Sonboly-Nazifizierungs-Gutachten und „Expertengespräch“ heute

Die Fachstelle für Demokratie kündigt für heute unter der Rubrik „Kampagnen: Hintergrund und Folgen des OEZ-Attentats“ heute ein Kolloquium im Rathaus an, zu dem „interessierte Stadträtinnen und Stadträte aus den Fraktionen und Gruppierungen des Münchner Stadtrates sowie für die interessierte Fachöffentlichkeit“ eingeladen sind.
Die von den „Experten“ Prof. Dr. Christoph Kopke (Professor für Politikwissenschaft und Soziologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement), Dr. Matthias Quent (Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena), Dr. Florian Hartleb (Experte für Rechtsterrorismus, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und entsprechende Radikalisierungsprozesse) erstellten „Gutachten“, über die die Fachstelle zusammen mit bewährten Verbindungsleuten in BR (ARD) und SZ vorab kräftig Medienrummel veranstaltet hatte, um ihre Botschaft vom Breivik-Jünger und AfD-Rassisten David S. zu lancieren, sollen ab heute 09:00 Uhr auf der Webseite verfügbar sein.  Somit wird die „interessierte Fachöffentlichkeit“ überrumpelt.  Sie kann sich nicht vorbereiten.

OB Reiter gab bei der Einweihung des „Mahnmals“ den Ton der Erinnerungsarbeit vor, die es jetzt zu leisten gilt:

„Im Hinblick auf die Erkenntnisse, dass der Täter eine rechtsextreme Gesinnung hatte, gilt mehr denn je: Wir müssen auch weiterhin gegen jede Form von Extremismus, Rassismus und menschenverachtende Gewalt aufstehen.“


Chat-Protokolle, in denen Sonboly von „Drogen-Kanaken“ und sein Waffenverkäufer gar von „Antänzer-Gesocks“, „Türkenratten“, „Niggeraffen“ und dergleichen redete und „Hitler lebt“ schreibt, sollen belegen, dass sich der Amoklauf genau wie die NSU-Morde in eine hitleristische Tradition stellen und als Auswuchs heutiger Wünsche nach Erhalt des deutschen Volkes präsentieren lässt. Dazu hat man Experten geladen, die den NSU-Fall benutzen, um die Verhärtung des autoritären Humanitärstaats voranzutreiben und sich selber zu dessen Wächterräten und Verfassungsschützern aufzuschwingen.
Ähnlich wie im NSU-Fall und anders als bei den Opfern mancher anderer Anschläge kann man an derm Mahnmal in der Hanauer Straße bemerken, dass jedes der Todesopfer persönlich mit großen Portraitfotos dauerhaft gefeiert wird, wie man es früher nur bei positiven Vorbildern (Helden) tat.  Man sieht wieder ein Beispiel jener Schandmal-Erinnerungskultur, die wir um etliche Grad wenden möchten. Bemerkenswert ist auch, wie in Fall des depressiven iranischen Jugendlichen Ali Daoud Sonboly mit viel Expertise politische Zusammenhänge hergestellt werden, während bei anderen Attentätern gerne voreilig beschwichtigend von psychischer Verwirrung gesprochen wird. Tatsächlich gibt es ja zwischen einer depressiven Lust, möglichst viele ungeliebte Menschen in eigenen spektakulären Freitod mitzunehmen, und zielgericht organisiertem politischen Handeln ein langes Kontinuum mit vielenVarianten und fließenden Übergängen. Aber während bei manchen Fällen Beschwichtigung und Anonymität das Gebot der Pietät zu sein scheint, erfordern andere Instrumentalisierung und negative Heldendenkmale (bis hin zur Benennung von ICEs nach mutmaßlichen NSU-Opfern).

Anhang

Das Gefühl, dass manche Leute irgendwie überflüssig sind oder besser nicht hier sein sollten, platzte erst gerade vorgestern aus einem Freisinger Richter heraus:

In einer Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Freising hatte sich der aus Eritrea stammende Angeklagte im Dezember 2016 trotz Hausverbots nicht zum Gehen bewegen lassen. Die Polizei erschien – und da legte es bei dem 20-Jährigen einen Schalter um. Der Flüchtling drohte den Polizisten und verspottete sie. Als sie ihn aus der Unterkunft führen wollten, wurde er noch aggressiver.
Einem Polizisten biss er massiv in die Hand. Trotz ledernem Handschuh wurde der Beamte verletzt.„Die Haut hat’s ihm abgezogen“, berichtete ein Kollege: „Der Handschuh war voller Blut.“ Eindringlich schilderten die Beamten den Vorfall: In dieser Heftigkeit hätten sie so etwas noch nie erlebt. Selbst als sie den jungen Mann schließlich fesselten, spuckte der 20-Jährige nach ihnen. Einem Beamten trat er mit Wucht gegen den Brustkorb. Nur der angelegte Brustschutz verhinderte schlimme Verletzungen.
[…]
Auch den Freisinger Jugendrichter hat man selten derart angefressen erlebt. „Mir fehlt jedes Verständnis dafür, wie Sie sich in diesem Land verhalten: Monatliche Geldleistungen, freie Unterkunft, Betreuung – und was geben Sie zurück? Sie ziehen einen Schweif von Straftaten hinter sich her.“ Der 20-Jährige sei ein Negativbeispiel für alle, die sich integrieren wollen, rügte Schätz: „Und ich lasse mir nicht nehmen, zu sagen: Ich brauche Sie hier nicht. Es wäre besser, Sie wären gar nicht hier.“

Natürlich können die Nazifizierungs-Experten der Fachstelle für Demokratie niemals zugeben, dass Subjekte dieser Art unter der Klientel des Humanitärstaats häufiger vorkommen als unter den Einheimischen. Diesbezügliche Ehrlichkeit will Dieter Reiter mit seinem Mahnmal als „Rassismus“ bekämpfen.
In Düsseldorf-Eller geht nach neuen Rohheitsverbrechen südländischer Jugendlicher die Angst um:

Für die beiden älteren Herren, die in „Rudis Pinte“, 100 Meter Luftlinie vom Bahnhof Eller-Mitte, Alt trinken, ist deshalb klar: Die Ausländer sind schuld. „Früher haben wir uns auch in die Wolle gekriegt“, sagt Rolf, 63. „Aber wenn einer am Boden lag, war Schluss.“ – „Die Hemmschwelle ist gesunken“, bestätigt Otto, ebenfalls 63. Im Dunkeln traue man sich in Eller nicht mehr vor die Tür, sagen sie, und sprechen von einer „Verrohung“ durch „die Südländer“, die auch auf die deutsche Jugend übergreife.

Die Zahl gewaltbereiter Islamisten in Deutschland nimmt nach Angaben des Bundesverfassungsschutzes weiter zu. Mittlerweile würden mehr als 1800 Menschen zum islamistisch-terroristischen Personenpotenzial gezählt, sagte Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen am Donnerstag bei einer öffentlichen Anhörung des Geheimdienstausschusses des Bundestags in Berlin. In Sorge ist man in Deutschland auch angesichts der wachsenden Radikalisierung von Grundschülern. Wir brauchen dringend eine Studie der Fachstelle für Demokratie, die nachweist, dass diese IS-Kämpfer rächz sind und von hiesigen Muslimfeinden radikalisiert werden. Oder handelt es sich hier gar um das Umfeld an Schulen in München-Nord, das Einheimische wegziehen lässt und auch manche Migrantenkinder in alle Richtungen aggressiv macht?
Die sudanesische Menschenrechtsaktivistin Napulia Langa gab in Berlin auf einer Konferenz der Linkspartei zu erkennen, dass Europa den Afrikanern gehört, das Europäer am Unglück der Afrikaner schuld sind, dass zurückweisende Staatsgrenzen menschenrechtswidrig sind, und dass die Europäer sich besser benehmen sollten um die künftigen Herren Europas gnädig zu stimmen. Ihre Einstellung entspricht der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und ist alles andere als ungewöhnlich.
Die sogenannten „Experten“ der #FachstelleFürDemokratie kommen nicht aus der Mitte der Gesellschaft, sondern von den linken Rändern. Also aus einem Sumpf, wo es vor Straftätern nur so wimmelt. AAS-Aktivist und Antifa-Vorkämpfer Matthias Quent ist das Thüringer Pendant zu Miriam Heigl. Beide leiten nach aussen mit dem Mäntelchen der Harmlosigkeit getarnte „Fachstellen“. Quent leitet die „Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“. Inzwischen nennt sie sich „Jenaer Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“. An der „Demokratie“ interessiert diese Kreise nur die Möglichkeit, im Namen des Kampfes gegen angebliche Antidemokraten die Demokratie aushebeln zu können (Prinzip der wehrhaften Demokratie). Deshalb beanspruchen sie die „Demokratie“ für sich selbst. Auch in diesem Fall setzten sie zum Generalangriff gegen die staatlichen Sicherheitsorgane an. Heigl versucht seit geraumer Zeit, diesen Generalangriff, der in Thüringen Erfolg hatte, nach Bayern zu importieren.
Mit welcher Skrupellosigkeit Quent vorgeht, kann man u.a. an seinem Missbrauch des Gutachtens zur Diffamierung von Petr Bystron und anderen erkennen.
Der Versuch der Buntstasi, den Stand des Antaios-Verlags auf der Frankfurter Buchmesse zu verhindern, ist misslungen.


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2 Kommentare zu „Sonboly-Nazifizierungs-Gutachten und „Expertengespräch“ heute“

  1. Wer die Ausführungen von Starikow über Hitler und Stalin liest, den faszinieren dessen Gedanken über geopolitische Planspiele zur Aufteilung der Welt, ihren Rohstoffen – ohne Rücksicht auf die Bevölkerung.
    Der Geburten-Dschihad schafft einen Bevölkerungsdruck, der aus dem Maghreb wie aus südlichen Sahara-Staaten wie aus einem Überdruckventil in alternde Staaten von Europa, egal ob vereinigt oder zerstritten, entweicht.
    England versucht mit dem Brexit seine Grenzen zu sichern. Merkel-Germania macht das Gegenteil. Ob Bayerns Drehhofer Merkel-Germania mit ihrer Hitparade der zehn, hundert, tausend besten Hetzer im Land, die Millionen in Reih und Glied bringen, Widerstand und Licht am Ende des Tunnels per OBERGRENZE durchbringt, wir werden sehen.

    Geopolitisch werden „befreundete“ Alliierten ebenso eine Zerschlagung und Schwächung des alternden Resteuropas befördern, wie es gelungen ist, Staaten wie Libyen, den Irak und weitere auf ihrer Liste zu zerschlagen.

    Das wunderbare Buch von Starikow findest Du als freien PDF-Download verlinkt in meinem Blog, sehr zu empfehlen, es zu nutzen.
    http://n0by.blogspot.de/2017/10/starikow-zu-hitler-und-stalin-von.html

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