschichtsluegen-entlarvt-britische-phosphorbomben-bei-augsburg-gefunden/

http://www.anonymousnews.ru/2017/02/13/heute-vor-72-jahren-alliierte-verueben-bomben-holocaust-an-der-dresdner-zivilbevoelkerung/

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4 Kommentare zu „Die Bombardierung Dresdens und die Vertreibung der Wahrheit“

  1. Vielleicht noch eine Info: Die abgebildeten „Damen“ fielen als Feministinnen in die Piratenpartei ein – und nachdem sie die endgültig niedergewirtschafteten hatten, gings dann schnurstracks beim Pöstchen-Hopping zu den Linken oder Grünen.

    Ich habe diese Grazien seinerzeit live und in Farbe als ehemaliger Moderator der ‚Primaten‘ miterlebt. Schon doll, was die Tanten so trieben und treiben. Etwas aufgebaut haben sie nie. Wozu denn auch …

    Gefällt 1 Person

  2. Nachdem ich den Abschlussbericht der Historikerkommission gelesen und den Hinweisen im Conservo-Artikeln sowie den daraus folgenden weiteren Hinweisen gefolgt bin, wäre ich sehr vorsichtig, den von der Historikerkommission und von den Behörden auch der DDR seit langem genannten Zahlen zu widersprechen. Die für erheblich höhere Zahlen herangezogenen Schreiben, wie die Aussagen Adenauers, Kornblums oder der Dresdner Bürokratin Mitzscherlich (so hieß sie und nicht Hitzscherlich) sind auch wie andere im Netz propagierte Zeugen (Groppe, Mathes) keine belastbaren Quellen. Die Arbeit der Kommission aber macht einen ernsthaften und an der Wahrheit orientierten Eindruck.

    Warum auch die Debatte? Wird die Bombardierung Dresdens, die wir durchaus als Kriegsverbrechen bezeichnen müssen, etwas weniger furchtbar, wenn es sich um 25.000 Tote handelt und nicht um mehrere Hunderttausend? Keineswegs!

    Welchen Zweck verfolgen die übersteigerten Zahlen? Was ist davon zu halten, wenn aus Kreisen der Behaupter weit höherer Todeszahlen dann darauf hingewiesen wird, dass diese die Zahl der Toten in Hiroshima und Nagasaki akkumuliert übersteigt? Dresden (die Deutschen) als Opfer des schlimmsten Kriegsverbrechens des WK2 überhaupt?

    Können wir besser trauern, je höher die Totenzahl?

    Auch wenn wir vielleicht Restzweifel hegen, spricht alles dafür, dass die Größenordnung von der Historikerkommission in etwa korrekt dargestellt wurde. Daher bedaure ich, dass Du, Philolaos, dies entgegen der sonst von Dir gepflegten Sachlichkeit so postest.

    Gefällt 2 Personen

  3. Sehr geehrter Herr Genniges,
    jeder Tote in Dresden war einer zuviel.
    Sollten Sie den Eindruck haben, im Beitrag über die Luftangriffe 1945 auf Dresden ginge es um eine Instrumentalisierung von Opferzahlen, dann ist meine Antwort ganz klar: nein!
    Ich stimme mit Ihnen überein: wir können nicht besser trauern, wenn wir mehr Opfer beklagen müssen.
    An oberster Stelle bei historischen Recherchen rangiert Faktentreue. Sine ira et studio. Wir sind angewiesen auf Zeitzeugen und Dokumente aus jener Zeit. Auch Historiker-Kommissionen. Gerade weil ich Zweifel hege, halte ich es für geboten, möglichst viele Quellen für zuverlässige Einschätzungen heran zu ziehen. Auch was die Historiker-Kommission anbelangt, habe ich Vorbehalte. Zum Thema „Trümmerfrauen“ habe ich mit einer Menge Zeitzeugen gesprochen, die sehr im Widerspruch zu den rezenten Publikationen zu der Thematik stehen. Aber damit würden wir ein neues Faß aufmachen.

    Der jetzt verstorbene Nobelpreisträger für Medizin, Günter Blobel war Zeitzeuge. Wikipedia schreibt zu Blobel:

    „Günter Klaus-Joachim Blobel (* 21. Mai 1936 in Waltersdorf, Landkreis Sprottau, Schlesien; † 18. Februar 2018 in New York City[ war ein deutschstämmiger US-amerikanischer Biochemiker.

    Er erhielt 1999 den Nobelpreis für Medizin „für die Entdeckung der in Proteinen eingebauten Signale, die ihren Transport und die Lokalisierung in der Zelle steuern“. Hauptforschungsgebiet von Blobel waren vor allem die Mechanismen der innerzellulären Sortierung von Proteinen und die Suche nach Möglichkeiten, ihre Funktion optimal zu erhalten.

    Neben seiner Forschung ist Blobel in der Öffentlichkeit u. a. für sein großes Engagement um den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und des umgebenden Neumarktes mit den Friends of Dresden bekannt. So spendete er fast sein gesamtes Nobel-Preisgeld für die Kirchenrekonstruktion.

    Blobels Familie flüchtete Ende Januar 1945 vor der anrückenden Roten Armee aus dem heimatlichen Schlesien. Auf der Flucht Richtung Westen durchquerte sie das noch unzerstörte Dresden, das einen tiefen Eindruck auf den Achtjährigen machte. Nur Tage danach erlebte die Familie aus der Entfernung von etwa 30 Kilometern die Zerstörung der Stadt durch die alliierten Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945. Der in der Nacht weithin sichtbare Feuerschein der brennenden Stadt blieb dem jungen Blobel unvergesslich in Erinnerung. Noch kurz vor Kriegsende, am 10. April 1945, wurde seine älteste, damals 19-jährige Schwester Ruth bei einem Bombenangriff auf einen Flüchtlingszug in der Nähe von Schwandorf getötet und dort in einem Massengrab beerdigt. Die Familie erfuhr davon jedoch erst Monate später.“

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