Geisterbeschwörung mit Dr.jur.-theol. Absurd. Delirium ante portas.

Lauscht man den Videobotschaften von Heribert „Ayatollah“ Prantl, beschleicht den besorgten Zuhörer regelmässig ein Gänsehautgefühl. Mit geradezu exorzistischer Rhetorik beschwört ein Gespenst mit Krawatte in erlkönighaftem Ton den virtuellen Ansprechpartner aus den Redaktionsräumen der „Süddeutschen Zeitung“.

Heribert „Ayatollah“ Prantl ist leicht entflammbar. Vor allem, wenn ihm jemand das Kraut ausgeschüttet hat. Dieses Mal waren es die Wahlen in Österreich.

Das Abschneiden der AfD in Niedersachsen mag Prantl in seiner Rage noch ein wenig besänftigt haben. Die Wahlerfolge diverser Populisten bei den Wahlen am 15.10.2017 in der Alpenrepublik aber dürften von Prantl wie Dantes Inferno rezipiert worden sein.

Nach vermutlich unruhigem Schlaf ließ Prantl am Tag danach in den Redaktionsräumen der „SZ“ via Videobotschaft seine Bannstrahl-Qualitäten aufblitzen und wetterte wie der Leibhaftige nach einer Sturzgeburt. In manchen Passagen so halluzinogen, daß man sich des Eindrucks nicht immer erwehren konnte, ein Relikt aus der Voodoo-Epoche nimmt wieder Fahrt auf.

Auszüge aus Prantls krasser Videobotschaft und ungewollter freakshow:

„Die zwei führenden Parteien sind in krassem Maße populistisch, in krassem Maße fremdenfeindlich, xenophob und rassistisch.“

P.S. Prantl konnte möglicherweise nicht wissen, daß „fremdenfeindlich“ und „xenophob“ gleichbedeutend sind. Aber eine alte oberpfälzer Bauernregel besagt, daß wer mit dem Darm denkt, dem Gesagten mehr Schubkraft verleiht.

Um dann fort zu fahren (in mehrdeutiger bairischer Semantik):

„die SPÖ hat sich davon anstecken lassen. Die Wahlerfolge der Rechtsaußen Parteien, der Parteien mit profund fremdenfeindlichem Charakter, sind in Österreich in der Mehrheit. Es ist etwa so in diesem schönem Land, als ob in Deutschland die AfD die Macht übernommen hätte.“

Dann schwurbelt und poltert Prantl in quartalsdemagogischem Eifer über „Erdbeben, Erdrutsche und Lawinen.“ Vermutlich in Unkenntnis sedierender und gesundheitsfördernder Effekte von Ausnüchterungszellen.

„Die großen Parteien haben diese Fremdenfeindlichkeit mit aufgepäppelt. Sie haben die Politik der FPÖ übernommen, sie haben sich „haiderisiert„. Sie haben sich selbst vergiftet. Und nun hat sich ein ganzes Land vergiftet.

Die ÖVP, eine traditionsreiche Partei, und partiell auch die SPÖ, hat solange die Formeln der FPÖ nachgebetet, sich injiziert, diese inhaliert, bis sie selber der FPÖ immer ähnlicher geworden sind.

Das ist eine schlimme Entwicklung für ein schönes Land. …..

Es ist, das lehrt Österreich, es ist ein Fehler, Menschen aufzuhetzen. ….

Es wird schwierig sein, Österreich wieder zu enthetzen, die Hetze aus dieser Politik wieder heraus zu nehmen und das Land zu entgiften.

Man frägt sich momentan, wer soll das leisten, wer kann das Land wieder entgiften, und wie soll das gehen?

Hoffen wir für Deutschland, daß das österreichische Beispiel abschreckend ist. Daß diese CSU nicht etwa Lust verspürt, sich in eine FPÖ/ÖVP zu verwandeln. ….

Eine quasi haiderisierte CSU wäre kein Koalitionspartner in Berlin mehr.

Deutschland braucht keine Österreichisierung.“

So weit, so gut. Prantl hat Dampf abgelassen und schwarzer Rauch ist aufgestiegen. Ayatollahs Fatwa gegen die Alpenrepublik war Schmarrn vom Feinsten. Kaiserschmarrn sozusagen. Prantl, selbsternannter Kommissar für Entgiftung, brilliert einmal mehr mit haarsträubenden Phantasmagorien.

Kaiserschmarrn aus Edelfeder

Prantl, der bei linksextremen Gewalttaten durch dröhnendes Schweigen notorisch in der pole position ist, und RAF-Verbrechern wie Rolf Pohle (2004 in Athen verstorben) ziemlich irrlichternde Nachrufe klammheimlicher Bewunderung widmet, taugt wenig als Kompaß des common sense. Im Gegenteil, seine übergriffige Videobotschaft kommentierten erstaunlicherweise sogar die gewohnt linksorientierten SZ-Leser mit wenig Zustimmung – um es diplomatisch zu formulieren.

Prantl scheint Bodenhaftung und Erdung verloren zu haben. Er faselt von „injizieren, inhalieren, selbst vergiften, haiderisieren, entgiften“ wie ein aus der Zeit gefallener Junkie. Andererseits entbehrt seine Suada nicht einer unfreiwilligen Komik, wenn er als Entgiftungs-Experte schwurbelt und schwadroniert.

Sozialisiert durch Individualrechtsdogmatik, Nationalmasochismus und naiv-aggressive Buntblödelei hält sich Prantl anscheinend selbst immer noch für die Speerspitze der Avantgarde. Dass er am Ende der Fahnenstange trommelt und marschiert, die rote Laterne trägt und am Widerhaken zappelt, da bedürfte es wohl reinigender Aufenthalte in  Ausnüchterungszellen, um sich dessen gewahr zu werden.

Hört man statt Prantl einem der selben Generation angehörigen Juristen Dr. Peter Gauweiler (CSU), dann ist das im Gegensatz zu Prantl, nicht nur ein intellektueller Genuß. Im Gegensatz zum ideologischen Luftikus Prantl haben Gedanken und Aussagen von Gauweiler Format.

Anhang

Humanitärrecht vom Berg Sinai

Nur wenige Tage vor seiner Österreich-Nazifizierungs-Philippika trat Humanitärtheologe Heribert Ayatollah Prantl bei Anne Will als personifizierter Rechtsstaat auf und stauchte Markus Söder zusammen. Der merkte trocken an „Wer schreit, hat Unrecht, sagte meine Mutter immer“. Unrecht hatte Ayatollah Prantl wie so oft vor allem deshalb , weil er „Rechtsstaat“ und Humanitärstaat gleichsetzte und behauptete, letzterer komme vom Berg Sinai und dürfe nicht von gewählten Gesetzgebern wie Söder angetastet werden.

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Heribert Ayatollah Prantl     Talkshow-Platzhirsch und als „King Kong des Feuilleton“ ambivalent-durchwachsenes Renomée genießend                                                                                                  „Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand“ (Ludwig Thoma)                                                                                                                                                    Nota bene:  Eventuelle Gemeinsamkeiten mit noch lebenden Personen wären reiner Zufall

Tertullian-Prantl: „Ich hoffe weil es verrückt ist“

Der Jurist und Journalist Heribert Prantl veröffentlichte 2015 die Streitschrift „Im Namen der Menschlichkeit“. Darin prangert er Europas unmenschlische Unlust an Mittelmeer-Völkerwanderung an und fordert die Ansiedlung der einwanderungswilligen Afrikaner als Fellachen in Mecklenburg-Vorpommern und anderen Landstrichen, wo moderne Landwirtschaft europäischer Art unrentabel wird. Dirk Schümer bewertet Prantls Predigt in der Springer-Welt als weltfremd und „zynisch“.  Für Prantl selbst hingegen hat das Schönreden alternativloser Untergangsszenarien Methode.  Er nennt es mit einem neuen Buchtitel „Die Kraft der Hoffnung“ und vergleicht es mit den Illusionen eines Krebspatienten.  Er selber nennt diese alternativlose Methode „verrückt“. Damit erreicht seine Humanitärtheologie bereits methodische Höhen des Kirchenvaters Tertullian, der das christliche Glaubensbekenntnis gerade wegen seiner Absurdität für glaubwürdig hielt. Aus „Credo quia absurdum“ wird „Spero quia insanum“.

Prantl gegen Karlsruher Richter: „Dr.jur. Absurd“

Ayatollah Prantl führte 2012 eine Privatfehde gegen den Bayreuther Professor Konrad Löw, den er immer wieder von seinen Leitartikeln aus grob verleumdet hatte, und verlor durch alle Instanzen. In deren Verlauf verleumdete er Bundesverfassungsrichter Masing per Schlagzeile als „Dr. jur. absurd“, beging mithin als Medien-Goliath eine unter Journalisten verpönte Richterschelte und das aus purer Uneinsichtigkeit. Ein besonderer Dorn im Auge war Prantl, dass die Karlsruher Richter die Meinungsfreiheit verteidigten, die SZ und andere mithilfe einer Diffamierungsspirale gegen Löw einzuschränken versucht hatten. Das gleiche konnte man bei der SZ später immer wieder beobachten. Zuletzt nutzte die SZ immer wieder offensichtlich vorsätzliche Diffamierung von Akif Pirinçci, um Ausgrenzungskampagnen gegen alles, was mit Akif Pirinçci zu tun hat, zu fahren, wozu auch der Versuch der Vertreibung von Verlagen von der Frankfurter Buchmesse gehört, den die SZ ebenfalls bis zuletzt uneinsichtig befeuerte.

Autoritäre Menschenrechtler bilden Autoritären Humanitärstaat

Zwischendurch erregte Ayatollah Prantl mit Reportagen aus der privaten Küche des Verfassungsrichtspräsidenten Andreas Voßkuhle Aufsehen. Voßkuhle sah sich gezwungen klar zu stellten, dass er mit Prantl keinen privaten Umgang pflege und diesem nie Einblicke in seine Küche gewährt hatte. Denn genau um die Vorspiegelung besonderer Intimität mit Verfassungsrichtern, als deren verhinderter Kollege Prantl sich selbst sieht, war es Prantl offensichtlich gegangen. Aus der gleichen Einbildung heraus betreibt Prantl auch immer wieder Richterschelte oder zumindest übergriffige Urteilskritik, welche fast immer zu große Toleranz gegen „Rechts“ anprangert.
Ayatollah Prantl glaubt offenbar, er wäre nur deshalb kein autoritärer Charakter, weil die von ihm herrisch-aggressiv vertretenen unverhandelbaren höchstrichterlichen Normen und Schriften etwas mit Rechten des Individuums zu tun haben. Da liegt eine Verwechslung vor. Es ist genau umgekehrt: der Diedrich Weßling (Untertan) jeder Epoche reitet die in jener Epoche herrschenden Prinzipien tot, und auch mit „Menschenrechten“ lässt sich die Demokratie vortrefflich aushebeln.

Standleitung in die Klapsmühle

Wenn es um die Verbreitung von skandalerzeugenden Falschmeldungen geht, mit deren Hilfe man Donald J. Trump nazifizieren kann, verhalten sich zahlreiche JournalistInnen ähnlich wie der Alpen-Ayatollah, und die Verbindung ins ARD-Studio mutiert zur Standleitung in die Klapsmühle.
Genau das gleiche geschah zuletzt anlässlich der Frankfurter Buchmesse. Bei den antivölkischen Sturmgeschützen verlassen eine LeitstürmerIn nach der anderen alle guten Geister.  Man vergleiche auch Fälle wie Ulrike Guérot, Eske Wollrad, Bim Adewunmi, Munroe Bergdorf, Hengameh Yaghoobifarah, Sonja Zekri, Eva Reisinger, VerfassungsrichtX Susanne Baer, Popper-Hipster Till Eckert, Bundesmenschenrechtlerin Beate Rudolf und viele weitere Quotilden, VaginalwissenschaftlerInnen und naiv-aggressive EgalitärfrömmlerInnen, deren Individualbefindlichkeits-Welten sich gerade unter lautem Geheul gegen die komplexere Welt der kollektiven Interessen aufbäumen, wobei hauptsächlich die AfD als Schnullerräuber wahrgenommen wird.
Prantls Reden von der „Verrücktheit“ seiner „Hoffnung“, an der es um der „Menschlichkeit“ willen um jeden Preis fest zu halten gelte, haben nichts mit Selbsterkenntnis zu tun. Solange die Steuerkartoffel den Preis dafür weiter zahlt, verteidigt Prantl seine Komfortzone der „Menschlichkeit“ weiterhin mit Zähnen und Klauen. Wer die eigene Komfortzone zu einem unverhandelbaren Menschheitswert erklärt, rechtfertigt natürlich jede „Verrücktheit“.   Eine regressivere Haltung als die des Humanitär-Ayatollahs ist kaum denkbar.  Die Humanitärstaat in seinem Lauf hält weder Blog noch Facebook auf, aber bevor er Endstation Klapsmühle erreicht, pflegen ihm  die Geldquellen zu versiegen.   Die SZ-Leserschaft schrumpfte im letzten Jahr nur um 1,5%.  Im Namen der Menschlichkeit sollte da noch was gehen.


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5 Kommentare zu „Geisterbeschwörung mit Dr.jur.-theol. Absurd. Delirium ante portas.“

  1. Ein Teil des Volks wählt nicht mehr so, wie das Redakteure von WELT, SZ, BILD, SPIEGEL vorgeben und wollen. Ein böses Beispiel für den Wahn aus Gewalt und Hetze lieferte die Wochenend-Kolumne von Sybille Berg bei SPON. Anständig müht sich der FAZke Don Alphonso vom Tegernsee gegen die Verrohung der Schreibe in Richtung Gewalt:
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/10/22/die-zeit-des-redens-ist-im-augstein-berg-sargnagel-tunnel-vorbei-8340/
    Pirincci, den Facebook gerade mal wieder frei geschaltet hat, merkt sehr zu Recht zur edel-elitären Hetzerin Berg an, dass er mit solcher Schreibe längst wieder vor dem Kadi stehen würde und Strafe zahlen müsste.
    Der von Typen wie Prantl, Berg und wie Floydmasika solche Gestalten aus dem ideologischen Überbau Guérot, Heigl, Wollrad ausgekramt hat, gehören sie samt um sonders zum Hofstaat derer von und zu Merkel-Mania. Die versammelte Kabarettisten-Elite marschierte letztlich in „Neuem aus der Anstalt“ mit einer spürbaren Verzagtheit in Richtung Verzweiflung gegen die zementierte Ideologie der Merkel-Mania und ihrer Schranzen im Stil von Berg, Prantl. Und Seehofer versüßt uns die kommenden Jahre im Bleimantel der Merkel-Mania mit Obergrenze und Lindner flötet von der Vierblatt-Koalition in Richtung Deutsches Viertes Reich.

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  2. Ein Teil des Volkes wählt nicht mehr so, wie es Prantl und seine Ministranten vorgeben. Prantl muß sich fühlen wie ein Missionar in Neu-Guinea. Umgeben von blasphemischen Kannibalen, die gerade die Gewürze für den Kochtopf sammeln.
    In seiner Uneinsichtigkeit und Verbohrtheit kann Prantl niemand so schnell das Wasser reichen. Geplagt von einer nahezu obsessiven Besserwisserei sowie nagenden Phobien und ätzenden Feindbildern brennen bei Prantl alle Sicherungen durch, wenn ihm Andersdenkende durch Majestätsbeleidigung unangenehm auffallen. Als Chef-Dämonisierer zieht er alle Register. Verunglimpft Andersdenkende vorschnell als Vorstufe satanischer Versreimer. Friedliche Spaziergänger von Pegida etikettiert Prantl als „Mafia“. Prantl dreht durch, wenn es um politische Gegner geht. Dann verliert er Maß und Ziel. CSU, AfD, FPÖ und Burschenschaften sind ein rotes Tuch für Prantl. Da wird Prantl zum Rottweiler. Nur wenige reagieren in Talkshows souverän und stoisch wie Markus Söder, die einen sich echauffierenden Prantl offene Türen einrennen lassen. Prantl fühlt sich dazu berufen, Andersdenkenden in Oberlehrermanier die Leviten zu lesen. Wenn dem mit verrückt vielen Preisen ausgezeichneten Prantl der Kragen platzt, wagen es ketzerische Zusammengestauchte kaum noch zu widersprechen.
    Liest man Prantls bisweilen bizarre Leviten, stellt sich die berechtigte Frage, ob der Mann eigentlich noch alle Latten am Zaun hat.
    Prantls Vergiftungs- und Entgiftungs-Metaphern sind so neu nicht. In einem Kommentar über den Waffenhändler Karlheinz Schreiber folgert Prantl:

    „Er hat mit Geld aus fragwürdigen Panzer- und Flugzeuggeschäften unter anderem die Kohl- und Schäuble-CDU vergiftet, sodass diese Partei vor zehn Jahren wie tot am Boden lag – und von der gänzlich unbelasteten Angela Merkel entgiftet und gerettet werden musste.“

    Paranoiker denken in solchen Kategorien. Paranoiker leiden nicht selten unter der Wahnvorstellung, vergiftet zu werden. Verfolgungswahn und geistige Umnachtung sind keine freudvoll stimmende Perspektive. Hölderlin, Robert Schumann, Walter Jens und Ronald Reagan dienen als, wie es Prantl formuliert „abschreckende Beispiele“ und „schlimme Entwicklung für ein schönes Land.“

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  3. Von Heriberts freakshow inspiriert ventilieren auch Autoren wie Michael Stürzenberger, Alfred Röck und n0by nicht erst seit heute über Ayatollahs Ergüsse:

    SZ-Prantl: „Paris-Attentat Anlass für Internet-Kloaken, Koran zu benutzen wie Klopapier“

    Heribert Prantl (Foto), Leiter des Ressorts Innenpolitik und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, versinkt bei der Diskussion um den Islamterror von Paris in bisher ungeahnte geistige Abgründe. Dass er selber die brandgefährlichen Tatsachen um den Islam konsequent leugnet und sich damit zu einem Kollaborateur einer faschistischen Ideologie macht, ist schon schlimm genug. Aber dass er dann auch noch diejenigen in widerlicher Weise beleidigt, die mutig und faktengestützt die Wahrheit aussprechen, schlägt dem Fass den Boden aus.

    (Von Michael Stürzenberger)

    „Prantl ist ein linksverdrehter Betonschädel, der propagandistischen Giftmüll in die Köpfe deutscher Bürger presst. Man kann nur hoffen, dass sich die Leser der Alpen-Prawda einen Rest gesunden Menschenverstand bewahrt haben, um diesem realitätsentrückten Alt-68er nicht auf den Leim zu gehen. Achtung, Anschnallen – unverdünnter Erguss aus der SZ:

    Je suis Charlie: Es ist dieser Satz, neben dem sich die Rechthabereien von politischen Agitatoren ausnehmen wie eine Störung der Totenruhe, wie ein Missbrauch des Andenkens der Ermordeten. Von den Kloaken des Internets, in denen das Attentat ein neuer Anlass war, den Koran zu benutzen wie Klopapier, muss man nicht erst reden.

    Man braucht nicht viel Phantasie, um zu wissen, wen er zu den „Kloaken des Internets“ rechnet. Mit Sicherheit vor allem den größten islamkritischen Blog Deutschlands. Die AfD wird in dem wirren Rundumschlag Prantls auch getroffen:

    Aber ein Mann mit einer ernst zu nehmenden Vita wie der AfD-Politiker Alexander Gauland hat kundgetan, das Attentat gebe nun der Pegida-Bewegung recht mit ihren Warnungen
    vor einer „Islamisierung des Abendlandes“ und ihren Forderungen nach einer restriktiven Einwanderungspolitik. Und die Pegida-Bewegung hat verkündet, dass das Attentat zeige, in welche „Verhältnisse“ man mit Muslimen komme; mit ihnen seien keine Demokratie und kein Rechtsstaat zu machen.

    Aus Prantl quillt typisch linke Ignoranz, gepaart mit faktischer Ahnungslosigkeit zum Islam und geballter Naivität:

    Soziale Probleme in Deutschland lassen sich nicht islamisieren, wie das bei Pegida-Demonstrationen passiert. Und man kann den deutschen Muslimen, wenn sie eine Moschee bauen wollen, nicht damit kommen, dass in Mekka auch keine Kirche steht. Die Muslime in Deutschland können nichts für die Zustände anderswo. Sie können und müssen aber dafür sorgen, dass ihre Religion in Deutschland grundrechtsverträglich gepredigt und praktiziert wird.

    Zu PEGIDA faselt er:

    Frech ist es gleichwohl, dass die Leute von Pegida, die sonst gegen die „Lügenpresse“ hetzen, den Anschlag auf ein Organ dieser vermeintlichen Kategorie nutzen, um sich in ihrer Hetze bestätigt zu finden. Sie nutzen das Attentat auf ein Organ der Aufklärung, um die Werte der Aufklärung zu verachten. Sie antworten auf den Hass der gewalttätigen islamistischen Fundamentalisten mit Hass gegen die Muslime.

    Der Titel des Prantlschen Machwerks lautet „Deutschland muss Vielfalt akzeptieren„. Sein Intellekt reicht ganz offensichtlich nicht, um zu begreifen, dass die gewünschte kulturelle Vielfalt in unserer demokratischen Gesellschaft von der islamischen totalitären Monokultur abgeschafft wird, sobald sie in Mehrheitsverhältnissen ist und dann gemäß ihrer inneren Gesetzmäßigkeiten an die Macht kommen muss. Der ägyptischstämmige Autor und Politologe Hamed Abdel-Samad kontert das Prantelsche realitätsferne Geschwafel mit harten Fakten:

    Es war ein Anschlag mit Ansage, und dennoch scheinen alle nun ratlos. Eine Krankheit bricht aus und befindet sich auf ….“

    „II) Liebe SZ, habe Euch (zu) lange für voll genommen, aber, seit Prof. Dr. Prantl den dümmlichsten Ethiker `rauskehrt, indem er die Grundrechenarten verlässt, u. sinngem. – wie die übrigen linke,irrationalen Gutmensch-Trottel, „OFFENE GRENZEN“ und „KEINE OBERGRENZEN“ fordert, reicht es mir; (by the way: ich war 30 J. SPD- Mitgl. –u. weiß, was „links“ sein sollte, u. aber nicht mehr ist!)
    III) Auf das Einfachste kommt Prantl nicht: Dtl. könnte vor Ort Schutzlager errichten in Syrien (es wird nicht überall geschossen), Nord- Irak, N- Nigeria, Jemen, Mali usw; u. von unseren F- 16 Jets schützen lassen;
    IV) Vom Versager Prof. Prandtl ist keine einzige Zahl zu Flüchtlingen u. der Einwohnerdichte Dtls, als höchste Europas,. nebst den Niederlanden, zu vernehmen, Der diskutiert das sophistisch aus dem Bauch!
    Allein 2016 sind bereits über 260.000 Asylanträge gestellt worden, das die SZ verschweigt, u. tut, als wäre der Sturm auf Dtl. vorüber! Dafür bejammert die SZ einen „Rechtsruck in Europa“; ist unfähig, Ursache u. Folge zu sehen! Nachhilfe von Dr. Walter Benjamin, 1924: „Das Rechtsaufkommen ist immer ein Linksversagen“
    3.6.2016, Alfred Röck“

    2.1.2017 (Noby) a magst Du zittern und zetern aus Angst vor der Konkurrenz der Alternative für Deutschland. Ein begabter Autor bei Facebook verschenkt sein Hirnschmalz free-of-charge und kommentiert:

    Der rot-grüne Multikulti-Hoheprieser Heribert Prantl greift inzwischen ganz offen zu Sprachfiguren des kirchlichen Judenhasses und der NSDAP-Diktatur. Er wirft in diesem üblen Schmäh- und Hetzartikel Horst Seehofer vor, dieser „verätze“ und „vergifte“ das politische Klima in der CDU/CSU. Den „(Brunnen-)Vergifter“ und „Giftmischer“-Vorwurf kennt man als jahrhundertealte Stimmungsmache gegen die Juden, sowohl aus den Kirchen wie auch von Hitler, Himmler, Streicher und Co. In der Sache hat der zum derben Hetzer mutierte Ex-Richter Prantl (!) selbstverständlich unrecht: Bei der Zuwanderung kann laut Grundgesetz eine Obergrenze von null festgelegt werden, sofern dies nicht mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU kollidiert. Bei Asyl und Fluchtstatus benötigt man unter Anwendung des geltenden Rechts keine Obergrenze, weil eine legale Ankunft laut Grundgesetz-Artikel 16a in Deutschland nur noch auf dem Luftweg möglich ist. Schließlich ist Deutschland ausschließlich von sicheren Herkunftsstaaten umgeben, fast alle Asylbewerber/innen und Flüchtlings-Antragssteller/innen hätten deshalb an der Grenze abgewiesen werden müssen. Prantl lügt und agitiert hier auf unterstem Niveau. Es gibt keinen einzigen namhaften Verfassungs- oder Staatsrechtler, der Prantls abwegig-linksextreme „Grenzen auf für alle“-Sichtweise teilt. Ganz im Gegenteil fördern alle renommierten Stimmen, die sich bisher zum Thema geäußert haben, dringend eine Rückkehr der Merkel-Regierung zu Gesetz, Verfassung und international bindenden Verträgen ein, werfen Merkel schweren Verfassungsbruch vor. Dieser politische Manipulator und Agitator Prantl ist eine Schande für seine Journalistenzunft, biegt sich die Wirklichkeit willkürlich nach seiner Ideologie zurecht. Man muss sich ernsthaft fragen, wie dieser verfassungsfeindliche Deutschenhasser in Bayern zum Richter werden konnte und warum er bis heute als geachtete Person gilt.

    „Rumpelstilzchen, weißblau“ diffamiert heute Prantl in seiner Postille die Töne der Seehofer-CSU zur beginnenden Klausur in Seeon. Dort grausen sich Prantls Leser mit ihm, dass sich die CSU von der Kirche entfernt. Dort grausen sich seine Leser mit ihm, dass die AfD die Einheit von CDU-CSU zu sprengen droht, womit C“-Parteien ihren „Kulturraum“ verlieren. Und das Schlimmste: Ein Vielparteienparlament! O-Ton Prantl:

    „Das wäre auch das Ende einer erfolgreichen ‚Bayern zuerst‘-Politik. “

    Während Don Alphonso seiner wachsenden Schar von Fans Mut macht und den Kulturraum herkömmlicher Werte und bewährter Rechte verteidigt, droht Prantl mit dem Untergang des Bayernlands. Und der Republik gleich mit.

    Während für Profiteure und Lobyisten der Asyl- wie Sozial-Industrie Polizei staatliche Rassisten mit „Volksverhetzern“ vergleichen, fürchten andere, (vermutlich aus der Gruppe hässlicher, alter Männer), dass rot-grün-rot versiffte Spinner als „Wehrkraftzersetzer“ die Sicherheit des Landes in den Grenzen nach 1990 zerstören.

    Vokabeln wie „Volksverhetzer“ und „Wehrkraftzersetzer“ sind aus alter Zeit gefallen, belichten aber die Polarisierung verfeindeter Ansichten wie im Prantl’schen Weltbild gegen das der Neuen Rechte.

    Es bleibt nur zu hoffen, dass in der Liturgie des klerikal-medialen-kulturellen und politischen Mainstreams nicht noch Don Alphonso sich als „Neuer Rechter“ mit Angriffen gegen wehrlose Nafris wendet, solange Polizisten diese Männer im Kessel verwahren und bewachen.

    Amnesty International beklagt – mit zahllosen anderen – schon von hoher Warte aus die rauen Zugriffe mitten im schönsten Sylvester-Getümmel.

    Dass selbst BILD ganzseitig gegen Frau Peter als „Grüfri“ (Grün fundamentalistisch realitätsfremde Intensivschwätzerin) polemisierte, ist schnell vergessen und mit Durchhalteparolen neutralisiert oder ins Gegenteil gewertet.

    Doch die Milliarden-Lobby von Asyl- und Sozial-Industrie lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Dass diese kulturell-klerikale-kulturelle politische Macht weiter die Umwertung aller Werte betreibt, ändert nicht die Zustimmung zur edel gespitzten Federn unseres verehrten Don Alphonsos.“

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