Kontinent der Appeaser und Weicheier?

sulik_deutschland_weicheierAngesichts der israel- und judenfeindlichen Ausschreitungen muslimischer Migranten in Deutschland fordern SPD-Größen auf einmal eine Besinnung auf eine deutsche Identität, die sie per Integrationskurs auch für Einwanderer verbindlich machen wollen. Wie immer ist es die unattraktive negative Identität der Bunten Republik, vor der schon viele Einheimische Reißaus nehmen, die man nun den Migranten aufoktroyieren will, obwohl ansonsten gerade die SPD von Integration und Leitkultur gar nichts hält. Statt solcher Versuche, Millionen von migrationswilligen Muslimen eine negative Identität auferlegen zu wollen, könnte man es auch mal mit Zurückweisung der Völkerwanderung versuchen. Doch das kommt der Bunten Republik und ihren SPD-VertreterInnen erst recht nicht in den Sinn. Zurückweisung ist ja menschenrechtswidrig. Volksinteressen nach außen abzugrenzen ist für die Bunte Republik tabu. Deshalb ist sie auch nicht in der Lage, dem von ihr importierten judenfeindlichen Mob etwas anderes als Beschwichtigung entgegenzusetzen. Angesagt wären jetzt aber nicht Integrationsverpflichtungen hinter denen kein Durchsetzungswille steht, sondern die Respektierung der israelischen Entscheidung bezüglich der israelischen Hauptstadt Jerusalem. Auch das wäre ein wirksames Mittel der Distanzierung vom muslimischen Hassmob. Zugleich könnte man sich damit zur eigenen Identität und Existenz und zu ihrer Verteidigung bekennen. Auch hierfür gibt es kaum ein besseres Vorbild als Israel.




Ein Gedanke zu „Kontinent der Appeaser und Weicheier?“

  1. Am 9. November 2015 wurde Bnai-Brith-Ordensträgerin Merkel von der jüdischen Gemeinde Münchens mit stehendem Applaus empfangen. Juden weltweit fallen mir immer wieder als Vorkämpfer der multikulturellen Gesellschaft und der offenen Grenzen auf – außer wenn es um Israel geht.
    Dem Selbstbekenntnis von „unserer zentralen Rolle“ bei der „großen Transformation Europas“ einer Barbara Spectre-Lerner habe ich nichts hinzuzufügen. Auch Anetta Kahane, Michel Friedman und Gregor Gysi habe ich genau zugehört.

    Ich meine außerdem, daß es ohne Israel mit einiger Wahrscheinlichkeit keine Renaissance des radikalen Islam gegeben hätte.
    Als die Zionisten 1897 mit der Idee eines jüdischen Nationalstaates an die Öffentlichkeit traten, machten ihnen die Briten verschiedene Angebote – sie aber bestanden auf Palästina.
    Der Erste Weltkrieg wäre mit einem Verhandlungsfrieden zu Ende gegangen – aber als Gegenleistung für Palästina brachten die Zionisten die USA auf Seiten Großbritanniens in den Krieg. Für Deutschland bedeutete dies die Niederlage.
    Es hätte kein Versailles gegeben, vermutlich auch keinen Zweiten Weltkrieg mit all seinen Folgen für Deutschland und Europa bis heute. Die USA wären auf ihrem Kontinent geblieben und der Nahe Osten wäre kein Pulverfaß. Die Golfkriege wurden doch letztlich für Israel geführt, das die Araber seinerzeit vertrieben hat.
    Ich lehne jegliche Verantwortung für Israel und Judentum ab. Juden in Deutschland würde ich gerecht behandeln: Sie sollten genausoviele Rechte haben wie deutsche Nichtjuden in Israel. Wir sollten endlich konsequent getrennte Wege gehen.

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