Nacht- und Nebelaktionen der Nationalmasochisten

Die Serie nächtlicher Schmierereien im Münchner Raum begann zum Ende der Schulferien am 9.9.2017. Seither verzeichnete die Polizei Straftaten in Denning, Isarvorstadt, Giesing, Ramersdorf, Perlach, Fasangarten, Solln, Fürstenried und Forstenried. Schauplatz der vorerst letzten Aktion von Freitag auf Samstag Nacht am 29./30.September 2017 war dieses Mal der Münchner Südosten in Trudering und am Moosfeld. Die über 80 Objekte der Verwüstung und Schmierereien waren Häuserwände, Garagentore, Zäune, Autos oder Aschentonnenhäuschen. Die Gesamtbilanz bisher: mehrere hundert linksextreme Straftaten allein im Münchner Raum.

Linke Parolen und Zeichen lassen vermuten, daß die Saat von OB Reiter (SPD) aufgeht. Die vom Münchner Rathaus mit Steuergeldern subventionierten linksextremen Netzwerke, darunter Kafe Marat, Feierwerk, Antifa oder Buntstasi, fallen auf durch Gewalt gegen Personen und Objekte. Im Schutze der Nacht werden Scheiben eingeworfen, Autos zerkratzt und besprüht, Wirtshäuser besudelt, Wahlplakate zerstört.

„Kapitalisten köpfen“

„Deutschland muß sterben“

„Tod allen Yuppies“

„Ganz München hasst die Polizei“

„ACAB“  (All cops are bastards)

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Zeugen können sich beim Kommissariat K 43 unter der Telefonnummer 089/2910-0 melden.

Ein Kommentator im Facebook-Kanal von BR 24 meinte zum linksextremen Vandalismus lapidar:

Jürgen Stichling

„Selber nicht arbeiten wollen und den anderen es nicht gönnen“

Alles Folge einer linksverpeilten Politik, die durch Indoktrination in Kindergärten und Schulen beginnt und in Universitäten nicht endet.

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Hetze ist bunt

Der Bayerische Rund- und Lückenfunk beispielsweise beginnt den Sendetag mit Sottisen und Schmutzkampagnen gegen AfD, Identitäre, Pegida, Burschenschaften und CSU um am Abend dann immer noch zur politischen Willensbildung in Form von primitiver Stimmungsmache „beizutragen“.

Die geistige Blutspur der Redakteure Öffentlich-Unrechtlicher Anstalten gebiert Auswüchse wie „we love Volkstod„, oder pogromartige Flashmobs wie in Berlin am 24.9.2017 gegen die AfD-Wahlparty. Das scharfe Skalpell der Indoktrination durch rotgrünbunt kontaminierte Dozenten an Hochschulen rasiert potentiellen Heißspornen unter Belassung limbischer Areale im Gehirn alle für die Vernunft arbeitenden Regionen aus der grauen Substanz. Wohin das führt, zeigt das Beispiel RAF. Endstation Links.

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Meinungsfaschismus ist bunt

Nationalmasochisten stellen ein Konglomerat aus buntem Klerus, Antifa, Gewerkschaften, Lückenmedien, Breiten Bündnissen der Besten der Guten, „München (u.s.w.) ist bunt“, „Endstation Rechts“ (SPD-Satellit), der „Fachstelle für Demokratie“ (und Dämonisierung) und den Einheits-Parteien der Tugenprotze – kurz TUPP (TUgend-Protz-Parteien) – dar.

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„Deutschland du mieses Stück Scheisse“  – ein freilaufender  Nationalmasochist

Zum Thema Nationalmasochismus schrieb Günther Nenning, ein in seinen späteren Jahren Salonbolschewismus hinterfragender Alt-Linker im „Freitag“:

„Der derzeitige Deutsche ist ein doppelter Hysteriker. Was schön ist an der deutschen Geschichte, wirft er weg, und was scheußlich ist an ihr, beschaut er mit Unablässigkeit, bis er schließlich ein Deutscher ist, dem vor allen Deutschen graut.

Was sollen, liebe Deutsche, Eure Inquisitionstribunale, die alles Deutsche auf dem intellektuellen Scheiterhaufen braten? Was sollen die Geislerprozessionen, auf denen sich die Deutschen alles Deutsche aus Leib und Seele prügeln? Der deutsche Selbsthass ist nur die Kehrseite des deutschen Hochmuts.

Schon gibt es schöne Fotos vom Einmarsch deutscher Panzer auf dem Balkan. Auf ihnen prangt, außer und oberhalb der KFOR, das Eiserne Kreuz. Man sieht Joschka Fischer, verknittert, aber frohgemut, die kugelsichere Weste schützt seine Brust, die kugelsichere Hose sein Eingeweide.

Das ist ein anderer Fight als ´68 gegen die Bullen. Joschka als Feldherr, das ist gruselig. Aber die perverse Frau Weltgeschichte liebt Gruselgeschichten.

Während die deutschen Linken, falls es sie noch gibt, am Hungertuch des deutschen Selbsthasses nagen, ist einer ihrer Wendigsten schon beim vollen deutschen Selbstgefühl angelangt. Er genießt das Märchen seines Lebens.

Was aus dem Schoße der Globalisierung kommen wird, weiß ich ebenso wenig. Dieser letzten und brutalsten Blüte des Kapitalismus traute ich alles zu und gar nichts. Den stärksten Widerstand gegen die Gleichschaltung des Globus vermute ich bei den Volkskulturen. Sie sind allseits, in der Dritten Welt wie in der unseren, in keinem guten Zustand, schwer angeschlagen vom Kapitalismus. Aber sie sind immer noch die Gebärmütter.

„Die Großen haben überhaupt keine Seele. Muss ich meine Wahl treffen? Dann schwanke ich nicht: Ich will Volk sein.“ – La Bruyère, der alte Aufklärer, hat heute so Recht wie damals, 1688.

Volk steht hier für Widerstand gegen seelenlose Obrigkeit; für Entscheidung, wo man steht; für Heimat finden im Eigenen. Auch wenn die Dummis vom Großfeuilleton aufjaulen, kann man darauf getrost stolz sein.“

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Die Mentalität der psychotischen deutschen Linken „Bomber Harris do it again“

Das Phänomen Nationalmasochismus kommt nirgendwo in der Welt in dieser geradezu fanatischen Verbissenheit so vor wie in Deutschland.

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Heribert Ayatollah Prantl –      Talkshow-Platzhirsch und als „King Kong des Feuilleton“ bewundert und gehasst

 

Wohin Nationalmasochismus führt, zeigen Beispiele wie die RAF, Politiker wie Christopher Lauer (SPD) oder Autoren von Schriften wie Heribert Prantl, ein sich selbst am meisten wertschätzender Talkshow-Gladiator und sich selbst überschätzender Lufthoheits-Fetischist. Wie man solch wild fuchtelnden Tugendprotzen den ideologischen Zahn leise sedierend mit ruhiger Hand zieht, bewies der von Herrn „Brandel“ zurechtgewiesene Markus Söder (CSU) mit jugendlicher Unbekümmertheit.

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Christopher Lauer (früher Piratenpartei, jetzt SPD) – Beispiel für geistige Defäkation im Akkord

Nicht der unbescholtene Bürger, der als Pegida-Spaziergänger friedlich demonstriert oder als Wähler bei der AfD sein Kreuz macht, ist radikal. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Politiker wie Lauer oder Journalisten wie Prantl zeigen Merkmale einer radikalen Gesinnung. Friedliche Demonstranten als Gefahr für die Demokratie zu verunglimpfen, sie zu kriminalisieren, oder wie Prantl es tut, Pegida in die Nähe der Mafia zu rücken, diese krude Sicht der Dinge offenbart, daß die Radikalität in den Köpfen mancher Journalisten oder Poliker wie Lauer (SPD) spukt, der die Bombardierung seines Vaterlands als nationalmasochistischen Lustgewinn propagiert.

In einem Nachruf auf einen 2004 in Athen verstorbenen RAF-Terroristen konnte man aus Prantls Zeilen eine klammheimliche Bewunderung für Rolf Pohle (RAF) heraus destillieren. Bewunderung für Mitglieder einer kriminellen Vereinigung, die für ihre politischen Ziele im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gegangen sind?

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Kalifat „Teutonistan“ und angeschlossenes Reservat

Neurotiker usurpieren Redaktionen, Mikrophone und Parlamente. Bürgermeister profilieren sich durch Mahnmale landauf, landab.

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Nationalmasochismus – nur in Deutschland –

Denkmalschändung als nationalmasochistische „Spezialität“. Hasszerfressene und pietätlose „Aktionskünstler“ wie Wolfram Kastner führen Krieg gegen Wehrlose und posieren nach posthumer Grabsteinbesudelung.

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Wolfram Kastner, „Aktionskünstler“ besudelt das Grab von Generaloberst Alfred Jodl (1890-1946). Eine Hinrichtung ist nicht genug. (c) ikufo

Andere Länder – andere Sitten. Außerhalb von Buntschland gelten Totenruhe und Pietät.

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Partisanendenkmal in Buie/Istrien Quelle: n0by

Alle anderen Länder ehren die Großen, Genies, Vorbilder und Helden ihrer Nationen.

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Kriegerdenkmal Frankreich (c) n0by
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Kriegerdenkmal Rußland (c) n0by

Frankreich, Italien, Polen, Ungarn, Serbien, Griechenland, Rußland – eine Reise dorthin ist Erholung von buntem Flagellantentum und jamaikiotischer Naivität merkelistischer Prägung.

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Kriegerdenkmal in Sedan/Frankreich (c) n0by

Reiseschriftsteller und Globetrotter n0by sinniert über die Thematik Nationalmasochismus und Erinnerungskultur:

„In Frankreich und Russland stehen Heldendenkmäler, in Buntschland Schandmale.“

und illustriert den Umgang anderer Länder mit ihren Helden.

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Kriegerdenkmale in Frankreich und Rußland (c) n0by

Solange die Ayatollahs in Redaktionen und Öffentlich-Unrechtlichen Anstalten die Lufthoheit über Deutschland wie weiland Bomber Harris ausüben, bleibt der rationale und unverkrampfte Umgang mit Licht- und Schattenseiten im Land der Dichter und Denker Illusion.

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Kriegerdenkmal Oberdorf erinnert an die Gefallenen, u.a. für die Gefallenen bayerischen Soldaten unter dem Oberkommando Napoléons in Rußland 1812/13

Wir brauchen mehr gesunden Patriotismus wie zur Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon. Gerade der Tag der deutschen Einheit bietet die Inspiration zum Nachdenken.

Anlässlich des Tages der deutschen Einheit sei allen Umbenennungs-Neurotikern ein Gedicht gewidmet, das Ernst Moritz Arndt zum Thema „Vaterland“ 1813 verfasste:

Ernst Moritz Arndt (*1769 Rügen, +1860 Bonn)
Geboren und aufgewachsen auf der Insel Rügen, die seinerzeit zu Schweden gehörte, studierte der Dichter, Schriftsteller und Publizist Ernst Moritz Arndt (1769-1860) Geschichte und Theologie. 1801 nahm er eine Stelle als Privatdozent an der Universität in Greifswald an.
Nach dem Überfall der Franzosen 1806 sah sich Arndt aufgrund seiner glühenden Gegnerschaft zu Napoleon gezwungen ins schwedische Exil zu gehen. Im Jahr 1820 brachten ihm seine liberalen Ansichten die Aufhebung seiner Professur in Bonn ein, 1840 wurde er wieder eingesetzt. 1848 erfolgte die Wahl in die Frankfurter Nationalversammlung. Er trat für eine leidenschaftlich-nationalpatriotische Ausgestaltung eines deutschen Nationalstaates unter
Einschluss aller Deutschsprachigen ein.

„Des Deutschen Vaterland (1813)
Was ist des Deutschen Vaterland?
Ist’s Preussenland? ist’s Schwabenland?
Ist’s, wo am Rhein die Rebe blüht?
Ist’s, wo am Belt die Möwe zieht?
O nein, nein, nein!
Sein Vaterland muß größer seyn.
Was ist des Deutschen Vaterland?
Ist’s Baierland? Ist’s Steierland?
Ist’s, wo des Marsen Rind sich streckt?
Ist’s, wo der Märker Eisen reckt?
O nein, nein, nein!
Sein Vaterland muß größer seyn.
Was ist des Deutschen Vaterland?
Ist’s Pommerland? Westphalenland?
Ist’s, wo der Sand der Dünen weht?
Ist’s, wo die Donau brausend geht?
O nein, nein, nein!
Sein Vaterland muß größer seyn.
Was ist des Deutschen Vaterland?
So nenne mir das große Land!
Gewiss es ist das Oesterreich,
An Siegen und an Ehren reich.
O nein! nein! nein!
Sein Vaterland muß größer seyn.

Was ist des Deutschen Vaterland?
So nenne mir das große Land!
Ist’s Land der Schweizer? ist’s Tirol?
Das Land und Volk gefiel mir wohl.
Doch nein! nein! nein!
Sein Vaterland muß größer seyn.
Was ist des Deutschen Vaterland?
So nenne mir das große Land!
Ist’s was der Fürsten Trug zerklaubt?
Vom Kaiser und vom Reich geraubt?
O nein! nein! nein!
Sein Vaterland muß größer seyn.
Was ist das Deutsche Vaterland?
So nenne endlich mir das Land!
So weit die deutsche Zunge klingt
Und Gott im Himmel Lieder singt,
Das soll es seyn!
Das, wackrer Deutscher, nenne dein.
Das ist das Deutsche Vaterland,
Wo Eide schwört der Druck der Hand,
Wo Treue hell vom Auge blitzt
Und Liebe warm im Herzen sitzt,
Das soll es seyn!
Das, wackrer Deutscher, nenne dein.
Das ist das Deutsche Vaterland,
Wo Zorn vertilgt den wälschen Tand,
Wo jeder Franzmann heißet Feind,
Wo jeder Deutsche heißet Freund,
Das soll es seyn!
Das ganze Deutschland soll es seyn!
Das ganze Deutschland soll es seyn!
O Gott vom Himmel sieh darein!
Und gieb uns rechten deutschen Muth,
Das wir es lieben treu und gut.
Das soll es seyn!
Das ganze Deutschland soll es seyn!


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf VK und FB. Wir fördern Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!.




10 Kommentare zu „Nacht- und Nebelaktionen der Nationalmasochisten“

  1. Neunzehnundertachtundsechzig waren wir als 20jährigen nicht weit entfernt von heutigen Verwirrten, Kleinkriminellen, Schmierfinken, wie sie sich derzeit dort austoben, wo sie meinen Schuldige an ihrem Frust auszumachen. Neunzehnhundertachtungsechzig stempelte unser damaligen Jugendwahn eine Marke auf als Achtundsechziger.

    Nächst Jahr ist das auch schon wieder fünf Jahrzehnte her. Man ist so alt, wie man sich fühlt, und mit bald 70 Jahren fühlt man sich verdammt alt.

    Doch mit 20 Jahren befeuerte unser jugendlicher Wahn den Hass auf alles Alte, vor all allem den Krieg der Alten 14/18 und 39/45, dieser verdammte erste und zweite Weltkrieg. Mit dem kaputte Land waren auch Bücher und Gedanken der Alten zerstört, denen wir als Eltern und Großeltern doch unser Leben, unsere Gegenwart und in ihren Schulen und Arbeitsstellen auch unsere Zukunft verdankten. Es schwankten die Menschen zwischen „Macht kaputt, was Euch kaputt macht“und Anpassung in den Arbeitsmarkt mit guter Miene zu oft bösem Spiel.

    Jetzt, mit bald 70 Jahren, gedenkt man mit Grausen an die Parolen, die Sachschäden, welche uns als 20jährige vor fünf Jahrzehnten anzulasten waren, teils künstlerisch kompetent als Graffiti wie „mit der Tod ist Meister aus Deutschland“ an mittelalterlichen Rathausmauern, teils komplett kriminell und bekloppt wie abgebrochene Jesusarme einer Jahrhunderte alten Figur.

    Der Schlüssel zu unserem verschrobenen Gedenken an unsere durch Kriege gebrochene Tradition muss irgendwie in Schuld-, Scham- und Schande-Zuweisungen aus den furchtbaren Verbrechen der Kriege entstanden sein, nicht allein Zuweisungen, sondern auch tief in den Nachkriegsgenerationen bis heute verwurzelten Schuld-, Scham- und Schande-Gefühlen. Es ist schwer bis unvorstellbar mit solchem Gedankenballast glücklich zu leben.

    Aber was und wie war wirklich die Zeit des vergangenen Jahrhunderts, die Zeit der Weltkriege, der Weltwirtschaftskrise, die Geld vernichtende Inflation, die Massenarbeitslosigkeit, der Hunger in den „Steckrübenwintern“ 46/47 – vor meiner Geburt? Was hat zahllosen Deutschen gleichsam das Rückgrat gebrochen, dass diese bis heute als schwarz kostümierte Brut und Bande gegen Polizisten, das Hab-und-Gut rechtschaffener Bürger mit Spraydosen und ganz kriminell auch mit Brandsätzen vorgehen?

    Wer heute berauscht von Testosteron und Jugendwahn so unterwegs ist, wird keinen Augenblick für tiefere Gedanken und Auslassungen wie diese verschwenden. Aber Ältere graben in den Tiefen der Vergangenheit und grübeln und stoßen auf merkwürdige Werke, die ihnen bislang das ganze Berufsleben bis zur ruhigeren Rente fern und fremd geblieben sind. Und da gibt es einen fetten Fundus, der sich auf- und abzuarbeiten lohnt.
    Beispiele wie

    Werner Maser: Der Wortbruch, Hitler, Stalin und der Zweite Weltkrieg

    1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg 1. November 2015 von Gerd Schultze-Rhonhof

    … und viel, viel mehr dergleichen warten darauf, sich aus Schuld-, Scham- und Schande-Gefühlen und ebensolchen Zuweisungen zu befreien und zu einem gesunderen und glücklichen Verhältnis zu unserer eigenen Geschichte und der unserer Väter und Großväter zu finden.

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    1. Der Sieger schreibt die Geschichte. Adorno und Konsorten kehrten nach Kriegsende zurück, um die junge Generation von Deutschen gegen die Alten aufzuhetzen. Bei Kriegsende hatte Adorno noch seinen Eltern geschrieben, daß nun endlich „Millionen Utes und Hans-Jürgens tot seien“, wie er es sich so gewünscht habe.

      Die Jungen sahen die Bilder des Grauens aus Stalingrad, Dresden, Bergen-Belsen, und die Väter, die sie fragen hätten können, waren manchmal gar nicht da, weil gefallen. Andere Eltern konnten oder wollten nicht sprechen, waren verhärtet, der Krieg hatte ihre Lebensentwürfe zerstört, tiefe Narben hinterlassen. Wieviele der Alten haben Dinge mit ins Grab genommen, über die sie nie gesprochen haben? Wieviele Kinder mußten der Gruppenvergewaltigung ihrer Mütter zusehen? Und wie sollten sie all das verstehen, das warum, wenn schon die Erwachsenen keine Antworten geben konnten.

      Hier setzte nun die Umerziehung an. Man sagte den Jungen, daß ihre Eltern an all dem Schuld gewesen seien, am eigenen und erst recht am fremden Leid. Ein Josef Kofler schrieb, die ständigen Beschuldigungen Deutschlands glichen dem pausenlosen Schlagen eines erblindeten Körperbehinderten.

      Die Deutschen wurden von ihrer Geschichte getrennt, in völlige Orientierungslosigkeit gestürzt. Nach und nach folgte dann die zweite Stufe des Programms: Besserung des Schuldigen durch exzessiven Schuldkult, Vergötterung alles Fremden, bedingungslose Solidarität mit dem Judentum, schließlich Aufnahme aller Ausländer, wobei sich das Asylrecht, das ursprünglich im Hinblick auf verfolgte Deutsche vor allem im Osten, geschaffen wurde, als ideale Brechstange erwies um die Fluttote zu öffnen.

      In den 1980er Jahren (in denen ich aufwuchs) wurden wir bereits in desem Sinne umerziehungsgeschädigten Lehrern unterrichtet. Ausgesuchte Zeitzeugen wurden als eine Art Heilige betrachtet. Die um 1950 geborenen 68er Pädagogen haben sich auf dieser Grundlage auch „Meriten“, offizielle Belobigung und Anerkennung, erworben, jetzt müßten sie in Rückschau ihr Wirken grundsätzlich in Frage stellen… das ist für viele zu bitter, obwohl manche schon etwas ahnen. Der Schuldkult wurde indes verstärkt an die nächste Lehrergeneration weitergegeben. Das Ergebnis sind Bilder wie jene von den willkommensbesoffenen jungen Mädchen mit den bunten „Refugees welcome“-Schildern. So sehe ich es zumindest.

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      1. Kurz und prägnant beschrieben. Sie haben das sehr schön formuliert, und ich teile die allermeisten Ihrer Ansichten.

        Ich selbst wäre bestimmt ein gutes Produkt der Umerziehung geworden. Meine Geschichtslehrer haben Eckpfeiler eingerammt, unsere Schulklassen ins KZ Dachau geführt, und aus TV, Radio und Printmedien schallte unisono die einheitliche Schwarz-Weiß-Doktrin gut-böse. Mit der Vorgabe, die Deutschen hätten die Welt zweimal in Kriege gestürzt, und die Siegermächte Entente bzw. Alliierten wären das Volk der Gutmenschen und edlen Demokraten, während die Deutschen singuläre Schurken wären. Sehr, sehr viele Gespräche mit Zeitzeugen, früheren aus- und inländischen Soldaten des Zweiten Weltkriegs und Jahre im Ausland haben mich an der allgemein geltenden Geschichtsschreibung zunehmend zweifeln lassen. Die Erkenntnis, daß das Interesse an objektiven und authentischen Tatsachen nur besteht, solange es für politische Zwecke instrumentalisiert werden kann, lässt sich nicht zuletzt durch Kriegspropaganda und Hollywoodfilme bestens belegen.

        Geschichtsklitterung ist keine Randerscheinung sondern Alltag. Claudia Roth und einschlägige Autor*Innen aus dem linkslastigen Lager verdrehen die Geschichte nach dem Tod der letzten Zeitzeugen so haarsträubend, daß z.B. die Leistungen der Trümmerfrauen geleugnet werden, und Frau Roth den Wiederaufbau Deutschlands nach 1945 den Türken zuschreibt. Ähnlich wie Präsident Erdogan seinen Landsleuten die Entdeckung Amerikas angedeihen lässt.

        Ohne viel nachzudenken, heulen unkritische Zeitgenossen mit den Wölfen. Der Geschichtsunterricht findet Bestätigung im Fernsehen (Guido Knopp u.a.), Zeitungen und Gedenk-Ritualen. Die Gruppendynamik führt dazu, daß man sich anpasst und das mundgerecht Servierte treudoof übernimmt. Wer gegen den Strom schwimmt, eckt an, bekommt schlechte Noten, riskiert den Job, wird sozial ausgegrenzt und dämonisiert. Beispiel Horst Mahler, der als Alt 68er früher übernommene Narrative der re-education militant vertreten, dann überdacht, und schließlich korrigiert hat.
        Horst Mahler ist ein doppeltes Opfer der Umerziehung. Zuerst als Frontkämpfer der re-education, dann als Geächteter, weil er von der Meinungsfreiheit Gebrauch macht, und sich eingesteht, Geschichtsklitterungen aufgesessen zu sein. Seine Meinung muß nicht jedem gefallen. Aber keiner stört sich daran, daß Parteien wie die MLPD offen mit Stalin und Mao Wahlkampf machen.

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  2. Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch Kommunist ist, hat keinen Verstand. An diesem Spruch ist schon was dran. Die auch hormonell zu erklärenden Irrungen und Wirrungen von Grünschnäbeln sind das geringere Übel.

    Die alten Demagogen sind die Schurken.

    Demagogen wie Prantl, Reschke oder Heiko Maas, der das DAG schuf. Das Denunziations-Anstiftungs-Gesetz, verschleiert als „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“.
    Skrupellose, fanatisierte Hardliner, welche die (Noten-)Abhängigkeit Untergebener an Schulen und Universitäten ausnutzen, um ihre idealistischen Herzen mit Hass gegen Andersdenkende zu vergiften und aufzustacheln. Um unschuldige und anständige Personen nicht mit kontaminierter Propaganda instrumentalisieren zu können, würde ein Umzug hinter Gittern den Vorteil bieten, daß sich Prantl und Hoeness nach einem Transfer als Zellengenossen gegenseitig in Rage reden könnten.

    n0by, Deine Gedanken muß man mehrmals lesen. Mit Gewinn. Reflexionen, die zeigen, daß ein Perspektivwechsel in überraschenden Erkenntnissen fruchtet, und zu harte und unfaire Urteile umwandelt. Was nicht unbedingt Altersmilde, sondern Intelligenz (=Einsicht) bedeutet. Prantl, dessen Stapellauf trotz offensichtlich eingefärbter Künstlerlocken schon eine Weile her ist, beharrt im Gegensatz zu Dir auf seine Bretter vorm Kopf. Bretter, die im Falle Prantls auch die Welt bedeuten.

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  3. Nachschlag des BR vom 13.10.2017

    „München: Verdächtige Sprayer gefasst
    In Zusammenhang mit den seit Wochen andauernden Schmierereien in München hat die Polizei zwei Verdächtige gefasst.
    Nach Angaben der Ermittler handelt es sich um einen 16-jährigen Schüler und einen 22-Jährigen ohne Wohnsitz, die beide der linken Szene zugerechnet würden. Sie seien aufgrund von Videoaufnahmen gefasst worden. Während der 16-Jährige geständig sei, habe der 22-Jährige bislang geschwiegen. Beide seien in Untersuchungshaft gekommen.
    Seit September wurden im Stadtgebiet rund 340 Autos oder Hauswände mit linken Parolen beschmiert.“

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