Kein Bock auf Rauchverbot und buntes Tempolimit: Österreich wird frei

70 kann zu schnell sein bei Glätte, Nässe und dichtem Verkehr, und zu langsam bei guter Sicht und freier Bahn. Das würde dafür sprechen, daß ein selbstverantwortlicher Kraftfahrzeuglenker die Lage vor Ort besser beurteilen kann als ein pauschales Verbotsschild.

Bei den Koalitionsverhandlungen in Österreich überrascht die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) derzeit mit Forderungen, die auf eine Aufbrechung des bunten Verbotsstaates hinauslaufen und den Bürgern wieder mehr Freiheiten ermöglichen können. Das eine betrifft die vielen unnötigen Entschleunigungen des Verkehrs mit Hilfe von Tempolimits, die zu Bremsvorgängen und Staus führen.  Demnach können zukünftig auf Österreichs Autobahnen wieder bis zu 160km/h  erlaubt werden. Auch der Entschleunigung wegen der Aluhut-CO2-Angst auf Autobahnen wird eine Absage erteilt. Bislang gilt  deshalb an vielen Stellen der österreichischen Autobahnen, beispielsweise bei Salzburg oder beim Knoten Haid in Oberösterreich ein Tempolimit von 100 oder gar nur 80 Stundenkilometern. 

Vorrang für lahme Kröten und Frösche?

Mit einer Aufhebung des Tempolimits können Urlauber die nach oder durch Österreich fahren wollen, künftig also  bis zu eine Stunde Zeit pro Durchfahrt  sparen und so wertvolle Urlaubszeit gewinnen. Auch für Österreich selbst kann sich die Sache lohnen: Leute, die früher noch mit 100 über die Landschaften und Schleichwege ohne Pickerl und Vignette gefahren sind, sind nun mehr motiviert, die Autobahn zu benutzen und für den spürbaren Zeit – und Freiheitsgewinn dann

Alle Beschränkungen aufgehoben. Das Lieblingsschild der Autofahrer. An immer weniger Stellen ist es auffindbar. Die neue Koalition in Österreich könnte das ändern.

eben die Autobahngebühr zu bezahlen. Die Folge: Die Luftqualität in den kleinen Ortschaften abseits der Autobahnen steigt.  Es ist ohnehin unverständlich, warum man einerseits Menschen ab 18, teilweise sogar ab 16 für verantwortlich hält, ein Kraftfahrzeug sicher durch den Straßenverkehr zu führen, andererseits jeden noch so sicheren Abschnitt dann in der Praxis mit Beschränkungsschildern zupflastert, weil man ihm das selbstverantwortliche Fahren dann eben doch nicht zutraut.

Es mag Zufall sein, daß etwa gleichzeitig mit den Plänen der FPÖ in Österreich bekannt wurde, daß in Deutschland  möglicherweise eine knappe Mehrheit  für Tempolimits auf Autobahnen seien. Vermutlich dann bald nicht nur auf Autobahnen, sondern auch noch auf Fahrradwegen,  Feldwegen,  und auf anderen bunten Abwegen.  So vermeidet man es, in die Nähe  des rechten Trumpelpfades gerückt zu werden.  Tempolimit natürlich im Sinne der Vereinigten Bunten nur nicht für Zuge, weder für den Schulzzug noch für andere Züge, denn hier steuert ja der Staat selbst.

Doch nicht nur beim Tempolimit will die FPÖ Verbotsbeschränkungen im Sinne von „Freie Fahrt für freie Bürger“ entfernen, sondern auch was das Recht der Bürger betrifft, wieder Herr im eigenen Land und Haus zu werden. So sollen künftig wieder Bürger, die andere bewirten wollen, wieder selbst frei entscheiden dürfen, inwieweit sie das Rauchen in ihren Räumen erlauben möchten oder wie sie selbst diese Frage regeln wollen. Der „Müssen ist bunt“ Staat soll sich somit künftig heraushalten. Bürger erhalten damit ihren Stolz, ihre Eigenverantwortlichkeit zurück. Bunte Zwangsverbote zum Rauchen dürften auch kaum im Sinne der Bürgerrechte des Grundgesetzes sein, im Gegenteil Anwälte sprechen von Verfassungswidrigkeit.

Rauchverbot? – Entscheiden wir selber. Den Staat brauchen wir dazu nicht.

Die bunte Argumentation für ein Rauchverbot ist nämlich ähnlich die, wie sie beim Straßenverkehr oder der Industrie eingesetzt wird, die ja auch Gestank verursacht. Bunt will verbieten, daß wo gehobelt wird, auch Spähne fallen. Deshalb hat Bunt ja in Deutschland schon verboten, daß man im Winter seinen Motor warmlaufen lässt.  Und verteufelt zusätzlich mal den Diesel , mal den Benziner, und später wenn der Kunde dann das Elektroauto gekauft hat, dann natürlich auch das Elektroauto.  Es soll nur noch – natürlich aus ihrer Sicht – absolut nötigste erlaubt sein.  Und diese Vorstellungen ändern sich  dazu noch ständig.  Umweltschutz im Sinne der EU-Diktatur erfordert also hohe Opfer: Die der persönlichen Freiheit, aber auch die Zerstörung der bisherigen mitmenschlichen Leitkultur und jede Form  traditioneller heimatbewußter Selbstverantwortung.

 

 

3 Kommentare zu „Kein Bock auf Rauchverbot und buntes Tempolimit: Österreich wird frei“

  1. „Stolz“ hängt damit zusammen, dass man andere mit seinem Qualm vergiften darf? Wann kommt das „Freiheitsrecht“ für Migranten, andere zu vergewaltigen, wie es ihnen passt?

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  2. In der türkischen Teestube unter Männern wird geraucht was das Zeug hält. Ebenso in Raucherclubs. Selbst in Bayern mit striktem Rauchverbot. In der Nähe Neuschwansteins kann man am Sonntag im Edeka Einkaufen. Weil der Edeka in einer Tankstelle integriert ist. Trotz strikten Sonntagsladenöffnungsverbot. Wenn wenige also unbedingt Rauchen in ihrem Lokal haben wollen und andere ihr Geschäft eben auch am Sonntag öffnen wollen dann soll das meiner Meinung nach ihre Sache sein. Einen Zwang das die Mehrheit solche Angebote dann auch nutzt ist damit ja nicht verbunden. Und der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beinhaltet ja bereits das man andere nicht über ein normales Maß hinaus vergiftet oder belästigt. Wenn mein Nachbar mit seinem Auto bei mir vorbeifährt kommt zwar etwas Gift in meinen Bereich aber das ist eben noch im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Und das war eigentlich die Idee in dem Gedanken. Dinge wie Ruhestörung und Rauch untereinander Regeln anstatt Gerichte und Gesetze bemühen. Denn die Polizei würde dann wohl immer weniger Zeit dafür übrig haben Vergewaltiger etc. Zu verfolgen. Schon jetzt sind die meisten Einsätze wegen dem Verkehr und Dingen wie Ruhe und Geruchsbelästigung.

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