Um Niedergang aufzuhalten: Österreichs Sozis fressen Kreide

HC Strache von der FPÖ überreicht dem SPÖ-Kanzler Christian Kern ein Geschenk, es sind Bücher aus der Ideenschmiede der freiheitlichen Partei. Dieser verspricht diese zu lesen, und der Kanzler revanchiert sich beim  Chef der freiheitlichen Partei FPÖ HC Strache mit einer Candle-light-Dinner Einladung ins Restaurant für ihn und seine Frau.  So geschehen im TV-Duell:

Undenkbar in der BRD, wo die Vereinigte Bunt-Fraktion unter Federführung der SPD Wirte unter Druck setzt, doch solche Leute nicht zu bedienen. Auch in einer TV-Mitteilung verbreitet  Kern das Gegenteil vom dem, was die Sozis in Deutschland mit ihrer Hass-Hetze gegen die AFD verbreiten. 

Nur das auffällige fehlen der blauen Politiker im Spot  und der Ami-Spruch „Yes we Kern“ der Obama-Clinton Mediendynastie verrät, daß sie im Kern noch nicht ganz abgeschlossen haben mit dem Ausgrenzungsideologie des „Deep State“.

Selbst der Mann im Bart im sozialdemokratischen Video, ist zuvor schon in einem FPÖ – Spot aufgetreten:

In Deutschland wäre so jemand ein „rotes Tuch“, der ausgegrenzt werden muss. Das gilt ja teilweise sogar schon für Wähler. Schließlich haben solche Personen ja Geschäfte mit „bösen“ Rechtspopulisten gemacht und sind daher auszugrenzen. Müssen ist bunt. Doch in Österreich ist das inzwischen anders. Statt ´mit bunten Gewaltfantasien wie „in die Fresse“, die Nahles für SPD-Opponenten ankündigte, hat die SPÖ in Österreich hingegen  Kreide gefressen. Sie hat gelernt, daß Abgrenzung nicht Ausgrenzung erfordert. Wenn sie jetzt noch lernt, daß man auch die Staatsgrenze zur Abgrenzung braucht, und das eine radikale  Ausgrenzung der Grenzidee dumpfer bunter Schwachsinn ist, dann könnten die Sozialdemokraten sogar koalitionsfähig werden und  in eine neue fortschrittlich eingestellte Regierung wie im Burgenland eintreten.

Der Grund für den Kurswechsel der SPÖ ist der völlige Zusammenbruch der Vereinigten Bunten in Österreich. Der Kanzlerkandidat der neuen ÖVP, die „Liste Kurz“ ist inzwischen rechts der CSU angesiedelt. Im TV-Duell gab er immer wieder dem Kandidaten der freiheitlichen Partei, also der so genannten Rechtspopulisten, recht. Es gab einen Überbietungswettbewerb darin, wer die rechteren Positionen hat.

Für BRD-Deutsche eine Diskussion wie vom  anderen Stern. Die CSU/CDU ist hierzulande  immer stark darin bemüht, sich von den Rechten der AFD nicht nur abzugrenzen, sondern  sie auch auszugrenzen. Ein TV-Streitduell „Rechts debattiert mit  Rechts“ gibt es bei uns nicht. Man braucht mindestens eine 4 zu 1 bunte Übermacht plus Publikum, um den unliebsamen einen Rechten fertig zu machen. In Österreich haben jedoch die Rechten die Vereinigten Bunten abgelöst. (*)Der faire Umgang miteinander gewinnt an Fahrt. Ohne Hetze wirken daher für mich alle drei Kandidaten : Kern, Kurz und Strache sympatisch. Wie schön kann Politik sein, wenn sich die Parteien nicht immer selbst durch Beschimpfen der Opposition als wählbar hinstellen.Österreich hat Deutschland daher viel in Sachen Demokratie voraus.

Natürlich birgt es jedoch auch demokratische Gefahren, wenn die Parteien der neuen Mitte, die Kurz-ÖVP und die FPÖ sich kaum noch unterscheiden. Die neue Mitte darf nicht eine Vereinigte Front, nur ohne Ausgrenzung und 3D-Technik werden. Es wird daher nötig sein, daß die FPÖ nun deutlicher nach rechts rutscht anstatt die beleidigte Leberwurst zu spielen, wenn der Kurz freiheitliche Forderungen umsetzen möchte, bzw. zumindest ankündigt. Es gibt ja Programmaspekte, die man aufgreifen kann, die sich die Kurz-ÖVP womöglich nicht traut zu übernehmen. Beispielhaft sei hier an die Erinnerungspolitische Wende um 180 Grad oder die Abschaffung des Nichtzurückweisungsprinzips oder des subjektiven Anspruchs auf Asyl gedacht, die Gutmenschen-Rechte nicht übernehmen wollen, weil sie auf Fake-Menschenrechte verweisen. Moderne Patrioten können daher ruhig mal etwas riskieren , den Mut zum Tabubruch zeigen, um noch mehr Wähler an die Wahlurnen zu locken und die Demokratie zu beleben. Das liegt daran, daß der Patriot damit auch beweist, wirklich etwas verändern zu wollen. Der Wähler honiert das. Es ist  wohl der Grund für das bessere Abschneiden der AFD bei der Bundestagswahl, als erwartet worden war.

(*)Die neue Mitte von FPÖ und ÖVP liegt inzwischen in Umfragen bei 55-62% der Wählerstimmen. Der Gegenpol, die Grünen I  und II drohen aus dem Nationalrat zu fliegen. Die Mittellehner- Fake- Konservativen der alten ÖVP wurden von Kurz kurzerhand auf einer Merkel-Alm  entsorgt. Die SPÖ strampelt, um über  20% Marke zu bleiben. Die Neos liegen bei 6%. Zusammengenommen erreicht die Vereinigte Bunte so kaum noch mehr als jeden Vierten. Die Kreide muss daher gefressen werden, um sich für die neuen Anführer von Kurz und Strache noch irgendwie attraktiv zu halten.


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2 Kommentare zu „Um Niedergang aufzuhalten: Österreichs Sozis fressen Kreide“

  1. Die FPÖ kann gegen die Kurz-Liste sich auf ihren namen besinnen und Freiheit und Eigenverantwortung nach den Maßstäben von Mises und Hayek vertreten, dann wird es interessant.

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