Merkel, Juncker, Schulz: Politik als Domäne für Lebenslange Lernmuffel

Merkels Lernunfähigkeit hat Methode.  Nach Wolfgang Herles hat nun auch Ferdinand Knauß von der Wiwo dies bemerkt:

Von den Bürgern wird erwartet, dass sie lebenslang lernen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Bundeskanzlerin Angela Merkel geben dafür kein gutes Vorbild ab.
[…]
Sicherlich kann Juncker auf einen unvergleichlichen Erfahrungsschatz an Europa-Politik zurückgreifen. Den erwähnte er auch nicht ganz uneitel in seiner „Rede zur Lage der Union“ am Mittwoch.
[…]
Doch ganz offensichtlich hat er in all diesen Jahren einige Erfahrungen entweder ignoriert oder ist aus ihnen zumindest nicht klüger geworden. Wie ist sonst zu erklären, dass er nur wenige Sätze später die Ausweitung der Euro-Zone auf alle Mitgliedsstaaten fordert? Und dies ausgerechnet mit der Begründung einleitet: „Wenn wir wollen, dass der Euro unseren Kontinent mehr eint als spaltet, …“. Nach 18 Jahren voller Erfahrung mit der allzu offensichtlichen Unangemessenheit der Gemeinschaftswährung für Griechenland und andere Mitgliedsstaaten, die in einer immer noch unbewältigten Dauerkrise mündeten, und eine Welle des öffentlich zelebrierten Hasses auf deutsche und andere europäische Politiker hervorrief, hält Juncker eisern an dem längst widerlegten Irrglauben an die einigende Kraft des Euro fest.
Und nicht nur das. Auch das spätestens in der so genannten Flüchtlingskrise 2015/16 offensichtlich gewordene Scheitern des Schengen-Systems der offenen EU-Binnengrenzen weigert sich Juncker ganz offensichtlich zur Kenntnis zu nehmen. O-Ton Juncker: „Wenn wir den Schutz unserer Außengrenzen verstärken wollen, dann müssen wir Rumänien und Bulgarien unverzüglich den Schengen-Raum öffnen.“
[…]
Junckers Rezept für europäische Politik erinnert an einen unbelehrbaren Trotzkopf: Schengen versagt, also mehr Schengen. Der Euro ist gescheitert, also mehr Euro. Die EU-Staaten driften auseinander, also mehr Integration.
[…]
Doch Juncker ist mit dieser Strategie der Verweigerung gegen das Lernen aus Erfahrung in Europa nicht allein. Die Bundeskanzlerin macht es schließlich ähnlich.
[…]

https://vk.com/wall-113930409_827

Juncker weiß: Weil der Euro gescheitert ist, brauchen wir mehr Euro. Und Merkel weiß: sie würde noch einmal das gleiche tun wie 2015, und weil Europa sich nicht retten lässt, müssen wir Afrika retten. Das kulturell prägende linksgrün-europäistische Grundmuster ist alternativlos. Je schlechtere Dienste es tut, desto inbrünstigerer Glaubensbekenntnisse bedarf es. Wer sich daran hält, ist für nichts verantwortlich. Deshalb ist Betonköpfigkeit ganz oben so beliebt. „Lebenslanges lernen“ gilt nicht für Spitzenpolitiker. Jedenfalls nicht im Sinne von Lernen für ihre im Amtseid vorgesehene Rolle. Im Gegenteil, ihr Lernen, sofern vorhanden, konzentriert sich auf die Kunst, unangreifbar und unverantwortlich obenauf zu bleiben.
Uns bleibt nur, die prägenden Muster zu ändern und diejenigen, die uns schon länger regieren, rückstandslos zu entsorgen, wie Jörg Meuthen es in Anlehnung an Merkel und Gabriel so schön formuliert.
Merkel, Juncker und Schulz kriegen die EU kaputt. Juncker zeigte in seiner Rede zur „Lage der Union“ noch einmal, wie Recht die Osteuropäer haben: es ging im September 2015 beim Beschluss, Flüchtlinge nach Osteuropa umverteilen zu wollen, nicht um die Linderung einer zeitweiligen Notlage sondern um die dauerhafte Änderung der Spielregeln zum Zwecke der Installation eines Zwangs zu permanenter Not. Aber das können und werden Merkel, Juncker und Schulz nicht verstehen. Sie bleiben begriffsstutzig. Begriffsstutzigkeit hat für Politiker umso mehr Methode, je größer das Gebilde ist, an das sie Verantwortung abwälzen.  Auch deshalb ist Politik ein Beruf, der eine Lumpenintelligentsia aus Schul- und Studienabbrechern heranzieht, die wiederum gerne als schlechte Lehrmeister eine selbstgerechten, lernfaulen Nachwuchs zum Hass auf das eigene Volk und auf alles Volkserhaltende ermutigen und sie gar zum Ausleben dunkelster Triebe ermuntern, um diese für sich zu kanalisieren. In die Welt dunkler Triebe gibt der Fall Linus Förster gerade wieder einen kleinen Einblick.
Merkel, Schulz und Juncker, Irrenhaus; In Europa gehn die Lichter aus.

Anhang

Der ehemalige EU-Kommissar und UN-Migrationsgesandte Peter Sutherland ist wohl ebenfalls berufsbedingt ein Lernmuffel erster Güte. Er versteht Angela Merkel als eine wahre Heldin, die im September 2015 verstand, was auf dem Spiel stand, nämlich „Scheitert die Völkerwanderung, dann scheitert Europa„.

Wer nicht begriffsstutzig ist, hat bei den Grünen reduzierte Chancen, Karriere zu machen.

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GRÜNE und Thema Bildung Was Hänschen nicht lernt ….

Wer bei den Grünen besonders ineffizient unzählige Semester studiert hat, und das Studium als Bummelstudent erfolgreich abgebrochen hat, steigt auf in der Hierarchie grüner Stümper-Kohorten und genießt den Zuspruch besonders vieler Schulterklopfer. Herausragende Zeigenossen wurden in England als „Sir“ in den Adelsstand erhoben. Oder in den exklusiven Klub des Hosenbandordens aufgenommen. Ganz ähnlich ist das bei den GRÜNEN. Wer in dieser Partei seiner Sinne nicht mächtig ist, oder gar nichts kapiert, genießt einen internen Bonus und wird als Guru honoris causa oder Voodoo-Sachverständiger verehrt. Wer auf dem Schlauch steht, ist klar im Vorteil. Als Vorkämpfer der Begriffsstutzigkeit haben die Grünen herausragende Würdenträger in ihren Reihen. Die Crème de la crème sind jene mit dem „Orden der langen Leitung“. Für Begriffsstutzigkeit bis zum Abwinken. Während Beklopptheit in manchen Branchen ein Karrierehindernis darstellt, haben die Grünen aus der Not eine Tugend gemacht. Bescheuert zu sein, wirkt bei GRÜNEN Wunder. Ein Steilpass in der Karriere.


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2 Kommentare zu „Merkel, Juncker, Schulz: Politik als Domäne für Lebenslange Lernmuffel“

  1. Die Sätze, mit denen der begnadete Schriftsteller Floydmasika die derzeitige, politische Elite beschreibt, scheinen von zeitloser Gültigkeit.
    https://bayernistfrei.com/2017/09/18/merkel-juncker/

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    Begriffsstutzigkeit hat für Politiker umso mehr Methode, je größer das Gebilde ist, an das sie Verantwortung abwälzen. Auch deshalb ist Politik ein Beruf, der eine Lumpenintelligentsia aus Schul- und Studienabbrechern heranzieht, die wiederum gerne als schlechte Lehrmeister eine selbstgerechten, lernfaulen Nachwuchs zum Hass auf das eigene Volk und auf alles Volkserhaltende ermutigen und sie gar zum Ausleben dunkelster Triebe ermuntern, um diese für sich zu kanalisieren.

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    Angesichts des maschinellen Massenmetzelns von Verdun sei mir verziehen, diese perfekten Gedanken weiter auszuspinnen. Funktionseliten fühlen und erfüllen Stimmungen und Strömungen der Menschen, in deren Sinn und Auftrag sie handeln. Es ist ist nachranging, ob Funktionseliten vorgeben oder meinen zu handeln, sie identifizieren sich mit ihrem Handeln. Es gibt, wie Kriege zeigen, Punkte ohne Rückkehr. Dann machen Funktionseliten wie die Menschen mit ihnen weiter bis – wie sprichwörtlich am Schlußpunkt der Entwicklung – „alles in Scherben liegt“. Nachranging scheint mir weiterhin, ob Eliten die Menschen geführt oder verführt haben. Die normative Kraft des Faktischen wirkt wie im lockeren Sprüchlein: „Nun sind die Flüchtlinge eben da!“

    Nach dem Punkt ohne Rückkehr geht es also immer nur weiter in Richtung „Untergang“. Davon schwadronieren mehr oder weniger gekonnt, unser Autor Floydmasika in höchster Qualität, als „defätistische Propheten“. Die Eliten diffamieren, denunzieren und dezimieren ihre Kritiker, weil diese als „Volksverhetzer“ oder „Wehrkraftzersetzer“, neuerdings als „toxisch narrativ Faker“ sich Macht und gemachter Meinung widersetzen. Das Landgericht München statuiert derzeit an Stürzenberger dies Exempel.

    Wie der Gang der Geschichte in Verdun seinen Besuchern eindrucksvoll präsentiert, laufen die Geschäfte „as usual“ oder wie Spektakel von Hollywood feststellen „the show must go on“ solange, bis „alles in Scherben liegt“.

    Zusammenbruch, Untergang korrigieren unhaltbare Fehlentwicklungen und Zustände. In der Aufbauphase nach Zusammenbruch und Untergang mühen sich Eliten und Volk um ein gedeihlicheres Zusammenleben, was seit Mai 1945 zwischen den meisten europäischen Staaten erstaunlich gut funktionierte, wenn man von einigen Balkanstaaten einmal absieht.

    Eine, vermutlich als „toxisches Narrativ“ zu wertende Analyse eines „Eugen Prinz“ schwadroniert mittleweile von „drohendem Bürgerkrieg“, welcher den Schluß- und Endpunkt einer Fehlentwicklung diagnostiert.

    Schluß- und Endpunkte einer Fehlentwicklung lässt sich beispielhaft in Verdun studieren, was demnächst mein Bericht mit bunten Bildchen belegt. Vorab nur das:

    Mit gerade einmal 20 Jahren faszinierten mich die Gedenkstätten von Verdun ein erstes Mal. Nun, mit bald 70 Jahren, mit aller Rentnerruhe der Welt fasziniert es mich noch mehr, Stunden das Gedenkmuseum, zwei Festungen und das Beinhaus zu erforschen. Was für eine technische und logistische Meisterleistung zwischen 1914 und 1918 etwa neuen Millionen Menschen maschinell zu schlachten! Hier im Herzen Europas metzelten sich Menschen von der Nordsee bis zur Schweiz in schlammigen, blutigen Schützengräben.

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