Gegen Politische Korrektheit,für Grenzsicherung: PiS -Werbespot sorgt für Empörung

In einem aktuellen Werbespot wirbt die polnische Regierung dafür, die politische Korrektheit abzulegen, daß Multi-Kulti Projekt zu beenden und die Grenzen in Europa zu sichern. Dabei setzt sie  auch dank ihrer guten Beziehungen zu Donald Trump in den USA auf  zunehmende Einsicht in den westeuropäischen Regierungen und Staaten,  insbesondere auch auf die transatlantische Geschäftsführerin der Bundesrepublik Angela Merkel.

Hier der Spot, inklusive deutscher Übersetzung:

Bislang hat die polnische Regierung schon vieles versucht, um insbesondere die europafeindliche BRD-Bundesregierung zu disziplinieren und auf einen pro-europäischen  gemeinsamen Kurs inklusive Grenzsicherung zurückzuführen.

So wurden als Diziplinarmaßnahme unter anderem auch Milliarden an Reparatationszahlungen für den 2. Weltkrieg gefordert.  Kritisiert wird  auch, daß in Deutschland der  Focus auf den  Aufstand im Warschauer Ghetto gelegt wird, während für die meisten Polen  der  Warschauer Aufstand der patriotischen polnischen Heimatarmee der für sie wichtigere Aufstand ist (vgl.  Film „Miasto 44“ aus dem Jahr 2014). Diesem wird auch jährlich in kultureller Art und Weise gedacht:

Das dieses deutsche Geschichtsbild zu Verstimmungen führen kann, zeigt sich immer wieder. So hat mit dem Begriff „polnische Konzentrationslager“  das  ZDF  jüngst  Verstimmungen mit unserem polnischen Nachbarn ausgelöst.   „Ausrutscher“  oder steckt  die Ideologie der Vereinigten Bunten dahinter?

Vielleicht genügt dazu ein Blick in den  früheren Ost-Berliner Volkspark Friedrichshain. Dort steht seit 1972 das „Denkmal des polnischen Soldaten und des deutschen Antifaschisten“.  Mit anderen Worten: Die Polen und ihre Soldaten sollen also gefälligst der roten Armee und ihrer deutschen antifaschistischen Helfershelfer gedenken, die im Wald von Katyn zehntausende polnische Soldaten und Generäle verscharrt und kaltblütig ermordet haben. Die Polen sollen gefälligst also jenen gedenken, die heute  wieder den Grenzbaum einreißen wollen und Angehörige der Heimatarmee oder Soldaten generell u.a. als „Mörder“ verunglimpfen.  Das dürfte somit der eigentliche Konflikt zwischen Polen und Deutschland sein. Die polnische Gesellschaft kennt die Gefahr, die durch eine kommunistische Terrorherrschaft ausgehen kann, während der Buntmensch in der BRD die Gefahr im Antikommunismus, also den „Rechten“ sieht. Würde also das „Vereinigre Bunte“ Denkmal in Friedrichshain auf polnischen Grund stehen, so wären die Chancen wohl nicht gering, daß es verändert oder abgerissen werden würde.

 

2 Kommentare zu „Gegen Politische Korrektheit,für Grenzsicherung: PiS -Werbespot sorgt für Empörung“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s