Rassisten konsumieren gratis

„In Deutschland leben rund zwei Millionen sogenannte Dumpfbacken, eine dumpfer als die andere. Gründe dafür sind die Ernährung, das Lebensumfeld und die Gene.“ Im Bereich der Kommunikation verfügen Dumpfbacken und Buntblödel über einen explizit überschaubaren Wortschatz. Aber dieses Manko kaschieren und kompensieren sie mit Nachdruck durch ein um so bedeutungsschwangeres Vokabular. Zu den unverzichtbaren Gassenhauern und verbalen Faßbomben dumpf- und buntbackiger Diskussionskultur gehören so krude Kreationen wie „sexistisch“, „rassistisch“, „gender“ oder „homophob“. Ohne im Grunde zu verstehen, wovon er/es eigentlich redet, fühlt sich der gemeine Buntblödel durch den populistischen Gebrauch dieser Kampfvokabeln sogleich moralisch in der Championsleague. Intellektuell bewegen sich Buntblödel auf dem Niveau von Hooligans. Nichts geht über simple Feindbilder. Im Schutz der Horde wähnen sich Jammerlappen unbesiegbar. Während Hooligans durch Vandalismus Duftmarken setzen, setzt der Buntblödel Zeichen gegen Rassismus. Koranische Testosteronbomber steuern Lkws in Menschenmengen, oder falls gerade weder Dolch noch Lkw zur Verfügung stehen behilft er sich mit „Ich fick deine Mutter!“

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Hyperventilations-Anedkdote für Grüne

Die Gastronomie wird zunehmend zum Schlachtfeld der Buntblödel. Miriam Heigl als Leiterin der „Fachstelle für Demokatie“ (und Dämonisierung) hat den Kampf gegen Rassismus zur Chefsache erklärt. Sie instruiert Gastronomen darüber, wer noch feste und flüssige Nahrung ungestraft zu sich nehmen darf und wer nicht. Denkt man Heigls Fatwa zu Ende, riecht das nach Lobbyismus. Nicht zuletzt für Bestattungsunternehmen. Innerhalb bunter Wirtshäuser und Biergärten Bierleichen, außerhalb verhungerte und verdurstete Rassisten. Markus Kink hat die Gastronomie getestet und ist in Regensburger Kneipen abgetaucht in die Abgründe oberpfälzer Blockwartkultur.

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Kein Bier für Nazis Apartheid – alter Wein in neuen Schläuchen

Regensburg ist bunt!

„In PC we Trust

Zugegebenermaßen:
Dass ich ausgerechnet Regensburg ausgesucht habe, liegt daran, dass ich dienstlich oft dort bin und es daher sehr gut kenne. Ich vermute, es ist in den allermeisten Städten so.

Achtung, SATIRE

Egal wo man in Regensburg zum Essen geht – Studentenkneipe oder gehobene Gastronomie spielt dabei keine Rolle – wird man bereits an der Eingangstür von einem Aufkleber begüßt:

“Rassisten werden hier nicht bedient!”

“Puh”, denke ich, “Gott sei Dank bin ich ja keiner” und folge meinem knurrenden Magen in ein belebtes Cafè
(später stellt sich dann heraus: ich bin doch einer! Man lernt nie aus…).

Ich bin jetzt aber doch neugierig auf diese Aktion geworden.

Nachdem ich schon mehrmals hier gewesen bin, wage ich es, den mir bekannten Wirt sehr vorsichtig in ein diesbezügliches Gespräch zu verwickeln.
(Anmerkung für mein Tagebuch:
Vorsicht bei Gesprächen mit Männern, die im Juni Wollmützen tragen, besonders in Kombination mit Dreadlocks)
(Anmerkung 2: beim nächsten Mal sicherheitshalber hinterlassen, wo ich hingehe. Sehr viel alte Gemäuer, Donau sehr nah)

Schnell stellt sich heraus, dass er einer der Mitinitiatoren der Aktion ist und geschmeichelt von soviel Interesse verrät er mir auch, dass die Aktion so erfolgreich ist, dass auch in anderen Städten Nachahmer findet:

www.keinebedienungfuernazis.de – macht euch selbst ein Bild.

Im Verlauf des Gespräches erkennt er großen Missionierungsbedarf bei mir.
Zu einschlägig wohl mein konservativ-konspiratives Erscheinungsbild (Anzug, mittleres Alter, kurze Haare und – im studentischen Regensburg hochgradig verdächtig: keine Mütze, kein leichter Potgeruch an meiner Kleidung)

Und so lasse ich eine ideologische Moralpredigt über mich ergehen, in der er seine Definition von Rassismus und seine Vorstellung vom Wesen eines Nazis zum Besten gibt.

Er redet sich so sehr in Rage, dass er mir sogar geplante Projekte seines Aktionsbündnis verrät:

“Kein Blut für Nazis” (die Notaufnahmen der Krankenhäuser) und “Schnackseln gegen Rechts” (in Anlehnung an ein Berliner Antifaprojekt)

Als er in seinem Monolog bei den faschistischen Organisationen CSU und CDU anlangt, wage ich den zaghaften Einwurf, es handle sich doch schließlich um demokratische Parteien.

Ein Fehler, ein schwerer Fehler.

Ein Fehler, dessen Tragweite ich nur mit dem Aufbrechen der mütterlichen Plätzchendosen vor Weihnachten vergleichen kann.

Alle Gespräche im Raum verstummen.

Mein rasch durch den Raum schweifender Blick verrät mir zweierlei:

Zum einen sind alle Blicke auf mich gerichtet.
Zum anderen bin ich der einzige im Raum, der keine Wollmütze trägt.

Während mich der Inhaber mit sich überschlagenden Stimme als Drecksnazi und Rassistenschwein beschimpft, prüfe ich meine Möglichkeiten:

Kämpfen?
Meine letzte Bierzeltschlägerei liegt mehr als 20 Jahre zurück und – da muss ich meiner Frau wohl oder übel Recht geben – seit ich nicht mehr rauche, bin ich ein wenig aus dem Leim gegangen.

Flüchten?
Scheidet leider aus den gleichen Gründen aus.

Hilfe holen?
Während ich noch auf die Empfangsbalken meines Handys schiele, entbinden mich kräftige Hände, die mich am Kragen packen, von der Notwendigkeit einer Entscheidung.

Unter Beschimpfungen werde ich unsanft vor die Tür gesetzt und noch während ich mir den Staub vom Anzug klopfe und das Blut aus dem Gesicht wische, freue ich mich über meinen Etappensieg über diese Antifabrut:

Sie haben vergessen, mich abzukassieren!

Ein Tagesgericht und ein kleiner Spezi
machen zusammen 8 Euro!

Das nächste Mal zum Edelitaliener.

Markus Kink

Ein (halbwegs ernstgemeinter) Nachtrag:

Dass die Linken und die Antifa ausgerechnet in den Universitätsstädten wie Regensburg oder Passau so stark sind, macht mir Hoffnung:

Es handelt sich um studentische Jugendsünden, die hoffentlich mit dem ersten Job und der Familiengründung verfliegen.

Sie tun es aus dem gleichen Grund, aus dem Sascha Hehn einst Pornos drehte:

Sie sind jung und brauchen das Geld….“

Ein Gedanke zu „Rassisten konsumieren gratis“

  1. „Ohne im Grunde zu verstehen, wovon er/es eigentlich redet, fühlt sich der gemeine Buntblödel durch den populistischen Gebrauch dieser Kampfvokabeln sogleich moralisch in der Championsleague.“
    Sehr schön. Die Zeit der Linksdiktatur neigt sich dem Ende, deshalb die Aggressivität. Sie haben Angst vor dem was kommt, wenn ihre Kartenhäuser mit Moralaufdruck zusammenbrechen.

    Gefällt mir

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