Dokumentiert: Möglicherweise Wahlauszählung nach türkischem Vorbild in NRW

Nach der falschen Auszählung zur Landtagswahl auch verlorene AFD-Stimmen zur Bundestagswahl in NRW?

Bei den Landtagswahlen in NRW wurden unter anderem „aus Versehen“ AFD-Stimmen der Erdogan-nahen Migrantenpartei ADD zugerechnet.  Das Kürzel ist ja auch zu verwirrend, (vgl. Urteil) oder steckt politisches Kalkül dahinter? Amtlich war, daß in mindestens 75 von 15000 Wahllokalen AFD-Stimmen „verloren“ gingen. Es ist davon auszugehen, daß das nur die Spitze des Eisberges ist. Anhand der 2204 Stimmen, die für die AFD  in 75 Wahllokalen noch entdeckt wurden, lässt sich hochgerechnet auf 15000 Wahllokale überschlagsmäßig die Zahl von 440.800 Zweitstimmen errechnen, die der AFD zu Unrecht nicht zugerechnet wurden (Rechnung: 15000 geteilt durch 2204 = 200.  Zweihundert x 2.204 ergibt 440.800) . Rechnet man wiederrum die überschlagsmäßig verloren gegangenen 440.800 Stimmen dann dem Wahlergebnis bei den NRW-Landtagswahlen hinzu, kommt die AFD auf circa 13% der Stimmen.  Damit wäre die AFD auch in etwa auf das Ergebnis gekommen, wie sie bei der Bundestagswahl  im Flächenland Bayern erreicht hat, was recht realistisch erscheint. Auch wäre sie wie in Bayern knapp vor der FDP gelandet.

Doch bei der Landtagswahl NRW  bekam die AFD hingegen offiziell nur 7.4% der Stimmen, bei der Bundestagswahl wenige Monate später sollen es dann immerhin  9.4% gewesen  sein.  Inzwischen wurden die Fehler seitens der Vereinigten Bunten in den 75 nachweislichen Wahllokalen klein geredet. Es sei  nicht davon auszugehen, daß die AFD durch eine Neuauszählung  mehr Mandate bekommen hätte. Das stimmt jedoch nur, wenn man sich bei der Suche auf der Wahrheit auf einen kleinen Ausschnitt (75 Wahllokale = 0.5% aller Wahllokale) beschränkt. Das offensichtliche Problem, das jede Wählerstimme  auch  circa 1 Euro Wahlkampfkostenerstattung bringt,  und so bei ein paar tausend Stimmen schnell ein kleiner Vermögensschaden und damit eine Wettbewerbsverzerrung entsteht, wurde einfach „übersehen“.  Der AFD-Antrag auf Neuauszählung wurde daher vom Aufstand der Anständigen abgelehnt.

Unzulässige Werbung am Abstimmungsort. Screenshot aus Youtube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=u-PDa7LcJ68

Zur Bundestagswahl dokumentierte der Youtuber Torsten Donnerstein weitere interessante Beobachtungen in der ehemaligen „Herzkammer der Sozialdemokratie“ NRW. Demnach gab es nicht nur wie auch in München unzulässige Wählerbeeinflussungen beim Abstimmungsort, sondern  es wurde auch in unterschiedlichen Zimmern ausgezählt. Das pikante: Der Bürgermeister schickte die Wahlbeobachter alle nur in einen Auszählungsraum. Und in dem Auszählungsraum, wo die Bürger keine Möglichkeit zur Kontrolle hatten, wich dann das Endergebnis signifikant ab.

Der komplette Bericht von den ungeheurlichen Vorgängen in NRW:

In der Türkei hat man beim Referendum u.a. mit der türkischen Geheimpolizei sivil ca 1.5 bis 2 Millionen Stimmen ausgezählt und gewertet, die nicht registriert waren. Dies fand, wie wir berichteten, in gesonderten Räumen statt. Deshalb war die Wahlbeteliung in manchen Gebieten annähernd 100%. Inwieweit sich diese Vorgänge in NRW mit denen in der Türkei decken, ist nicht bekannt.


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3 Kommentare zu “Dokumentiert: Möglicherweise Wahlauszählung nach türkischem Vorbild in NRW”

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