Vergewaltigung einer Münchnerin: SZ recherchiert Mann als Täter

stop rape
19-jährige junge Münchnerin wird Opfer einer Vergewaltigung in München-Neuhausen. Der Täter ist laut Informationen verschiedener Presseorgane offenbar ein Mann.

Wie unter anderem die Süddeutsche Zeitung herausgefunden hat, handelt es sich bei dem Menschen, der eine 19-jährige Frau in  der Münchner Shisha-Bar in der Leonrodstraße vergewaltigt haben soll, um einen Mann. Wörtlich heißt es in der SZ im Artikel von Martin Bernstein:

Die junge Frau hatte den 22 Jahre alten Mann dort kennengelernt. Zusammen sei man in einen Kellerraum gegangen, wo der Mann zum ersten Mal zudringlich geworden sei, berichtete die Frau der Polizei.

Erfahren hat  die Süddeutsche Zeitung diese wichtige Erkenntnis mutmaßlich aus dem Polizeibericht, in dem ebenfalls von einem Mann die Rede ist. 

In der Pressemitteilung der Münchner Polizei heißt es unter dem Bericht Nr. 2121:

19-jährige wird in einer Shisha-Bar vergewaltigt- Neuhausen:

Am Donnerstag, 21.12.2017, im Zeitraum zwischen 00.00 Uhr und 03.00 Uhr, lernte eine 19-Jährige den späteren Tatverdächtigen vor einer Bar in der Leonrodstraße kennen. Anschließend gingen die beiden zusammen in einen Kellerraum der Bar.

Dort wurde der Mann zudringlich, so dass die 19-Jährige wieder in den Barbereich zurückging.

Als kein Gast mehr in der Bar war, wollte der Mann nochmals mit ihr nach unten in den Keller gehen. Da sie dies ablehnte, zog er sie mit Gewalt nach unten und vergewaltigte sie im Kellerraum der Bar trotz massiver Gegenwehr.

Als er schließlich von ihr abließ, flüchtete die 19-Jährige in eine benachbarte Bar, in der ihre Freundin war.

Der Tatverdächtige, ein 22-jähriger Iraker konnte vor Ort ermittelt und vorläufig festgenommen werden.

Er wurde in die Haftanstalt eingeliefert und wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Das die Süddeutschen Zeitung Informationen wie das der Tatverdächtige Iraker ist und dieser dem Ermittlungsrichter vorgeführt wird weggelassen hat, könnte darin liegen, daß Qualitätsjournalismus mutmaßlich eben wichtige Informationen von unwichtigen zu trennen weiß.

2 Kommentare zu „Vergewaltigung einer Münchnerin: SZ recherchiert Mann als Täter“

  1. Wenn die mit dem in den Keller geht, hat sie es doch gewollt und wer in eine Shisha-Bar geht, fordert es doch regelrecht heraus. Der Mann wollte sicher nur nett sein.

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  2. Dann haben die Recherchen von Martin aus dem Bernsteinzimmer tatsächlich das Resultat an die Oberfläche gespült, daß der Vergewaltiger „ein Mann“ war?
    Wie heißt der Werbe-Slogan der „SZ“?
    „Für Anspruchsvolle“

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