Menschenrecht auf Auswanderung vs Volksrecht auf Zurückweisung

Unser Grundgesetz enthält Verweise auf die klassich-liberale Staatstheorie, deren Kenntnis inzwischen verschüttet ist. Insbesondere Merkels offenkundige Ignoranz hat hierzu beigetragen. „Menschenrechte“ waren einmal Elemente des Naturrechts, die sich aus dem bloßen Status als Mensch ergeben. Ebenso zum Naturrecht gehören unveräußerliche Volksrechte wie das zuf Zurückweisung Eintrittsbegehrender, das 1949 impliziert aber danach durch sentimentale Rechtskonstrukte untergraben worden ist. Dem modernen Großstadtmenschen kommen das bodenständige Bewusstsein für Saat und Ernte ebenso wie die dörflichen Mechanismen der sozialen Kontrolle und die politischen Instinkte schlechthin abhanden. Verweiblichung schwächt die politischen Instinkte noch weiter. Dysgenik, Bildungsferne und verordneter Kniefall vor den „Unterprivilegierten“ sorgen für Vulgarisierung und Verbreitung eines nihilistischen Bewusstseins, das über eine Verallgemeinerung der bürgerlichen Höflichkeit zu „Menschenrechten“ nicht hinaus gelangt und folglich die verschütteten politischen Instinkte nicht nur nicht durch Vernunft kompensieren kann sondern solche Vernunft sogar durch einen konformistischen „Aufstand der Anständigen“ bekämpft.   Die Ordnungsvorstellungen des modernen Großstadtmenschen reichen selten weiter als bis zum Recht jedes quängelnden Menschenkindes auf Säugung an Mama Weltstaats Brust einschließlich  naiv-aggressiven Reaktion gegen Mitbürger, die einem den Schnuller wegnehmen, indem sie an kollektive Anliegen erinnern. Weltkanzlerin Mama Merkel bediente diese Bedürfnisse frappierend erfolgreich.  Wer auch immer ein politisches Subjekt (Volk) formieren und dessen Gemeinwillen (volonté générale) formulieren will, um auf existenzielle Krisen zu reagieren, wird systematisch von einer volksverleugnenden und volksverdummendenDemokratiepädagogik“ ausgegrenzt. Aus der „wehrhaften Demokratie“ ist militante Verteidigung infantiler Idiotie gegen aufkeimende politische Willensbildung geworden.  Ein neues Beispiel für hochagressive Buntblödelei sind Todesdrohungen gegen einen Verlag, in dessen wissenschaftlicher Zeitschrift ein Professor die Verdienste des Kolonialismus im Vergleich zum Antikolonialismus positiv bewertet. Ähnliche Drohungen sind in der Intelligenzforschung schon lange Routine. Auch die Frankfurter Klugen Köpfe sind inzwischen mit Wasser aufgefüllt.