Mit dem Holocaust gegen die AfD

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Sobald es aber um die Würde von Menschen geht, die sich den rotgrünbunten Gesinnungswächtern nicht beugen wollen, wird dieser Grundsatz selektiv ausgehebelt und ausgehöhlt. Dies lässt sich in schöner Regelmässigkeit beobachten. Das „Zentrum für politische Schönheit“ schreckt auch vor Methoden nicht zurück, die weder mit Würde noch mit Intelligenz zu tun haben. Mißliebige Menschen und Dissidenten werden für vogelfrei erklärt.  Die 3-D-Technologie (Diffamieren – Dämonisieren – Denunzieren) gehört zum bewährten Arsenal, den politischen Gegner zu vernichten. Alexandra Bader, deren Beitrag wir hier übernehmen, hat sich zu diesem Thema Gedanken gemacht.

„Wenn das „Zentrum für politische Schönheit“ Verfassungsschutz spielt und Björn Höcke von der AfD belagert und bespitzelt, kann man sich zurücklehnen und sich fragen, was uns das angeht. Schließlich sagte er vor einigen Monaten: „Wir Deutschen – und ich rede jetzt nicht von euch Patrioten, die sich hier heute versammelt haben – wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat“,  was manche als Kritik am Holocaust-Mahnmal betrachten. Auch wenn man nicht auf die Idee käme, jemals wie Höcke zu formulieren, sollte man sich fragen, wer hier in Marsch gesetzt wird. Das „Zentrum“ lobbyierte 2011 für einen Militärangriff auf Libyen und bekämpft seither auch Staatsgrenzen, da wir alle „Flüchtlinge“ aufnehmen sollen. Damit liegt der Verdacht nahe, dass das „Zentrum“ eine Front ist, die gegen die AfD als neue Partei im Bundestag in Gang gesetzt wird. Wie bei bisherigen Aktionen wird als scheinbar künstlerische Provokation verkauft, was mit einem anderen Etikett eher abgelehnt würde. Schliesslich belauschen und observieren Aktivisten (als „Zivilverfassungsschutz“) Höckes Privathaus inklusive Live-Webcam. Der Thüringische Landtagspräsident Christian Carius (CDU) fordert ein Ende des „Psychoterrors“, und Höcke selbst wird rechtliche Schritte setzen.

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So klar wird das nur abseits des Mainstream, und zwar rechts davon benannt: „Die Initiatoren haben nicht nur Betonstelen aus Pappmaché aufgestellt. Angeblich haben sie auch Höcke und seine Familie monatelang mit Kameras observiert und sogar den Hausmüll nach belastendem Material durchsucht. ‚Wir wissen alles‘, sagt Philipp Ruch, der Leiter des Zentrums. ‚Wann Höcke sein Holz hackt, welche Verlage ihm Broschüren schicken, wie er auf Reisen mit seinen Anzügen umgeht, wie es seinen Schafen geht, wo er gerne urlaubt.‘ Kunst ist hier zum Vorwand für Spitzelei, für Erpressung, zu einer Form des Psycho- und molekularen Bürgerkriegs gegen Andersdenkende verkommen. Die Frage nach Stasi-Methoden beantwortet Ruch mit dem Satz: ‚Gegen Nazis wenden wir nur Nazimethoden an.’“ Bezeichnend ist, das von Höcke verlangt wird, vor der Kopie vor seinem Haus oder dem Original-Mahnmal auf die Knie zu fallen und um Verzeihung für die deutschen Verbrechen im 2. Weltkrieg zu bitten. „Mit Tigern gegen Gesetze“ betitelte der „Spiegel“ einen Bericht in der Rubrik „Kultur“: „Aus Protest gegen eine EU-Beförderungsrichtlinie droht das Zentrum für Politische Schönheit, mitten in Berlin Flüchtlinge Tigern zum Fraß vorzuwerfen. Eine syrische Schauspielerin stellte sich nun als Freiwillige vor.“

Video des ZPS

Tatasächlich waren Käfige mit (libyischen) Tigern 2016 vor das Berliner Gorki-Theater gebracht worden, denen natürlich dann keine „Geflüchteten“ serviert wurden. Dass die NATO-Intervention in Libyen den Tod von 90000 Menschen zur Folge hatte, schüttelt Philipp Ruch locker ab („Ich werde alle Toten bei mir aufnehmen!“). Ruch forderte „seit Jahren das militärische Eingreifen der NATO-Staaten in Krisengebiete. Die bisherige geopolitische Empirie zeigt jedoch, dass ein solches militärisches Eingreifen, die Lage erst richtig eskalieren ließ. Afghanistan, Irak und Libyen sind da nur die jüngsten Beispiele.Gerade im Fall Libyen schloss sich Ruch in einer öffentlichen Rundmail vom 26.02.2011 voll und ganz der NATO-Linie an, forderte eine Flugverbotszone gegen Libyen, das Entsenden von ‚Militärbeobachtern‘, Sanktionen gegen Mitglieder der libyschen Regierung und derartiges mehr. Natürlich sind die Forderungen, wie immer in solchen Fällen, als friedensstiftende Maßnahmen deklariert, spätestens im Nachhinein weiß man allerdings, dass solche Schritte stets eine entscheidende Stufe auf der Eskalationsleiter hin zum Angriffskrieg sind.“

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Dabei spielen auch „Menschenrechtsorganisationen“ wie Amnesty und Human Rights Watch mit, und zudem wird Unruhe als scheinbar spontaner Protest von unten geschürt. Damit ist die Agenda klar: Fluchtursachen schaffen – was bedeutet, über Leichen zu gehen und dann Druck auf Aufgabe der Grenzen zu machen, etwa 2015  mit „Die Toten kommen„:“Ursprünglich war geplant exhumierte Leichen von Geflüchteten am gestrigen Sonntag vor dem Kanzleramt zu bestatten, wie es die Veranstalter auch schon in den Tagen davor auf verschiedenen Friedhöfen Berlins gemacht hatten. Die Aktion fand schnell Nachahmer, wenn auch nicht mit echten Toten. Überall im Land wurden im öffentlichen Raum symbolische Flüchtlingsgräber ausgehoben und mit Kreuzen bestückt. Das ‚Zentrum für Politische Schönheit‘ hat offenbar den Nerv der Zeit getroffen.“

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Quelle: FB-Seite Björn Höcke

Man beachte, dass dieser Bericht vom Juni 2015 stammt, also ehe eine Grenzöffnung für illegale Einwanderer erzwungen wurde, für die aber ZPS und Co. den Prätext schufen. Darauf weist Dagmar Henn in einem Beitrag vom September 2015 hin, als überall von „Willkommenskultur“ die Rede war: „In all den Jahren starben Männer, Frauen und Kinder. Viele darunter nicht ertrunken, sondern verdurstet. In all den Jahren gab es nur wenige Bilder und schon gar nicht die groß angelegte Empörung, die jüngst durch die Gazetten schwappte. Allerdings hatte das Bild des toten Kindes (= Aylan Kurdi, dessen Vater in der Türkei lebte und Schlepper war) ein kleines Vorspiel. Die Aktion des ‚Zentrums für politische Schönheit’vor dem Bundestag. Auch hier gab es Einiges, das überrascht. Man sollte nicht glauben, dass man so einfach jederzeit vor dem Bundestag Löcher in den Rasen graben darf. Dass der milde Polizeieinsatz, der auf den Videos von dieser Aktion zu sehen ist, alles ist, was der Apparat hergibt. Nein, in Summe blieb eher der Eindruck einer mindestens geduldeten, wenn nicht gar geförderten Veranstaltung. Man könnte die Betreiber dieser Aktion für unschuldige Humanisten halten – wenn sie nicht auch schon als Befürworter eines Militäreinsatzes in Syrien aufgetreten wären. Was damals – also vor wenigen Monaten – Rätsel aufgab, ist jetzt klar zu entschlüsseln. Diese Aktion und das Bild gehören zusammen.“

ZPS beerdigt Syrer

Diese Chuzpe muss man erstmal haben: Das ZPS warb dafür, in Syrien zu intervenieren und weinte dann Krokodilstränen um Menschen, die beim Versuch starben, sich nach Europa in Sicherheit zu bringen. Das erinnert an die Avaaz-Aktion „Singen gegen den Terror“ im Dezember 2016 in Berlin (ehrlich wäre „Singen für Krieg, für asymmetrischen Krieg, für Terror und für Regime Change, demnächst auch bei uns“). Damals merkte ich an, was auch für ZPS-Fans gilt: „Man kann ironischer Weise bei Avaaz auch eine Petition unterzeichnen, die den Stop der Avaaz-Petition für eine No-Fly-Zone in Syrien fordert. Als Plattform dient Avaaz dazu, die Mailadressen von Unterstützern zu bekommen, die dann auf alles hingewiesen und für die Agenda eingespannt werden. Dass No-Fly-Zones mit Bodentruppen durchgesetzt werden und in diesem Fall auch Krieg mit Russland bedeutet hätten, spielte in der Debatte zur US-Präsidentenwahl eine grosse Rolle. Spätestens bei der Destabilisierung Libyens hätte Avaaz in kritischen Kreisen enttarnt sein müssen, lobbyierte es doch auch hier für eine No-Fly-Zone. Doch das wollen Lämmer nicht hören, die ganz brav und lieb ‚gegen den Terror singen‘, wenn man sie dazu aufruft und die sich schon lange nicht mehr mit den Hintergründen internationaler Politik befassen.“

Henn sammelte Puzzleteile: „Das Unheimlichste am Flüchtlingstheater ist, dass es sich in eine ganze Kette ähnlich makaberer Inszenierungen einreiht. Das begann spätestens mit der Bewerbung des Maidan und Herrn Klitschko, setzte sich fort mit MH17 und erreichte einen schaurigen Höhepunkt Anfang des Jahres mit ‚Ich bin Charlie‘. All diese Ereignisse wirkten gemacht, wurden bis zur Überwältigung emotional aufgeladen und massiv medial verwertet. In allen Fällen gab es eine offizielle Erzählung, die nicht kritisiert werden durfte. In allen Fällen war insbesondere die Erwähnung von Interessen tabuisiert, während gleichzeitig ein ganzer Schwall von ‚Werten‘ über das verblüffte Publikum ergossen wurde. Seit ‚Ich bin Charlie‘ werden zudem noch ganze Massen zu öffentlichen Bekenntnissen mit einbezogen. Diese ‚Werte‘ bewegen sich weitgehend im Bereich reiner Behauptung. Niemand, der sich je mit den Eigentumsverhältnissen der Medien befasst hat, würde ernstlich erklären, bei uns herrsche Meinungsfreiheit. Niemand, der die perfide Szene mit Angela Merkel und dem palästinensischen Flüchtlingsmädchen gesehen hat (‚Ich möchte sie einmal streicheln‚), kann an die ‚Willkommenskultur‘ von „Lichtdeutschland“ glauben. Aber die Inszenierung wird von Mal zu Mal verstärkt. Die Erzählung von den syrischen Flüchtlingen folgt auch geopolitischen Interessen. Wolfgang Ischinger, das außenpolitische Sprachrohr der Allianz, hat, wie German Foreign Policy akkurat wie immer berichtet, schon den Einsatz der Bundeswehr in Syrien gefordert; gegen Assad, versteht sich. Ähnliches ist sowohl in Großbritannien als auch in Frankreich geschehen. Aber es steckt mehr in der Geschichte.“

Der Wikipedia-Eintrag des ZPS hält fest: „Am 29. September 2015 wurde per Crowdfunding auf Indiegogo ein Projekt unter dem Namen Die Brücke – Retten wir Europas Humanität ins Leben gerufen, bei dem scheinbar eine Brücke errichtet werden sollte, die Europa mit Afrika verbindet. Diese Brücke sollte bis 2030 fertiggestellt werden und dann einen sicheren Fluchtweg von einem Kontinent zum anderen ermöglichen.Das Vorhaben, eine Brücke zu bauen, erwies sich als Satire bzw. Kunstaktion. Tatsächlich wurde aber Geld für eine fest verankerte Rettungsplattform auf dem Mittelmeer gesammelt. Der Zielbetrag der Kampagne lag bei 19.600 Euro. Bis zum Kampagnenende am 7. Oktober 2015 spendeten 632 Personen insgesamt 21.687 Euro. Am 5. Oktober 2015 wurde die Rettungsplattform im Mittelmeer verankert.“ Die „Jean Monnet-Brücke“ zeigt, wohin die Reise geht, in Richung Sturm Europas.  Unter „Komplizenschaft“ lesen wir auF der WebseitE des ZPS: „Sorgen Sie für Stress – unterstützen Sie uns jetzt! Als Komplizin leisten Sie einen unschätzbaren Beitrag zur Erregung öffentlicher Unruhe – für einen aggressiven Humanismus. Werden Sie jetzt konkret und machen Sie grenzüberschreitende Eskalation möglich. Sie erhalten nirgendwo so viel Aufruhr und Dissens für jeden gespendeten Euro wie bei uns.“  George Soros könnte das nicht besser formulieren.

Typisch ist auch positive Presse in diesem Stil: „Das ZPS beobachte Höcke, der seinen Wohnsitz in Bornhagen einmal als ‚kleines Bullerbü‘ bezeichnete, seit zehn Monaten vom angemieteten Nachbargrundstück aus. Das Kollektiv schlägt dem Politiker einen Deal vor: ‚Wenn er sich bereit erklärt, vor dem Mahnmal – in Berlin oder Bornhagen – auf die Knie zu fallen wie einst Willy Brandt, um für die deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs um Vergebung zu bitten, würde die zivilgesellschaftliche Überwachung vorerst eingestellt. Andernfalls wird die Zivilgesellschaft in die gewonnenen Erkenntnisse unter dem Motto *Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser* mit einbezogen. Mehrere aufschlussreiche Dossiers stehen zur Veröffentlichung bereit.’“ Charakteristisch bei verdeckten Aktionen zur Beeinflussung der Politik ist das Unterstützen einer Kriegs- und Regime Change Agenda, zu der auch das Forcieren von Masseneinwanderung zur Destabilisierung gehört.Und da sich immer mehr Kritik regt und die AfD nicht zuletzt deshalb in den Bundestag eingezogen ist, wird die Nazikeule ausgepackt und geschwenkt. Sonst könnten ja noch mehr Menschen meinen, dass Willkommen Heißen den Holocaust nicht ungeschehen macht, zumal Israel selbst eine klare Position hat und aktuell 40.000 Afrikaner abschieben will.

PS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgbung. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)“

4 Kommentare zu „Mit dem Holocaust gegen die AfD“

  1. Skandalisieren, Stigmatisieren, Dezimieren und 3-D-Technologie: die Strategie machtversessener Opportunisten jede Opposition zu torpedieren. Sie verdrehen politischen Gegnern das Wort im Mund, agieren mit Halbwahrheiten und setzen auf die Kraft der Gerüchte. Es lohnt sich, den Wortlaut der Interviews und Reden von Frauke Petry („Schießbefehl“), Akif Pirincci („KZ-Rede“) oder Björn Höcke (Dresdner Rede am 17.1.2017) zu lesen.
    Eine genauere Befassung mit dem Wortlaut und Hintergründen von Interviews und Reden entlarvt die Perfidie, mit welcher wahrheitsscheue Medien kolportierte Halbwahrheiten in gewissenloser Manier zum Zwecke der Vernichtung des politischen Gegners instrumentalisieren.
    Auszüge aus der inkriminierten Rede von Björn Höcke am 17.1.2017 in Dresden:

    „Unsere einst stolzen Städte verwahrlosen immer mehr und sind Brutstätten von Kriminalität und Gewalt und leider oftmals Heimstätte von radikalen Islamisten. Unser einst fruchtbares Land verliert seine Bewohner, verödet aufgrund einer desaströsen und völlig falsch angelegten Strukturpolitik. Unsere einst schöne Heimat wird zusehends durch hässliche Bauten, Windräder und eine chaotische Besiedlung verunstaltet. Unsere einst kraftvolle Wirtschaft ist nur noch ein Wrack, neoliberal ausgezehrt. Unser einst beneideter, unser einst weltweit beneideter sozialer Friede ist durch den steigenden Missbrauch und die Aufgabe der national begrenzten Solidargemeinschaft sowie durch den Import fremder Völkerschaften und die zwangsläufigen Konflikte existenziell gefährdet.

    „Und bis heute sind wir nicht in der Lage, unsere eigenen Opfer zu betrauern.“

    „Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“

    „Anstatt die nachwachsende Generation mit den großen Wohltätern, den bekannten, weltbewegenden Philosophen, den Musikern, den genialen Entdeckern und Erfindern in Berührung zu bringen, von denen wir ja so viele haben,…vielleicht mehr als jedes andere Volk auf dieser Welt…, und anstatt unsere Schüler in den Schulen mit dieser Geschichte in Berührung zu bringen, wird die Geschichte, die deutsche Geschichte, mies und lächerlich gemacht.“

    „So kann es, so darf es und so wird es nicht weitergehen. Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstauflösung.“

    „Und diese dämliche Bewältigungspolitik, die lähmt uns heute noch viel mehr als zu Franz Josef Strauß‘ Zeiten. Wir brauchen nichts anderes als eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad.“

    „Wir brauchen eine lebendige Erinnerungskultur, die uns vor allen Dingen und zu allererst mit den großartigen Leistungen der Altvorderen in Berührung bringt.“

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  2. Markus Kink spottet über Spitzel und Aktivisten des „Zentrums für politische Schönheit“:

    Aktivisten™! (Satire)

    Ein Kunstprojekt nennen sie es, die sogenannten Aktivisten. Aber die Kunst ist natürlich ein vortreffliches Streitthema – ist das Kunst oder kann das weg?
    Die Linken haben eine sehr merkwürdige Vorstellung von Kunst, wenn dazu gehört, eine ganze Familie zu bespitzeln und in bester Stasi-Manier Dossiers anzulegen oder als Begründung für dieses Projekt Sätze dienen, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

    Aber was „Links“ ist, ist natürlich immer moralisch überlegen und hat die geballte Macht der Meinungsmedien im Rücken. Wer sich gekonnt in Szene setzt, der kann auch gequirltes Dünnflüssiges als Kunst an den Mann bringen.

    Und in Szene setzen können sie sich, die Aktivisten und Freunde der Antifa, man könnte glauben, dass die Meinung dieser Leute so etwas wie ein heiliger Gral in dieser Republik ist. Und ganz offensichtlich glauben sie das auch, ganz frei nach Falco, Gott hab ihn selig: Die ganze Welt dreht sich um mich, denn ich, ich bin ein Aktivist!

    Also wollen wir uns mal ansehen, was denn das für Gestalten sind, die Kinder terrorisieren und anderer Leute Müll durchwühlen, um Dossiers zu erstellen.
    Aktivisten – allein der Begriff schon ist eine Zumutung für jeden denkenden Menschen: Wenn ich als „Rechter“ bei einer Pegida-Demo mitlaufe und meine verbrieften Grundrechte wahrnehme, bin ich ein Rechtsextremist. Der „Linke“ der mir auf dieser Demo einen Stein an den Kopf wirft und anschließend mein Auto abfackelt, dessen Narrenhände an allen anderen Tagen Fassaden und öffentliche Verkehrsmittel mit „Refugees welcome“ beschmieren – DER ist ein AKTIVIST™.
    Nur mal zur Begriffsklärung.

    Sie selbst sehen sich wohl in der Nachfolge der republikanischen Freiwilligenverbände, die im spanischen Bürgerkrieg idealistisch gegen die Putschisten Francos kämpften: No parasan! Heute frei übersetzt wohl „Du kommst hier nicht rein, Nazi“ oder „Rassisten werden hier nicht bedient“.

    Überhaupt: „Zentrum für politische Schönheit“ – den meisten Aktivisten möchte ich nicht im Dunklen begegnen. 30 Piercings pro Person und Augenbraue – wohl eher „Zentrum für peinliche Mutationen“

    Ich spiele ja auch schon länger mit dem Gedanken, Aktivist zu werden – das Problem ist nur, neben Familie und Beruf hat man kaum Zeit für andere Aktivitäten. Also dachte ich mir, wenn die linken Aktivisten das können, dann kann ich das auch: Hin zum Amt und Stütze beantragen und Zeit für viele Aktivitäten haben. Leider funktionierte das nicht so wie gedacht – der Sachbearbeiter sagte, ich sehe nicht wie jemand aus, der schon in frühester Jugend mit den Verbrennungsrückständen diverser Pflanzen und Pilze in Berührung gekommen ist.

    Antrag abgelehnt – immerhin ist jetzt klar, warum es keine rechten Aktivisten gibt.

    Wobei ich nicht glaube, dass das der einzige Grund ist, warum so viele Aktivisten keinen Job haben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die meisten Arbeitgeber einfach genervt sind, dass die zum Schreiben einer 5-zeiligen E-Mail 2 Stunden brauchen, weil sie alle möglichen Geschlechter genderkonform anreden.

    Tatsächlich gibt es Unterschiede bei den Aktivisten, was den Grad der Gewaltanwendung oder die Körperhygiene angeht, aber alle haben diese beiden Punkte gemeinsam:

    Mutti streicht ihnen täglich ihre Demostulle, weil sie mit 45 noch daheim wohnen und alle erfüllen die Mindestanforderung an Aktivisten: Ein Studium von 20 Semestern Sozialromantik oder Tanztherapie.

    Die Aktivisten vor Höckes Haus nennen sich selbst „Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit“ und bezeichnen ihre Schnüffel- und Denunziationstätigkeit als „aufwendigste Langzeitbeobachtung des Rechtsradikalismus in Deutschland“. Zum Fremdschämen sogar für Frau Roth geeignet.

    Aber, liebe Aktivisten, auch wir können Kunst und würden euch gerne ein Mahnmal vor der Haustür errichten. Als Hobbykünstler habe ich ein paar Ideen, die den Euren recht ähnlich sind – das Monument soll einen direkten Bezug zu eurer Gedankenwelt herstellen. Ich möchte an dieser Stelle noch nicht zuviel verraten – aber es hat mit Exkrementen zu tun. Einem riesigen Haufen davon.

    Wir sammeln schon eifrig.

    Markus Kink

    https://www.welt.de/…/Hoecke-soll-auf-die-Knie-gehen-Ist-da…

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