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Leitmedien machen mit Schießbefehl – Lüge Stimmung gegen Türkei

Wir kennen alle die Schießbefehl-Lüge, mit der monatelang die AFD durch den Kakao gezogen wurde. Nun wird ein ähnliches Muster gegen die Türkei angewandt. Die Kampagne beginnt mit einer Tatsachenbehauptung . die zu einer Unterstellung/ Vermutung wird, und aus dieser Anschuldigung gegen türkische Soldaten werden dann angebliche humanitäre Imperative abgeleitet.

Die Wirtschaftswoche titelt:

Abrissbild/Screenshot Wirtschaftswoche

Human Rights Watch – Türkische Grenzer schießen auf syrische Flüchtlinge

Schwere Vorwürfe also, die die MenschenrechtlerInnen also da gegen die türkischen Soldaten erheben. Es entsteht der Eindruck, daß Soldaten wild auf Flüchtlinge losschießen und damit unmenschlich sind.  Die Überschrift stellt eine Tatsachenbehauptung auf.

Im nächsten atz hört sich diese „Tatsache“ allerdings plötzlich nur noch so an:

Syrischen Flüchtlingen droht laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch willkürlicher Beschuss und Beschimpfungen, wenn sie versuchen über die türkische Grenze zu fliehen

Na also. Plötzlich ist aus der Tatsache, die die Überschrift suggeriert hat, nur eine Vermutung geworden. MenschenrechtlerInnen vermuten also nur, daß Syrern Beschimpfungen und willkürlicher Beschuss droht, wenn sie versuchen, über die türkische Grenze zu fliehen. Wie kommen die MenschenrechtlerInnen auf dieses Vorurteil gegenüber türkischen Soldaten? Ist es ihr „türkisches“ Aussehen oder ihre vermutete konservativ-islamische Einstellung, die diese Menschenrechtsorganisationen zu dieser Aussage haben hinreißen lassen? Oder liegt es an ihrer Nutzlosigkeit, weil sie mit solchen Dramatisierungen und Vermutungen wieder ihren angeblichen „Nutzen“  ableiten können?

Und dann kommt die Menschenrechtsorganisation offenbar auf ihr eigentliches Anliegen zu sprechen. Die Aufhebung aller oder wichtiger staatlicher Ordnungsprinzipien, wie wir es in Europa durch Merkels Grenzöffnung kennen. Demnach sei es verboten, das die türkischen Soldaten die Grenze schützen. Vielmehr haben die türkischen Soldaten angeblich auch Menschen, die illegal die Grenze übertreten wollen, zu helfen. Schließlich unterliegt auch die Türkei dem Straßburger Nichtzurückweisungsprinzip. Die Türkei dürfe  demnach trotz der Aufnahme von 3.5 Millionen Syrern keine Obergrenze festlegen. Wörtlich heißt es dazu in der Wirtschaftswoche:

Die Tatsache, dass die Türkei so viele syrische Flüchtlinge aufgenommen habe, entbinde sie nicht von ihrer Verantwortung, den Schutzsuchenden an ihrer Grenze zu helfen.

Auch der türkische Präsident Erdogan unterwirft sich offenbar diesen Buntpflichten. Er tut zumindest  so, als kenne er keine Obergrenze und sei der Bunteste überhaupt. Man frage demnach niemals, ob jemand Kurde, Moslem oder Christ sei und aus welcher Region jemand komme.

Hmm ja genau also das was die MenschenrechtlerInnen wollen. Oder genau also das was die Bundesrepublik Deutschland auch tut oder Lange Zeit getan hat. Bei uns weiß nämlich auch niemand, wer zu uns kommt, man kennt offenbar nicht mal das Alter der Menschen, die hier in Deutschland Leistungen auf Kosten der Allgemeinheit  beantragen wollen. Buntschland hat also sehr viel mit der Erdogan-Türkei gemein. Immerhin wollen die Atatürk-Anhänger in der Türkei nachfragen. Sie als Nationalisten fragen, wer in die Türkei kommen will, und ob jemand beispielsweise PKK-Terrorist ist, oder ob jemand gute integrative Absichten hegt oder beispielsweise nur Tourist ist. Und nur bei ihnen dürfte sicher gestellt sein, daß die nationale Ordnung über der weltlichen Ordnung der Religion gestellt wird. Die Gefahr des trojanischen Pferdes für Europa wäre damit zumindest verringert. Und dass Erdogan eher zu islamisch-globalhumanitaristischer Einfalt als zum Nationalstaat und dessen zweigliedriger Werteordnung neigt, könnte auch damit zusammen hängen, das Erdogan ethnisch gesehen ein Georgier ist, also im Grunde selbst ein Migrant.


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5 Kommentare zu „Leitmedien machen mit Schießbefehl – Lüge Stimmung gegen Türkei“

  1. Der Focus meldete, dass die Türkei bereits 2016 syrische Flüchtlinge an der türkischen Grenze erschossen hat. https://www.focus.de/politik/ausland/aktivisten-melden-tuerkische-grenzschuetzer-erschiessen-neun-syrer_id_5336355.html

    heise.de schreibt:

    Nun aber, da die Türkei eine 511 Kilometer lange Mauer an der türkisch-syrischen Grenze baut, von der bereits 290 Kilometer fertiggestellt sind, bleiben die Proteste stumm. Die Mauer wird von der EU finanziert und besteht aus 3 Meter hohen Betonblöcken, auf denen zusätzlich Stacheldraht befestigt ist. Die Mauer wird rund um die Uhr von bewaffneten Patrouillen und von Wärmebildkameras bewacht. Die Mauer soll insgesamt 900 Kilometer lang werden.

    https://www.heise.de/tp/features/Die-tuerkische-Mauer-3635353.html

    deutsch.rt.com schreibt:

    Außerdem ist die Mauer mit Wachtürmen versehen, auf denen Selbstschussanlagen installiert sind. Wer sich weniger als 300 Meter diesem Schutzwall nähert, wird in mehreren Sprachen gewarnt, nicht näher zu kommen, sonst wird scharf geschossen. Bereits im März 2016 haben türkische Grenzschützer neun syrische Flüchtlinge an der türkisch-syrischen Grenze erschossen, darunter auch Kinder.

    https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/38154-neuen-mauern-turkei-baut-selbstschussanlagen/

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  2. Bestätigt im Endeffekt meine Einschätzung. Den Vorfall 2016 meldeten ebenfalls „Menschenrechtsaktivisten“. Damit ist die Glaubwürdigkeit der Darstellung gegen Null, ohnehin kennt man die genauen Umstände nicht. Willkürlich schießt niemand um sich, außer er ist Amokläufer. Es ist typische Propaganda von MEnschenrechtlern, die auch alternative Medien wie RT aufgreifen und manchmal nicht auf Glaubwürdigkeit prüfen. Die Türkei baut nicht aus Eigeninitiative, sondern weil sie Geld für eine Mauer bekommt von der EU. Die EU will eben vermutlich genau wissen, wer über die Grenzübergänge ins Land kommt, (weil die EU-Länder selbst weniger in der Lage sind Identitäten festzustellen) und letztlich sagt Erdogans Sprecher , daß dies ohnehin egal sei wer kommt ( da die Übernahme/Islamisierung Europas ja nicht gegen türkische Interessen sgerichtet ist). Eine Begrenzung der Zuwanderung sehe ich da nicht. Erdogan dürfte seine Glaubensbrüder in Syrien sogar möglichst schnell zu türkischen Staatsbürgern machen wollen, Und dann ist der Weg nach Deutschland ohnehin offen.

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  3. „Und dass Erdogan eher zum Islam und den Menschenrechten als globale Ordnung neigt, und nicht zum Nationalstaat und deren Werteordnungen, könnte auch daran liegen, das Erdogan ethnisch gesehen ein Georgier ist, also im Grunde selbst ein Migrant.“

    Stalin war auch Georgier. Von Geburt war er kein Christ.
    Die Vorfahren von Dr.Merkel, geb. Kasner-Kazmierczak, stammen aus Polen/Galizien. Sie waren keine Christen.

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  4. Rettungsorganisation berichtet: Erneut Giftgasangriff in Syrien

    Im Nordwesten Syriens soll bei einem Angriff giftiges Chlorgas eingesetzt worden sein. Dies berichtete die syrische Rettungs-organisation Weißhelme. In der Stadt Sarakeb sollen neun Menschen bei dem Angriff verletzt worden sein.
    Erst am Donnerstag hatte US-Verteidigungsminister James Mattis das syrische Regime beschuldigt, weiterhin Chemiewaffen zu produzieren und einzusetzen.
    Das syrische Außenministerium wies dies zurück. Man habe die gesamten Chemie waffenbestände übergeben, hieß es.

    5.2.18 https://teletext.zdf.de/teletext/zdf/seiten/klassisch/156.html

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  5. Krise in Venezuela: USA erwägen Erdöl-Sanktionen

    Die USA erwägen laut Außenminister Rex Tillerson wegen der anhaltenden Krise in Venezuela Sanktionen gegen die wichtige venezolanische Erdölindustrie. In Betracht kämen Sanktionen gegen den Handel mit Erdöl oder gegen Ölderivate aus Venezuela, sagte Tillerson.

    „Wir können der Zerstörung der venezolanischen Demokratie nicht länger tatenlos zusehen“, so Tillerson. Die US-Regierung verhängte bereits mehrfach Sanktionen gegen Venezuela, diese richteten sich aber vor allem gegen Einzelpersonen.

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