Belagerte AfD-Wahlparty: Saat der SPD und Leitmedien ging auf

Ganz Berlin hasst Bullen und Rechtspopulisten. Im Namen des Hasses versammelten sich am Wahlsonntag immer mehr tolerante WeltbürgerInnen am Alexanderplatz, um ihren Schock zu verarbeiten. Leitmedien hatten Äußerungen von Alexander Gauland u.a. zu Provokationen stilisiert und vor Einzug von Neonazis in den Bundestag gewarnt. Die „konservative“ Wiener Zeitung DiePresse stimmte in den Chor ein und schrieb im Zusammenhang mit diesen angeblichen „Provokationen“:

«Viele Deutsche wollten am Sonntagabend ein Zeichen gegen die rechte Politik und gegen Provokation setzen und demonstrierten großteils friedlich gegen die AfD, auch vor der Wahlparty am Berliner Alexanderplatz oder in Leipzig. Vereinzelt wurden allerdings auch Steine geworfen. Im Bundestag haben sich alle Parteien dazu aufgeschwungen, ein Bollwerk gegen die Provokationen der AfD zu sein. Der glücklose CSU-Spitzenkandidan Joachim Herrmann gab den Medien Mitschuld am AfD-Erfolg, man räume ihr zu viel Sendezeit für ihre provokanten Sprüche ein.»


Die zivilcouragierten bunten StraßenkämpferInnen konnte effektiv Jörg Meuthen daran hindern, einen Pressetermin wahrzunehmen. Die Polizei war nicht in der Lage, ihm einen Weg zu bahnen.

Junge Frauen verhielten sich wie die Bakchen, die im gleichnamigen Euripides-Drama ihr Kultopfer zerfetzen, wenn man sie lässt.

Michael Klonovsky beschreibt die „friedliche Demonstration“ der „vielen Deutschen“, die gegen die gefährlichen Mitbürger „ein Zeichen setzen“ wollten.

«
Vor dem Club, in dem die AfD ihre Wahlparty veranstaltet, sammeln sich die ersten sogenannten Gegendemonstranten. Als wir zum zweiten Mal zum ARD-Hauptstadtstudio, zur sogenannten Elefantenrunde fahren, wälzt sich bereits auf der anderen Straßenseite der vorwiegend schwarze Lindwurm in Gegenrichtung auf die AfD-Party zu. „Ganz! – Berlin! – hasst die AfD!“ skandieren die Marschierer.
[…]
Mit der Rückkehr zur Wahlparty beginnt der unerfreuliche Teil des Abends. Der Lindwurm ist eingetroffen, das Haus ist von aggressiven Beststudenten und anderen Hochbegabten eingeschlossen. Forsch bahnt der Fahrer, ein ehemaliger Soldat, dem Auto einen Weg durch die unwillig Platz machenden und Hassparolen ausstoßenden Racker. Hinter deren Belagerungsring bildet die Polizei einen zweiten, sonst hätten die lustigen Linksfaschisten längst den Club gestürmt und die umliegenden Krankenhäuser auf künftige Zeiten eingestimmt. Die Freude, endlich drin zu sein, wird getrübt von der Frage, wie man wieder herauskommt. Tatsächlich wird der Chef einer von sechs Millionen Wählern ins Parlament geschickten Partei am Abend nicht zu einem lange geplanten Interview ins SWR-Sendestudio vom Alexanderplatz in die Tiergartenstraße fahren können, weil die Berliner Polizei nicht garantieren mag, dass er dabei unverletzt bleibt. Die Beamten selber können nichts dafür, ihnen ist kein anderes Mittel gestattet, die Opposition vor den Bodentruppen der Etablierten zu schützen, als ihren Körper dazwischenzustellen. Er sei stolz darauf, diese Veranstaltung zu schützen, sagt einer von ihnen.
Als die Lebensgefährtin von Meuthen mit ihrer siebenjährigen Tochter, eskortiert von Security und Polizei, zum benachbarten Hotel läuft, werden sie von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis beschimpft und attackiert. Das Kind ist danach völlig verstört. Später bricht Meuthen selbst auf, ebenfalls von einem uniformierten Kordon geschützt, und der Mob rastet völlig aus. Pfiffe, Schreie, besessene, wutverzerrte Gesichter – ein Goya-Capriccio anno 2017. Die Kobolde rennen neben dem Oppositionstrüppchen her, brüllen „Nazis raus!“, „Haut ab!“, „AfD – Rassistenpack!“ und ähnliche Urworte orphisch; einige versuchen, in den Kordon zu drängen. Man sieht staunend und betroffen: Manche dieser Bakchen würden den AfD-Vorsitzenden gern zerreißen, ihn auf dem Alter ihres perversen Antifaschismus, der längst dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht, dem Götzen der Diversity, Vielfalt, Buntheit und Menschenfreundlichkeit zum Opfer bringen. Der Kampf gegen die vermeintlichen Nazis bringt lauter neue echte hervor. Ich laufe ein paar Meter hinter dem kleinen Pulk und rechne jeden Moment damit, von der Seite angesprungen zu werden, doch die gesamte Aggressivität der Meute konzentriert sich auf Meuthen, ungefähr wie Boxer während des Kampfes den Ringrichter nicht wahrnehmen. Vor dem Hotel flutschen zwei brüllende Furien von höchstens zwanzig Jahren durch die Security und kreischen ihr „Wir kriegen euch!“ auf einem Hysterielevel, welches Drogengebrauch vermuten lässt. Als Meuthens Begleiter die eine auf Polnisch anspricht, ist die kurz völlig irritiert und blafft schließlich, er möge gefälligst deutsch zu ihr sprechen. Endlich schließt sich die Hoteltür hinter uns, und das beste Deutschland, das es jemals gab, bleibt draußen. An der Hotelbar klingt der Abend beschaulich aus. Eigentlich schade, dass den Schulz, Tauber, Stegner, Roth, Schwesig, Gabriel et al. eine solche Erfahrung mit den Früchten ihrer Saat verwehrt bleibt.
»

Weil er einer Frau zur Hilfe kommen wollte, ist ein 23-jähriger Mann in der Nacht zum Mittwoch der Vorwoche am Berliner Alexanderplatz in Kopftretermanier angegriffen worden. Die Frau wurde am Alexanderplatz auf Höhe der Wasserspiele von mehreren Männern bedrängt, wie die Polizei mitteilte. Als ein Passant ihr helfen wollte, griff die Gruppe ihn an. Der 23-Jährige wurde mit Pfefferspray attackiert, zu Boden geschlagen und am Boden getreten. Die fünf Täter flüchteten. Nähere Personenmerkmale erfährt man nicht. An der Genderfront herrscht Totenstille. Was ist eigentlich aus dem #Aufschrei und denen, die ihn mit Preisen ausgezeichnet habe, geworden? Alles im Opportunismus abgesoffen? Das totale Schweigen? Gewöhnung? Zu sehr mit der Vorbereitung von Hassdemos beschäftigt?

Die Atmosphäre konnte auch deshalb so toxisch werden, weil die HasspredigerInnen der SPD-Bundestagsfraktion ihre Propaganda selber glauben.


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Ein Kommentar zu “Belagerte AfD-Wahlparty: Saat der SPD und Leitmedien ging auf”

  1. Außer DDD (Diffamieren – Dämonisieren – Denunzieren) kommt von der SPD nichts mehr. Die Genossen sind ganz unten. An Justizminister Heiko Maas wird man sich nur deswegen erinnern, weil er ein Gesetz zur Anstiftung zur Denunziation („Netzwerkdurchsetzungsgesetz“) durchgeboxt hat. Ein Schurkenstück der Perfidie.
    Die Serie der Skandale durch Sozialdemokraten reißt ohnehin nicht ab. Es macht keine Mühe, Beispiele herauszupicken.
    Aydan Özoguz (Diffamierungen), Ernst Dill (SPD Sendling), Olaf Scholz (G 20 Gipfel Hamburg), Linus Förster (Augsburger Antifa- und Porno-Star), Nahles (in die Fresse hauen), die SPÖ (Denunziationskampagne des politischen Gegners), Joachim Wolbergs (Regensburg), der nicht nur krumme Dinger mit Immobilien, sondern sogar mit Triathlon-Veranstaltungen dreht …..
    Korruption sogar bis in den Sport hinein. Immobilien, Wirtshäuser, Sport, …. es gibt kaum noch einen Bereich des öffentlichen Lebens, wo die SPD nicht negativ auffällt.
    Der nächste Parteitag der SPD sollte in Canossa stattfinden. Die SPD hat immer noch nicht verstanden.

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